Die besten Bikes für 1000, 2000 und 3000 Euro

Kaufberatung 2014

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 7 Jahren

Wer aus dem Modell-Dickicht sein perfektes Bike fischen will, braucht entweder Fachkenntnis, einen Händler des Vertrauens oder die BIKE. Wir stellen die Kracher-Bikes für 1000, 2000 und 3000 Euro vor.


FÜR 1000 EURO:

Mehr Pflicht als Kür: Solides Einsteiger- und Sorglos-Material bekommt man bereits für 1000 Euro. Die beste Geldanlage bieten Alu-Hardtails mit zuverlässiger Ausstattung, aus­gewogenen Geometrien und hochwertigen Reifen. Damit gelingt der Einstieg in den Sport.

Bulls Copperhead 3: Der Serien-Testsieger ( siehe BIKE 2/2014 ) aus dem ZEG-Fachhandel ist leicht, überragend ausgestattet und begeistert mit einem wendigen Handling. Das perfekte Sportgerät, um vom Bike-Virus infiziert zu werden.

Das beste Bike, das man vom Versender für 1000 Euro bekommt ( BIKE-Tipp 4/2014 ): verspieltes Handling, leicht zu beschleunigen und eine gute Federgabel. Das Transalp24 Ambition Team zeigt, dass 26-Zoll-Bikes für Einsteiger noch immer top sind.

Das Offroad Comp bietet Müsing als Aktionsrad für 1069 Euro an. Für 150 Euro Aufpreis kann man auf Maguras TS6-Gabel upgraden. Der Alurahmen des 26-Zöllers wiegt 1550 Gramm, die XT-Komponenten sorgen für präzises Schalten.

Stefan Loibl, BIKE-Testredakteur: Der Einstieg ins sportliche Mountainbiken beginnt bei 1000 Euro. Solide Ausstattungen und sensible Federgabeln sind das A und O. Mein Tipp: Von günstigen Blender-Fullys lieber die Finger lassen – auch wenn es sie vereinzelt zu diesem Preis am Markt gibt!


FÜR
 2000 
EURO
:

In dieser Preisklasse trifft man auf Licht und Schatten. Während man bei Hardtails bereits tolle Carbon-Bikes erhält, streut die Fully-Sparte doch enorm. Speziell bei der Flut an 27,5-Zöllern muss man aufs Gewicht achten. Mit unseren Top 9 machen Sie alles richtig.

Vom hochgezüchteten Racer bis zur Trail-Waffe mit Federweg-Reserven: In der beliebten 2000-Euro-Preis­klasse vermischt sich alles. Meist steckt in den Alu-Modellen die Highend-Technologie der deutlich teureren Topmodelle.

Eine überragende Ausstattung und das spielerische, sichere Handling kürten den Carbon-Racer zum Testsieger ( BIKE 3/2014 -> ). Mit dem Cube-Hardtail Reaction GTC SL kann man sich sofort an die Marathon-Startlinie stellen. Mit dem Handling-Ass meistert man technische Abfahrten souverän.

Viel Kohle fürs Geld: Versender Poison  bietet mit seinem Graphene Carbon XT einen sportlichen Kohlefaser-Racer zum fairen Preis. Man hat die Wahl zwischen 2- und 3-fach-XT-Gruppe von Shimano. XT-Bremsen sorgen beim giftigen Leichtgewicht für zuverlässige Verzögerung.

Cannondale F29 5 2014: Hardtail-Puristen bekommen beim komfortablen Alu-29er einen waschechten Racer mit Worldcup-Geometrie. Sensibel und steif schluckt die Lefty-Gabel Wurzeln und Schläge. 20 Gänge bietet der SLX/Deore-Mix von Shimano. Jetzt fehlt nur die Startnummer. Kette rechts!

Votec VX135 Comp 2014: Das Votec-eigene Hinterbau-System überzeugte bereits beim VM150 ( BIKE 1/2013-> ). Das 29er mit 135/140 Millimeter Hub zeichnet sich durch breiten Einsatzbereich, tadellose Ausstattung und Nehmerqualitäten bergab aus.

Giant Trance 2 2014: 2550 Gramm wiegt das Alu-Chassis samt bewährtem Maestro-Hinterbausystem. Eine Kettenführung an der Zweifach-SLX-Kurbel weist auf die Vorlieben des sportlichen Tourers hin: technische Trails. Dort braucht man dann die 140 mm Hub.

Radon Sllide 130 29 8.0: Das 29er-All-Mountain (Version 10.0) vom Bonner Versender glänzte in BIKE 10/2013 durch sein schluckfreudiges Fahrwerk und die tadellose Ausstattung. Für 2000 Euro bekommt man sogar eine komplette Shimano-XT-Gruppe. Fazit: vortriebsstark, funktionell und ausgewogen.

