Testsieger Mountainbike Schaltungen Sram Shimano Testsieger Mountainbike Schaltungen Sram Shimano

Testsieger 2018: Mountainbike Schaltungen

Kaufberatung: Die besten MTB-Schaltungen

Peter Nilges am 12.09.2018

Neben dem Rahmen prägen vor allem die verbauten Komponenten den Preis, das Gewicht und die Funktion von Mountainbikes. Hier ein Überblick über die wichtigsten MTB-Schaltungen von Shimano und Sram.

Die Markenvielfalt im Schaltungsbereich ist extrem überschaubar. Der japanische Hersteller Shimano und die Amerikaner von Sram teilen den Mountainbike-Markt unter sich auf, wobei Shimano den Löwenanteil übernimmt. Kleinere Hersteller wie Box-Components haben keine nennenswerte Relevanz, und auch die deutschen Hersteller von Schaltgetrieben, Pinion und Rohloff, pflegen aus verschiedenen Gründen (Mehrgewicht, Kosten, Kompatibilität und Funktion) ein Nischendasein. Kurzum: Wer sich ein neues Fahrrad kaufen will, muss sich mit den unterschiedlichen Produktgruppen der Tabelle rechts auseinandersetzen.

Generell eignen sich alle Schaltgruppen der Mittelklasse oder des Highend-Bereichs für den Einsatz im Gelände. Eine gute Schaltfunktion ist bei allen gegeben. Je hochwertiger die Schaltgruppe, desto geringer ist ihr Gewicht bei höherer Präzision. Die elektronischen Di2-Versionen von Shimano sind extrem teuer und bieten keinen wirklichen Mehrwert im Vergleich zu herkömmlichen Schaltungen mit Bowdenzug. Um Geld zu sparen, mischen Hersteller oft Bauteile verschiedener Gruppen. Achten Sie deshalb beim Kauf nicht nur auf das Schaltwerk. Schalthebel, Kassette und Kurbeln sind für eine gute Funktion ebenfalls wichtig. Sram bietet ausschließlich Antriebe mit nur einem Kettenblatt an.


Beste Mountainbike Schaltungen 2018 Shimano Sram

Preise, Gewichte und Bandbreite der wichtigsten MTB-Schaltungen von Shimano und Sram im Vergleich.

¹Ungefähre Preisempfehlung der Hersteller für den Nachrüstmarkt.
²BIKE-Messwert
³Herstellerangabe


 1-, 2-, oder 3fach – Wer braucht welche Kurbel?

Immer mehr MTB-Hersteller folgen dem von Sram gesetzten Trend und verbauen nur noch ein Kettenblatt an der Kurbel. Auch Shimano bietet alle Schaltungen in einer 1fach-Variante an. 3fach-Schaltungen gibt es im sportlichen Mountainbike-Bereich nicht mehr. Der Vorteil der 1fach-Schaltung liegt auf der Hand: Durch das Wegfallen des zweiten Kettenblatts und damit auch des Umwerfers und des linken Schalthebels spart man Gewicht. Außerdem sind Schaltungen mit nur einem Schalthebel im Gelände leichter zu bedienen. Allerdings bieten 2fach-Schaltungen nach wie vor eine größere Bandbreite an (siehe Tabelle). Das heißt, man hat sowohl einen kleineren Gang zum Klettern, als auch einen größeren Gang für schnelle Abfahrten auf Teer. Vor allem Einsteiger oder weniger fitte Fahrer profitieren davon. 


Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe BIKE 4/2018 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

iTunes StoreGoogle Play Store

Peter Nilges am 12.09.2018