NC-17 bietet Bordnetz für Biker NC-17 bietet Bordnetz für Biker NC-17 bietet Bordnetz für Biker

Neuheit 2016: NC-17 Connect AppCon GT#1

NC-17 bietet Bordnetz für Biker

  • Sebastian Brust
 • Publiziert vor 5 Jahren

NC-17 rüstet sich für die Zukunft und stellt sich mit der Produktlinie Connect im Bereich Elektronik am Fahrrad auf. Die Versorgungszentrale AppCon GT#1 kann mehr als einfach nur USB-Geräte aufladen.

Der Bike-Tuningparts-Hersteller NC-17 geht mit dem USB-Laderegler AppCon GT#1 einen weiteren Schritt in Richtung Integration elektronischer Systeme am Fahrrad. GPS-Navigation, Smartphone-Einbindung, Fitness- oder Streckendaten-Tracker – immer mehr elektrische Verbraucher halten Einzug in unser geliebtes Hobby. Und die müssen versorgt werden.

Hersteller NC-17-Chef Udo Ochendalski macht sich mit der Connect-Linie fit für die elektronische Zukunft. Hier bei der Produktvorstellung beim BIKE-Festival Willingen 2016.

Geht es nach NC-17-Chef Udo Ochendalski, kann die Elektrifizierung des Fahrrads ruhig kommen: "Das Thema Bordnetz wird in Zukunft eine immer stärkere Rolle am Fahrrad spielen. Im Fokus steht dabei die intelligente Verarbeitung von Daten, die über verschiedene Sensoren bereitgestellt werden, um dem Fahrer genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die er braucht. Oder dem System."

Ochendalskis Vision: ein EDV-System am Bike mit Datenprotokollen nach offenem Standard, Daten und Systeminformationen für alle verfügbar, ähnlich einer Open-Source-Software. Mit dem AppCon GT#1 will er hierfür den Grundstein legen.

NC-17 bereitet sich schon etwas länger auf die elektronische Zukunft vor, übernahm Anfang des Jahres das Münchener Elektronikunternehmen Be On Bike und bietet nun deren USB-Laderegler unter eigenem Namen an.

Der wandelt die Wechselspannung eines Nabendynamos (nicht im Lieferumfang enthalten) in Gleichspannung um, puffert sie zunächst in einem 3000 mAh (@3,7 V) großen Lithium-Ionen-Akku und gibt über einen USB-Anschluss die Ladespannung von 5 Volt aus.

Hersteller Der Nabendynamo liefert die elektrische Energie und das Frequenzsignal für die Geschwindigkeitsmessung.

Bereits ab einer Geschwindigkeit von 12,5 km/h steht laut Hersteller genug Saft zum Laden des Akkus und angeschlossener Verbraucher zur Verfügung, bis zu 1 Ampere Ladestrom sollen maximal möglich sein.

Integrierte Sensoren liefern zusätzlich Daten

Neben dem USB-Laderegler – NC-17 gibt einen Wirkungsgrad von 80 % an – mit dem großen Pufferspeicher steckt in der knapp 15 cm langen Carbon-Röhre noch mehr: Die Elektronik wertet die Pulse des Nabendynamos aus und berechnet daraus die exakte Geschwindigkeit sowie die gefahrene Strecke.

Ein barometrischer Höhenmesser stellt die gefahrenen Höhenmeter, ein Thermometer die aktuelle Temperatur zur Verfügung.

Hersteller Akku und Elektronik verschwinden im mitgelieferten Täschchen.

Die Daten werden per Bluetooth 4.0 (geringer Energiebedarf) an die eigene Smartphone-App (für iOS, Android, Windows) gesendet, die daraus die aktuellen Streckendaten berechnet und anzeigt.

Aber auch systemeigene Zustandsgrößen wie die aktuelle Batteriespannung und vorliegende Ladeleistung werden im Bluetooth-Protokoll. Natürlich können in der App weitere kompatible, optional erhältliche Sensoren wie Puls- oder Trittfrequenzsensoren integriert und ausgewertet werden.

Hersteller NC-17 hat auch den passenden Handy-Halter im Programm.

Hersteller Innenleben und Funktionen des NC-17 AppCon GT#1 im Überblick.

Gewicht, Preis, Verfügbarkeit

Der NC-17 AppCon GT#1 wiegt zusammen mit regenfester Tasche (Schutzart IP43) sowie Kabeln 236 g (Herstellerangabe) und ist im Fachhandel für 189,95 Euro zu haben.

Hersteller NC-17 AppCon GT#1: Das bekommt man für sein Geld.

Weitere Informationen auf www.nc-17.de unde dem NC-17 Online Shop 

Themen: AkkuElektronikFestivalUSBWillingen


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