Magura Durin: Gabel schmieren

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 12 Jahren

Leserfrage und Experten-Antwort: Ich fahre eine Magura-„Durin MD 100R“-Gabel. Mit dieser habe ich das Problem, dass der Ölfilm auf den Tauchrohren relativ schnell abtrocknet...


Th. Müller, Chemnitz, fragte per e-Mail: Ich fahre eine Magura-“Durin MD 100R”-Gabel. Mit dieser habe ich das Problem, dass der Ölfilm auf den Tauchrohren relativ schnell abtrocknet. Besonders, wenn das Rad, wie z. B. im Renneinsatz, einer erhöhten Verschmutzung ausgesetzt ist. Wenn die Tauchrohre trocken sind, ist die Gabel extrem schwergängig und nahezu nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe gehört, man solle das Rad etwa einmal pro Monat für ein paar Stunden auf Kopf stellen. Stimmt das?


Antwort von Stefan Pahl, Magura Produkt-Manager: “Generell gilt für alle Gabeln, die ihre Dämpfungs- und Federungseinheiten in den Standrohren haben (z. B. alle Magura-Gabeln), dass ein Auf-den-Kopf-stellen der Performance nur gut tut. Durch das Umdrehen der Gabel gelangt Schmieröl, das sich sonst unten im Tauchrohr sammelt, wieder zu den Gleitlagern, um diese zu schmieren und für einen guten Lauf zu sorgen. Dazu muss die Gabel nicht stundenlang umgedreht werden, es reichen Minuten. Um das Ansprechverhalten auf längere Zeit auf dem guten Niveau zu halten, weisen unsere Gabeln unter dem Abstreifer am Standrohr auch einen Schaumring auf. Dieser ist mit Öl getränkt, sodass die Gleitlager über die Standrohre auch von oben geschmiert werden. Diese Schaumringe und damit auch die Gleitlager können mit der Zeit und hoher Kilometerleistung trockenlaufen, sodass das Ansprechverhalten der Gabel leiden kann. Da hilft das besagte Umdrehen der Gabel.

Stefan Pahl, Magura Produkt-Manager


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