• 1. Setzt euch aufs Bike und greift an den Lenker. Finger, Handgelenke und Arme müssen eine gerade Linie bilden. Handgelenke sollten weder nach unten noch nach oben gebeugt, auch nicht nach innen oder außen abgewinkelt sein. Den Bremshebel solltet ihr mit dem ersten Fingerglied des Zeigefingers fassen und leicht ziehen können. An eure optimale Lenkerbreite tastet ihr euch ran. Macht doch mal den Test an der Tischkante. Stützt euch wirklich bequem mit beiden Händen auf. Das ist in etwa die optimale Breite eures Lenkers. Die Breite meines Lenkers beträgt 68 cm (siehe Bild).
  • 2. Um Bremshebel und -position zu verändern, benötigt ihr einen Inbus zwischen 2,5 und fünf Millimetern. Mit dem Inbus öffnet ihr die Schraube am Hebel und positioniert den Hebel so, dass eure Finger ausgestreckt über dem Bremshebel liegen. Zusammen mit dem Schaltgriff schiebt ihr dann den Hebel so weit horizontal nach innen, bis der Zeigefinger am äußeren Ende des Hebels anliegt und die Hand noch am Lenker aufliegt. Dies ist die optimale Position, bei der ihr den Bremshebel immer ohne Probleme erreichen könnt.
  • 3. Nun wird noch der Bremshebel auf die Größe der Hand angepasst (Griffweite). Mit dem kleinen Inbus könnt ihr die Schraube im Bremsgriff herein- oder herausdrehen und so den Hebelabstand zum Lenker verändern. Der Zeigefinger sollte mit dem ersten Fingerglied den Hebel umfassen können – und zwar ohne dabei die Bremse zu ziehen. Wer nämlich mit drei Fingern bremst, kann den Lenker nicht mehr ganz umfassen. Ein kleines Schlagloch kann dann schnell zu einem fatalen Sturz führen. (Text: Karen Eller, Fotos: Daniel Simon)