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Mythos Nase: Bessere Atmung beim Sport

Was bringen Nasenpflaster & Co. beim Sport?

Stefan Frey am 04.07.2019

In dieser Rubrik wollen wir mit Mythen rund ums Biken aufräumen. Diesmal: Die Nase. Chefarzt Prof. Dr. Wagner von der HNO-Klinik in Schwabing klärt auf.

Mythos Nummer 1: Nasenpflaster helfen beim Sport für eine bessere Atmung.

Prof. Dr. Wagner: Das ist kein Mythos. Nasenpflaster helfen, denn eine gute Nasenatmung hängt von drei Faktoren ab: der Nasenscheidewand, den Nasenmuscheln und den Nasenflügeln. Nasenpflaster spreizen die Nasenflügel auf und sorgen so für einen besseren Luftstrom. Mehr Leistung erreicht man damit zwar nicht, doch es gelingt, länger durch die Nase zu atmen – was grundsätzlich angenehmer ist, als den Mund zum Atmen öffnen zu müssen.

Kulhavy Nasenpflaster Cape Epic

Jaroslav Kulhavy fährt bei Rennen in der Regel immer mit Nasenpflaster.

Mythos Nummer 2: Nasenstöpsel mit ätherischen Ölen helfen kurz vor dem Rennen, um während des Rennlaufs befreiter zu atmen.

Prof. Dr. Wagner: Das ist falsch. Ätherische Öle wirken kühlend, und man empfindet einen besseren Luftstrom, doch sie lassen die Schleimhaut nicht abschwellen. Klassisches Schnupfenspray schon.

Mythos Nummer 3: Nasenspülungen vor dem Rennen helfen, die Nase zu öffnen.

Prof. Dr. Wagner: Nasenspülungen machen nur Sinn, wenn man Krusten oder Borken (auch Popel genannt) in der Nase hat. So spült man die Nase vorübergehend frei, und es gilt wieder das, was auch für Punkt 1 zutrifft: Die Luft kann besser durch die Nase strömen.

Prof. Dr. Wolfgang Wagner

Prof. Dr. Wolfgang Wagner, HNO-Klinik München-Schwabing


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Stefan Frey am 04.07.2019
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