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Eurobike 2018: neue Bike-Schuhe

Shoes, Shoes, Shoes: die besten neuen Modelle der Messe

  • Stefan Frey
 • Publiziert vor 2 Jahren

Die Messehallen quollen dieses Jahr nicht gerade über vor Besuchern. Schuhe dagegen gab es wie Sand am Meer. Wir zeigen Modelle aus allen Bike-Bereichen – vom leichten Racer bis zum Flatpedal-Schuh.

Vaude Moab-Serie komplett überarbeitet

Es ist noch nicht so lange her, dass Vaude seine ersten Flatpedal-Schuhe vorgestellt hat. Doch schon für die kommende Saison wird die komplette Maob-Range überarbeitet. Die Kritikpunkte der Entwickler waren vor allem die zu harte Sohle und deren Profil, sowie die etwas altmodische Optik.

Die neue Sohle wurde mit SUP Traction entwickelt und soll perfekten Grip auf dem Pedal und im Gelände bieten.

Die neuen Modelle wirken deutlicher frischer und erhalten vor allem eine komplett überarbeitete Außensohle. Die kommt nun nicht mehr von Vibram, sondern wurde in Zusammenarbeit mit SUP Traction entwickelt und soll deutlich weicher sein. Ein Hexagon-Profil soll den Grip am Pedal erhöhen. Im Vor- und Rückfuß fällt die Profilierung tiefer aus als im Pedal-Bereich. Dadurch sollen die neuen Modelle auch in Tragepassagen noch ordentliche Traktion aufbringen. Laut Vaude soll die neue Sohle ein optimaler Kompromiss aus weich und trotzdem haltbar sein.

Vier Modelle kommen mit der neuen Sohle

Der
AM Moab Mid STX *
ist aus hochwertigem Leder gearbeitet und mit einer Sympatex-Membran ausgesattet. Er soll das perfekte Allround-Modell für das ganze Jahr sein. Dafür wurde der Schaft bis über die Knöchel gezogen um viel Schutz zu bieten. Über eine Schnürung und einen Klett-Strap wird der Fuß im Schuh gut fixiert. An den Zehen kommt eine verstärkte Kappe zum Einsatz. Preis: 190 Euro

Der AM Moab Mid STX ist ein Allwetter-Schuh mit Sympatex-Membran.

Der
AM Moab Tech *
dürfte besonders für Enduro-Biker ein spannendes Modell sein. Seine asymmetrische Schaftkonstruktion schützt die inneren Knöchel, bietet aber trotzdem viel Bewegungsfreiheit auf dem Pedal. Als Verschluss kommt hier das Boa-System zum Einsatz. Das lässt sich fein und auch während der Fahrt anpassen. Weil der Boa-Verschluss besonders bei groben Verschmutzungen defektanfällig ist, spendiert Vaude eine praktische Klettabdeckung, die nebenbei auch noch gut aussieht. Preis: 170 Euro

Der AM Moab Tech könnte ein solides Modell für Enduro-Biker mit Flat-Pedalen sein.

Für sicheren Halt im Fuß sorgt ein Boa-Verschluss. Die Klett-Abdeckung soll vor übermäßiger Verschmutzung schützen.

Den AM Moab Tech gibt es auch noch in einer farbenfroheren Variante.

Der
AM Moab *
ist ein klassischer Schnürschuh fürs Flatpedal. Er wird aus hochwertigem und strapziefähigem Leder hergestellt. Das ist besonders robust und wurde zur besseren Belüftung im Zehenbereich perforiert. Preis: 150 Euro

Etwas günstiger aber trotzdem mit robustem Leder kommt der AM Moab.

Mit dem
AM Moab Syn *.
bring Vaude letztendlich noch eine preiswertere Einstiegsvariante mit synthetischem Obermaterial auf den Markt. Den Schuh gibt es in einer Damen- und einer Herren-Version und mit klassischer Schnürung für 120 Euro.

Den Einstieg in die Moab Range gibt der Moab syn.

Ion Rascal Select und Raid Select

Rascal Select heißt der neue Klick-Schuh von ION, mit hoch gezogenem Knöchelbereich und Klettstrap.

Ion hat zwei neue Modelle am Messestand. Der Klickpedal-Schuh
Rascal Select *
bekommt eine steifere Sohle für bessere Kraftübertragung verpasst. Das aramidverstärkte Obermaterial soll die Füße vor Durchstichen schützen. Die Knöchelpartie ist extra hoch geschnitten und schließt mit einem Neopren-Bund ab. Der schützt nicht nur die Knöchel, sondern verhindert auch, dass Steine den Weg in den Schuh finden. Der Crossover-Klett ist bereits vom Vorgänger bekannt. Damit der Schuh jedoch auch Fahrern mit hohem Spann passt, lässt sich der Klett in zwei Positionen einhängen. Der Rascal Select hat sich bereits im Worldcup bewährt. Rachel und Gee Atherton fahren den Schuh schon seit mehreren Rennen und sind wohl recht angetan von den Tretern.

Am Knöchel schützt ein Neopren-Abschluss die Füße.

Der überarbeitete Klettriemen soll nun den Fuß noch besser im Schuh fixieren und lässt sich ein zwei Positionen einhängen, je nach Spannhöhe.

Der
Ion Raid Select *
ist ein klassischer Flatpedal-Schuh. Die Entwickler haben ihm eine stärker dämpfende Sohle verpasst. Das soll für mehr Grip auf dem Pedal sorgen. Zusätzlich sorgt im Inneren eine Einlegesohle von Ortholite für Komfort für die Füße. Das Äußere des Schuhs ziert ein wirklich sehr schicker und vor allem auch robuster Mix aus Schweins- und Rindsleder. Das edle Material hat allerdings seinen Preis: für den Ion Raid Select muss man 180 Euro auf den Tisch blättern.

