Wenig Aufwand, großer Effekt: So macht die Bastelstunde Spaß. Für unsere Eigenbau-Kettenführung braucht es keine gehobenen Schrauber Skills, trotzdem ist das Produkt dem <link follow="no-follow" target="new-window" url="http://c-guide.org">Original ebenbürtig.&nbsp;

  • Voll variabel: Die Auswahl an schaltbaren Kettenführungen für Mehrfach-Kurbeln ist gering. Vor allem, wenn sie klein und leicht sein sollen. Unser Selbstbau lässt sich auf verschiedene Anforderungen anpassen und hält die Kette sicher auf den Kettenblättern – ob ein-, zwei- oder dreifach.
  • Herzstück: Die Führungsarbeit übernimmt ein zirka vier Zentimeter langes Stück Gartenschlauch, das es als Meterware im Baumarkt gibt. Das Material ist extrem robust und widersteht der Reibungsarbeit der Kette erstaunlich lange. Zudem ist es flexibel, und die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen.
  • Fädeln: Um die Kette durch das Schlauchstück zu fädeln, muss sie geöffnet werden. Wer ein Kettenschloss hat, ist im Vorteil. Shimano-Ketten müssen aufgenietet und mit einem Nietstift wieder verschlossen werden. Mit dem passenden Kettennieter und Nietstift ist auch das kein Problem.
  • Das Bindeglied: Die Verbindung von Führungsrolle und Kettenstrebe sollte etwas beweglich sein. Je mehr Kettenblätter, desto mehr Spielraum. Eine elegante Lösung kommt mit nur einem Kabelbinder aus. Dazu schneiden wir zuerst ein etwa zwei Zentimeter langes Stück von einem dünnen Schlauch. 
  • Fixieren: Nun einen möglichst langen Kabelbinder doppelt durch das Schlauchstück hindurchfädeln, sodass die entstehende Öse um den Gartenschlauch führt. Das Röhrchen nach unten schieben und festziehen. Der Gartenschlauch sollte mittig oder leicht nach vorne versetzt geklemmt werden.
  • Montage: Wer an der Kettenstrebe eine Befestigungsöse für den Schaltzug hat, kann hier besonders simpel die Kettenführung befestigen. Gut mit der Kombi-Zange festziehen. Wer keine Öse hat, zieht die Befestigung um die gesamte Kettenstrebe. Dazu eventuell zusätzliche Kabelbinder verwenden.