• GRIFFE Der Griff ist ein direkter Kontaktpunkt mit dem Bike. Er sollte zu Ihnen passen wie ein maßgeschneiderter Anzug. Stichwort "Ergonomie". Griffe für unterschiedliche Handtypen und -größen gibt es von SQ-Lab, Ergon und Specialized.
  • LENKER & VORBAU Generell gilt: Je breiter der Lenker und je kürzer der Vorbau ist, umso sicherer und spielerischer fällt die Bike-Kontrolle aus. Lenker unter 60 Zentimetern Breite gehören zum alten Eisen. Beachten Sie bei der Montage immer die Hersteller- angaben für die maximalen Anzugsdrehmomente.
  • SITZPOSITION Gestreckt oder entspannt? Je nachdem, was Sie vorhaben, sollten Sie auch entsprechend die Sitzposition anpassen. Für die, die es lieber komfortabler angehen und eine bessere Bike-Kontrolle bevorzugen, empfiehlt sich ein breiter Riserbar mit kurzem Vorbau (Bild links). Sie lieben Marathons und sportliche Ausritte, bei denen nur Vortrieb zählt? Dann greifen Sie zu einem langen, flachen Vorbau mit flachem Lenker.
  • TIPP 1. Alte Griffe lassen sich mit einer wassergefüllten Spritze vom Lenker lösen (Foto oben). 2. Wenn Sie einen breiteren Lenker nachrüsten, sollten Sie prüfen, ob die Leitungen und Züge noch lang genug sind (Foto unten). SATTEL Neben den Griffen ist der Sattel als Komfort-Killer ganz weit vorn. Finden Sie das passende Gegenstück für Ihr Gesäß.
  • SITZBEINABSTAND Wesentlich für einen bequemen Sattel ist die richtige Breite. Dafür müssen Sie Ihren Sitzbeinabstand kennen. Messschablonen gibt es beim Specialized-Händler oder per Wellpappe von SQ-Lab. Einfach auf einer festen Unterlage draufsetzen und Abstand der Eindellungen messen.
  • SATTELBREITE Entsprechend Ihres Sitzbeinabstandes und Ihrer Sitzposition gibt es Sättel von Specialized, SQ-Lab und Terry in verschiedenen Breiten. Nur so ist eine optimale Auflagefläche und damit angenehme Druckverteilung gewährleistet. TIPP Schrauben Sie bei einem Sattelwechsel die Befestigungsschrauben der Sattelklemmung nicht ganz heraus. Fädeln Sie die Sattelstreben seitlich in die Klemmung ein. REIFEN Ein breiter Reifen steigert Komfort und Grip. Zusätzlich senkt er den Rollwiderstand und das Pannenrisiko im Gelände. Worauf warten Sie?
  • REIFENBREITE Durch das größere Volumen eines breiten Reifens können Sie viel weniger Luftdruck fahren. Der Komfortunterschied zwischen einem 2,1- und 2,4-Zoll breiten Reifen fällt gigantisch aus.
  • REIFENFREIHEIT Achtung: Bevor Sie zu einer dicken Pelle greifen, müssen Sie prüfen, ob der Reifen überhaupt durch Ihren Rahmen passt. Zusätzlich sollten Sie beachten, ob die neue Reifenbreite mit Ihrer Felgenbreite harmoniert.
  • LUFTDRUCKEMPFEHLUNG Abhängig von Körpergewicht und Reifenbreite können Sie auf folgendem Luftdruck abfahren – siehe Tabelle.