• Für alle Arbeiten brauchen Sie, je nach Bremse, einen Inbus zwischen 2,5 und fünf Millimetern. Zuerst stellen Sie den Winkel des Bremshebels ein: Öffnen Sie die Schraube am Hebel und positionieren Sie den Hebel so, dass ihre Finger ausgestreckt über dem Bremshebel liegen. Dabei müssen Finger, Handgelenke und Arme eine gerade Linie bilden. Nur so können Sie im Ernstfall Ihre Kraft optimal auf den Hebel übertragen. Schraube noch nicht festziehen!
  • In den meisten Fällen ist der Bremshebel viel zu dicht am Griff montiert. Da die meisten Bremshebel aber als Ein- oder Zwei-Finger-Hebel konzipiert sind, würden Sie den Hebel zu dicht am Gelenk greifen. Durch den deutlich kürzeren Hebel brauchen Sie daher wesentlich mehr Kraft für den Bremsvorgang. Deshalb wird der Hebel zusammen mit dem Schaltgriff so weit horizontal nach Innen geschoben, bis die optimale Position erreicht ist.
  • Moderne Scheibenbremsen haben in jeder Situation genügend Bremskraft – selbst mit nur einem Finger. Deshalb ist die beste Position erreicht, wenn Ihr Zeigefinger am äußeren Ende des Hebels anliegt. Selbst wenn Sie nun schlechter an den Schalthebel kommen, dass Sie den Bremshebel im Ernstfall ohne Probleme erreichen, ist wichtiger. Denn zum Schalten haben Sie in der Regel mehr Zeit als in einer Notsituation.
  • Zum Schluss wird der Bremshebel auf die Größe Ihrer Hand angepasst. Die Griffweite verstellen Sie, indem Sie die kleine Schraube im Bremsgriff herein- oder herausdrehen. Ideal eingestellt ist der Hebel, wenn Sie, ohne den Bremshebel zu ziehen, mit dem ersten Fingerglied des Zeigefingers um den Hebel fassen können (Abb. 1). (Fotos: Daniel Simon)