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Asien

Nepal: Mustang

Rob Story am 28.07.2011

Prachtvolle Stille: Auf dem Pfad der Erleuchtung durch das alte Königreich Mustang

Das Hochland des alten Königreichs Mustang in Nepal ist der trockenste Fleck Erde, den ich je gesehen habe. Abgeschirmt durch das Annapurna-Massiv kriegt Mustang pro Jahr nur ein paar Tropfen Regen ab. Wir haben nicht einmal wasserdichte Klamotten eingepackt. Ich habe das Gefühl, dass dieser Flecken Erde auch der zweiteinsamste Platz der Welt ist. Platz zwei nur deshalb, weil ich vor kurzem in der Antarktis war.

Mustang ist der unbekannte Teil eines jahrhundertelang abgeschotteten Landes. Reisende aus dem Westen dürfen erst seit 1951 nach Nepal. In den Sechzigern kamen die ersten Hippies auf der Suche nach Erleuchtung und billigem Gras in das mystische Königreich. Inzwischen sind es jedes Jahr hunderttausende, die Kathmandu, den tropischen Royal Chitwan Park oder die Basislager des Everest besuchen. An Mustang geht dieser Strom vorbei: Bis 1992 tobte hier noch ein Guerilla-Krieg gegen die chinesische Besatzung, war die Region für Ausländer tabu. In meinem Lonely Planet finden sich gerade einmal drei Sätze über Mustang.

Doch das könnte sich bald ändern. China plant eine Straße durch Mustang, die Tibet mit Indien verbinden soll. Deshalb sind wir hier: Dan, Engländer, will diesen Ort fotografieren und entdecken, bevor er von Bautrupps und Curry-Trucks ruiniert wird. Seb, Schwede, sucht unbekannte Trails und ein wenig Erleuchtung. Und ich, Rob aus den USA, will einfach nur ein exotisches Abenteuer erleben. Der Plan: Von Jomsom im Tiefland wollen wir über Kagbeni an der Grenze zum Hochland nordwärts an die tibetische Grenze biken, vorbei an der alten Stadt Lo-Manthang.

Alles über die Abenteuer-Reise finden Sie unten im PDF-Download.

Rob Story am 28.07.2011
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