Der Ion Raid Select ist auch neu im Programm und kommt mit einem robusten Materialmix aus Schweins- und Rindsleder.

Auch Northwave hat in der nächsten Saison Flatpedal-Schuhe.

Clan heißt der neue Top-Flatpedal-Schuh von Northwave.

Das Topmodell ist der neue
Northwave Clan *
. Die Sohle wurde in enger Zusammenarbeit mit Michelin entwickelt und ist dreilagig aufgebaut. Die erste, innere Schicht ist eine klassische Elastomer-Sohle, die vor allem für gute Dämpfung sorgen soll. Darunter hat Northwave im Pedal-Bereich eine versteifende TPU-Einlage integriert. Damit soll der Fuß stabiler auf dem Pedal stehen und während längerer Abfahrten entlastet werden. Den Kontakt zum Pedal stellt die Außensohle aus einer extrem griffigen Gummimischung von Michelin her. Das verschweißte Obermaterial ist im vorderen Bereich mit Mesh-Aussparungen bestückt, um die Belüftung zu verbessern. Der Northwave Clan ist ein klassischer Schnürschuh, den es in drei Farben geben wird. Der Preis: 139 Euro.

Die Sohle wurde zusammen mit Reifenspezialist Michelin entwickelt und soll laut Hersteller auch Five Ten Konkurrenz machen.

Etwas günstiger, nämlich 99 Euro, ist der
Northwave Tribe *
. Er kommt ohne die aufwändige Sohlenkonstruktion und mit etwas einfacher gestricktem Obermaterial daher. Auch auf die Mesh-Einsätze zur Belüftung muss man hier verzichten. Dafür hat man die Auswahl zwischen fünf Farben.

Etwas günstiger und ohne versteifte Zwischensohle kommt der Northwave Tribe daher.

Northwave Ghost Pro: Top-Race-Schuh neu aufgelegt

Im Race-Bereich ändert sich für kommende Saison bei Northwave nur wenig. Lediglich das Topmodel Ghost Pro wurde überarbeitet und wird nun nicht mehr über ein, sondern über zwei Drehrädchen geschlossen. Das soll den Fuß noch besser und vor allem gleichmäßiger im Schuh fixieren. Das kostet natürlich ein paar Gramm Gewicht, was aber angesichts der gerade mal 320 Gramm, die der Ghost Pro auf die Waage bringt, wohl zu vernachlässigen ist. Der Preis für den ultrasteifen Carbon-Rennschuh liegt bei satten 379 Euro.

Der Top-Race-Schuh Ghost kommt in der Pro-Version mit zwei Drehverschlüssen. So soll der Fuß noch besser im Schuh fixiert werden.

Five Ten Kestrel Boa Pro

Auch bei Five Ten hat sich einiges getan. Nachdem die Amis ihre Zusammenarbeit mit Adidas weiter ausgeweitet haben, kommt der
Kestrel Boa *
 in einer Pro Version wieder auf den Markt. Im Vergleich zum Vorgänger soll die Passform stark verbessert worden sein. Der Boa-Verschluss wurde neu positioniert, die Schnürung läuft nun weiter nach oben und soll den Schuh gleichmäßiger schließen. Für Komfort sorgt eine Ortholite-Sohle im Inneren des Schuhs.

Der neue Five Ten Kestrel soll komfortabler sein und besser schließen.

Die Schnürung des Five Ten Kestrel wurde weiter nach oben versetzt. Unten bringt ein Klettverschluss noch etwas mehr Zug auf den Fuß.

Five Ten, Troy Lee und Design

Zusätzlich zum neuen Kestrel bringen die Amis zwei stylische Varianten in Zusammenarbeit mit Troy Lee. Die beiden Modelle
Kestrel Boa Pro
* und
Impact *
gibt es jeweils im exklusiven Design.

Troy Lee hat sich für zwei Five-Ten-Modelle ein farbenfrohes Design einfallen lassen.

Five Ten lässt mit einem Retro-Modell die Vergangenheit wieder aufleben. Der Five Tennie * ist eine Hommage an die Kletter-Historie der Marke. Wir finden die Farbkombi ultra schick.

Luck Galaxy – Racer mit Custom-Option

Der spanische Hersteller Luck lädt bei seinen Top-Schuh Galaxy zum selbst designen ein.

Wie geil ist das denn bitte: Der spanische Hersteller Luck bietet bei seinem Top-Schuh Galaxy eine Custom Option. Das heißt, man kann das Obermaterial des Carbon-Treters ganz nach seinen Wünschen gestalten. In Team-Farben, mit der Landesflagge drauf oder vielleicht mit einem Foto vom eigenen Haustierchen? Der kreativen Freiheit sind kaum Grenzen gesetzt. Lediglich ein paar wenige Farbkombinationen scheinen etwas schwer umsetzbar. Hier berät der Hersteller aber gerne. Der Galaxy ist mit einer steifen Carbon-Sohle ausgestattet. Die macht den Schuh nicht nur einzigartig sondern auch noch schnell. Zwei Boa-Rädchen halten die Füße im Schuh. Der Galaxy ist zwar nicht schwerelos, mit 290 Gramm pro Schuh aber angenehm leicht. Vier Modelle hat der Hersteller schon mal als Inspiration designt, den Rest muss man selbst in die Hand nehmen.

Die Sohle aus Carbon ist mit einer mehr oder weniger griffigen Profilierung garniert.

Mehr Infos gibt es auch der Luck-Seite


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Schlagwörter: Bike-Schuhe Eurobike_2018 Neuheiten 2019 Schuhe


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