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Kaufberatung: Winterbekleidung für Mountainbiker Kaufberatung: Winterbekleidung für Mountainbiker

Kaufberatung: Winterbekleidung für Mountainbiker

Richtige Kleidung bei Plus- und Minus-Graden für Biker

Stefan Frey am 03.10.2016

Wir haben für Plus- und Minus-Grade Ausrüstungsbeispiele für Sie zusammengestellt, damit sie immer das richtige Drunter und Drüber auf dem Bike tragen und der Fahrspaß nicht einfriert.

BIKEN BEI PLUS-GRADEN

Solange das Quecksilber nicht unter Null sinkt, bleibt der Verpackungsaufwand überschaubar. Unterhemd, lange Radhose, eine funktionierende Softshell-Jacke und ein paar wärmende Handschuhe – schon steht dem winter­lichen Vergnügen nichts mehr im Weg. Außer der eigene Schweinehund.

Test 2016: Winterbekleidung für Mountainbiker

Ausrüstungsbeispiel für Plus-Grade

1. Endura Windchill Skullcap
Schon bei zehn Grad plus schmerzen vielen Bikern die Ohren, weil sie schutzlos im Fahrtwind stehen. Die Windchill Skullcap ist innen flauschig angeraut und außen wasserabweisend imprägniert. Ihre flachen Nähte verhindern Druckstellen. Ideal für Fahrten bis zum Gefrierpunkt. Preis: 25 Euro bei Bobshop*.

2. Bioracer Long Sleeve
Unten drunter reicht an kühlen Wintertagen meist ein dünnes Langarmunterhemd. Kunstfaserhemden aus Polyester oder Polypropylen hat fast jeder Hersteller im Programm. Sie leiten Schweiß schnell nach außen weiter. Dadurch kühlt der Körper nicht so schnell aus. Achtung: Nur, wenn das Hemd eng anliegt, kann es richtig funktionieren. Preis: 39 Euro.

3. Castelli Sorpasso Wind Bibtight
Winterhosen gibt es wie Schneeflocken auf der Skipiste, ein Paar Punkte sollten aber alle erfüllen: Windstopper oder Thermo-Material über Knie und Oberschenkel, eine wärmende Stoffbahn über den Nieren und flexible Zonen an der Rückseite. Die Castelli Sorpasso erfüllt sie alle drei. Preis: 199 Euro bei Wiggle*.

4. 661 Storm Glove
Der Storm Glove ist nahezu einzigartig auf dem Markt und eignet sich perfekt für milde Wintertage. Weil nur der Handrücken gefüttert ist, trägt er sich wie ein gewöhnlicher Handschuh. Preis: 59,90 Euro. Wer noch weniger Isolation braucht, sollte zu einem Modell mit reinem Windstopper-Material greifen, z. B. dem Gore-Handschuh ->.

5. Shimano SH-M163
Beim Schuh gilt dasselbe Prinzip, wie beim Helm – weniger Belüftungsöffnungen gleich mehr Wärme. Geschlossene Schuhe haben den Vorteil, dass Feuchtigkeit schlechter eindringen kann, und die nächste Schlammpfütze ist in milden Wintern meist nicht weit entfernt. Preis: 169 Euro.

6. Bell Stoker Mips
Je schlechter belüftet, desto besser – klingt komisch, bringt im Winter aber klare Vorteile. Helme mit wenigen Belüftungsöffnungen lassen weniger kalte Zugluft an die empfindliche Kopfhaut, der Körper kühlt weniger aus. Zur Not kann man auch mit Klebeband oder Schaumstoff einige der Öffnungen abdichten. Das ist zwar nicht schick aber wirkungsvoll. Preis: Bei Bobshop 89 Euro statt 119 Euro*.

7. Alpina Eye-5 Shield VL+
Kurze Tage, nebelverhangene Wiesen und grauer Himmel – die Sonne blinzelt im Winter an vielen Tagen nur selten durch die Wolkendecke. Klare Gläser bieten daher eine wesentlich bessere Sicht. Wer seine Brille das ganze Jahr nutzen will, kann auch zu selbsttönenden Modellen wie der Eye-5 Shield VL greifen Preis: 120 Euro (z.B. bei Rosebikes für 80 Euro*).

8. Gore Bike Wear Power Trail WS Soft Shell
Softshell-Jacken verbannen das Zwiebel-Prinzip auf die Reservebank, weil sie mehrere Schichten in einer einzigen kombinieren. Wind- und Wasserschutz an der Außenseite und wärmendes Material an der Innenseite. Und: je weniger Schichten, desto besser ist die Atmungsaktivität. Preis: 249,95 Euro.

9. Shimano S1000X H2O
Steigt das Quecksilber über den Gefrierpunkt, lauern aufgetaute Pfützen und Schlammlöcher auf den Trails. Schuhe stehen ganz oben auf der Gefährdungsliste. Überschuhe mit wasserdichter PU-Beschichtung wie die S1000X H2O halten die Füße trocken und warm – auch ohne dickes Futter. Preis: 45 Euro (z.B. bei Rosebikes für 35 Euro*).

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Stefan Frey am 03.10.2016