Versenkbare Sattelstützen erleichtern jede Abfahrt. Was die Anfälligkeit angeht, haben sie jedoch einen schlechten Ruf. Diese fünf Tipps für den richtigen Umgang verhindern Defekte.

  • 1. Stütze klemmen: Wer die Klemmung seiner Sattelstütze zu fest anzieht, verjüngt unter Umständen den Rohrdurchmesser im Inneren minimal und behindert dadurch die optimale Funktion. Oft bleibt die Stütze dann beim Ausfahren auf einer gewissen Höhe hängen. Mit einem Anzugsmoment von ca. 6 Nm sollte jede Stütze fest werden, ohne dass die Funktion beeinträchtigt wird. 
  • 2. Sattel hochziehen: Wird der Sattel in eingefahrenem Zustand immer wieder hochgerissen, kann Luft ins Innere der Kartusche gelangen. Problem: Setzt man sich danach im ausgefahrenen Zustand auf die Stütze, sackt diese etwas ein. Wer sein Rad am Sattel aufhängt oder hochhebt, sollte die Sattelstütze davor hochfahren. 
  • 3. Sattel verdrehen: Nach einem Sturz steht der Sattel oft schief. Um den Sattel wieder in die richtige Position zu bringen, sollte unbedingt die Inbus Schraube gelöst werden. Wer die Sattelstütze mit Gewalt verdreht, ohne die Klemmung zu lockern, riskiert einen Schaden des Innenlebens. 
  • 4. Kinderanhänger: Die Klemmenden von Kinderanhängern und Gepäckträgern können, wie die Sattelklemmung, den Rohrdurchmesser minimal verjüngen und verbiegen zudem (bei voller Ladung) die Stütze. Wer mit Anhänger fährt, sollte eine normale Stütze verbauen, um die Variostütze nicht zu beschädigen.  
  • 5. Stütze pflegen: Viele Probleme von Sattelstützen sind auf zu wenig Pflege zurückzuführen und können oft selbst behoben werden. Überprüfen Sie ab und an, ob der Luftdruck noch den Herstellerangaben entspricht (Ventil meist unter der Sattelklemmung oder am unteren Ende der Stütze), wechseln Sie verschlissene Bowdenzüge. Und ein Tropfen Öl auf der Lauffläche hält die Dichtung geschmeidig.