Thule Rail Thule Rail

Eurobike 2018: Thule Rail und Rail Pro Rucksäcke

Schutz aus Schweden: Thule-Rucksack mit Rückenprotektor

Stefan Frey am 13.07.2018

Auf der letzten Messe hat Thule zum ersten Mal Rucksäcke speziell für Mountainbiker vorgestellt. Mit der Rail-Serie erweitern die Schweden ihr Sortiment um ein Modell mit Rückenprotektor.

Nachdem Thule im letzten Jahr mit dem Vital in den Rucksack-Markt gestartet ist, legen die Schweden nach. Der Rail ist ein Tagesrucksack, der mit seinem stabilen Tragesystem eher Trail- und Enduro-Biker ansprechen will. Neben den beiden Versionen mit 8 und 12 Litern bietet Thule den Rail Pro auch als 12-Liter-Rucksack mit einem Rückenprotektor.

Thule Rail

Rail heißt der neue  Thule-Rucksack für Trail- und Enduro-Biker.

Rückenprotektor aus Koroyd

Beim Rückenprotektor setzt Thule nicht auf einen Schaum, wie die meisten anderen Hersteller. Hier kommt eine Platte aus dem leichten und leuchtend grünen Koroyd-Material zum Einsatz. Die Waben-Technologie kommt unter anderem auch in Helmen zum Einsatz. Bei einem Aufprall verformen sich die einzelnen trinkhalmförmigen Bauteile und dämpfen so den Aufprall ab. Nach einem Sturz muss der Protektor somit ausgetauscht werden und kann nicht mehrere Aufschläge verkraften, wie zum Beispiel ein Sas-Tec-Schaum.

Thule Rail Koroyd

Beim Protektor vertraut Thule auf das wabenartige Koroyd.

Trinkblase mit Magnet-Halterung

Alle Modelle der Rail-Serie kommen standardmäßig mit einer Trinkblase. Cleveres Detail: Der Schlauch wird über einen Magnetstreifen am Schultergurt gehalten und findet automatisch nach dem Trinken wieder in die richtige Position zurück. Die breiten Hüftflossen sollen den Tagesrucksack auch in rumpligen Abfahrten stabilisieren und verfügen über große Schubfächer für Riegel, Handy oder Werkzeug.

Platz für Fullface und Schoner

Besonders interessant für Enduro-Fahrer: Der Rail ist mit clever platzierten Riemen ausgerüstet, an denen der Fullface-Helm und Schoner während der Auffahrt befestigt werden können. Das große Innenfach lässt sich weit aufklappen und bietet in zahlreichen Fächern Platz für die nötige Ausrüstung. Den Tagesrucksack gibt es in den Farben Schwarz und Braun, Preise konnte man uns am Thule-Stand noch nicht nennen.

Fotostrecke: Thule Rail

Thule Rail Hauptfach

Im Hauptfach findet Werkzeug und die Ausrüstung für eine Tagestour Platz.

Thule Rail Koroyd

Die Koroyd-Platte steckt eigentlich ganz hinten am Rücken. Im Fall eines Aufpralls verformen sich die Kunststoff-Waben und dämpfen den Schlag.

Thule Rail Helmhalter

An den oberen Gurtbändern findet der Fullface-Helm Platz. Oder auch mal nur ein Teil davon.

Thule Rail Schoner

An der Unterseite halten Riemen die Schoner während der Auffahrt oder vielleicht auch die Isomatte fürs Gipfel-Biwak.

Thule Rail Magnet

Clever gelöst: Der Schlauch der Trinkblase wird per Magnet immer wieder an den Schultergurt zurückgeführt.

Thule Rail Hüftflossen

Breite Hüftflossen sollen den Rail in der Abfahrt stabilisieren. Pro Seite gibt es ein großes Schubfach.

Stefan Frey am 13.07.2018