Rose Root Miller 1 29: Für 1962 Euro kann man sich im Rose-Konfigurator dieses Alu-29er zusammen­stellen. Statt einer Recon steckt eine Reba-Gabel im Steuerrohr, statt auf Shimano Deore schaltet man auf einem XT/SLX-Mix: Für das Geld eine fast unschlagbare Ausstattung.

In 16 Zoll als 27,5-Zöller, von 18-22 Zoll Rahmenhöhe als 29er: So bietet Stevens sein sportliches Alu-All-Mountain Jura I mit SLX/XT-Schaltung an. Perfekt für schnelle Touren oder den komfortablen Einsatz im Mittelgebirge.

Das Topmodell Scott Spark 700 SL ( BIKE 2/2014 ) manifestierte seinen Platz unter den Top-Racefullys am Markt souverän. Die Alu-Version Spark 750 erhält man im Internet schon für 2000 Euro. Das quirlige Handling macht Spaß im Singletrail.

Christoph Listmann, BIKE-Testleiter: Bei Hardtails befindet man sich mit 2000 Euro voll im grünen Bereich. Gute Fullys sind deutlich schwerer zu finden. Hier streut das Angebot extrem. Mein Tipp: Erstmal an die Waage hängen, denn die 27,5-Zoll-Bikes sind teilweise deutlich schwerer als die Vorgänger-Modelle.


FÜR
 3000 
EURO
:

Für diesen Betrag stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen: Carbon oder Alu, 120 oder 160 Milli­meter Federweg. Trotz der Vielfalt an "sehr guten" Bikes stechen einige Modelle im Laufe der Testsaison ganz besonders hervor. Vorhang auf.


Den kompletten Artikel aus BIKE 5/2014 finden Sie unten als kostenlosen PDF-Download.

Eine effiziente Kinematik zeichnet den 27,5-Zoll-Rahmen des KTM Lycan 27 Elite aus. Während die Alu-Modelle sehr schwer sind, drücken das Kohlefaser-Chassis und die SLX-Gruppe das Gewicht auf voll tourentaugliche 12,4 Kilo. Sportliches All Mountain mit wendigem Handling.

Für beste Allround-Qualitäten steht Rotwilds R.X1 in 27,5 Zoll Comp. 150 Millimeter Hub bieten Reserven für technisch anspruchsvolle Trailpiloten und lassen sich effizient pedalieren. Die funktionelle Ausstattung rundet das tolle Gesamtpaket ab.

Bei seinem ersten Test ( BIKE 11/2013 -> ) holte sich das Bonner Carbon-Enduro Radon Slide 160 8.0 sofort das Urteil "Super" ab. Der steife Rahmen, die ausgewogene Geometrie und die hochwertige Ausstattung zeichnen den vielseitigen Preisknüller aus.

Die Topversion des Votec -29ers VX135 Elite leistet sich keine Schwächen bei der Ausstattung. Wer auf Carbon verzichten kann, erhält mit dem VX135 ein edles All Mountain mit breitem Einsatzbereich.

Von unseren Lesern geliebt: Beim Lesertest in BIKE 6/2013 -> kürten unsere Tester den ausgewogenen Tourer zum Sieger. Das 29er Canyon Nerve AL 9.9 SL bereitet viel Fahrspaß, besitzt ein durchdachtes Fahrwerk und glänzt für 3000 Euro mit tadelloser Ausstattung. Was will man mehr?

Mit dem Testsieg in BIKE 4/2014 ->  bewies das Orbea Rallon X10, was in ihm steckt. Das rundum gelungene Enduro besitzt ein tolles Handling und überzeugt durch sein Fahrwerk. Wer beim Orbea Rallon X30 als Option eine Teleskopstütze und Formula-T1-Bremsen nimmt, kommt auf 3000 Euro.

Der Gran Turismo unter den All Mountains: Laufradgröße und Fahrwerk verbinden sich beim Scott Genius 930  zu einem sehr guten Allrounder, der beim Klettern und auf Trails Spaß macht. Genau deshalb bekam das Genius 930 in BIKE 12/2013 -> einen Kauftipp.

Peter Nilges, BIKE-Testredakteur: Für 3000 Euro bekommt man in der Regel sehr gute und ausgezeichnet funktionierende Bikes – ganz unabhängig von der Kategorie. Mehr muss man nicht ausgeben. Jedes Gramm weniger Gewicht geht ab dieser Preisgrenze richtig ins Geld.

Schlagwörter: 1000 Euro 2000 euro 3000 Euro Kaufberatung

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