E-Thirteen: Update für Sattelstütze TRS+ Dropper Post

Mehr Hub, weniger Gesamtlänge, gleicher Preis

  • Adrian Kaether
 • Publiziert vor 3 Jahren

Die mechanische Variostütze E-Thirteen TRS+ bekommt für die Saison 2018 ein Update. Die Kerndaten: 170 mm Hub (+20 mm), 15 mm weniger Gesamtlänge bei weiterhin 299 Euro UVP.

Eigentlich ist die Aufgabe einer versenkbaren Sattelstütze nicht gerade kompliziert. Wer den Sattel wie bei einem Bürostuhl auf Knopfdruck und mit Gewichteinsatz versenken und anheben kann, der spart sich den Griff zum Schnellspanner oder gar zum Multi-Tool. Und das wichtigste: Man muss dafür nicht absteigen. Trotz des Gewichtsnachteils gegenüber einer konventionellen Sattelstütze: Der funktionale Nutzen ist so groß, dass selbst Racer wie Julien Absalon mittlerweile auf keiner Strecke mehr auf die Teleskop-Sattelstütze verzichten wollen.

Leider bringt der Einsatz der Variostütze auch einige Probleme mit sich. Denn sie sind nicht nur schwerer, sondern auch teurer als konventionelle Stützen und dank der häufig verwendeten Luftfederkartuschen im Inneren außerdem wartungsaufwändig. Zwei der drei Probleme wollte der US-Hersteller E-Thirteen 2016 mit seiner Interpretation des Konzepts Variostütze angehen. Mit der voll-mechanischen TRS+. Sie war mit 299 Euro verhältnismäßig billig – die Konkurrenz von Rockshox, Fox, Bikeyoke oder KS kostete eineinhalbmal so viel bis das doppelte – und dank der mechanischen Konstruktion mit Feder im Inneren war sie zwar etwas schwerer als die Konkurrenz, aber wartungsfreundlicher.

170 Millimeter Hub dürften jetzt auch Enduro-Piloten allemal genügen.

TRS+ 2018: Bis 170 mm Hub bei 490 mm Länge

Für 2018 bekam die Variostütze ein großes Update. Das Innenleben wurde zum Teil neu entwickelt, dadurch konnte einiges vereinfacht werden, was die Variostütze nicht nur noch zuverlässiger machen soll, weil weniger Teile verwendet werden, sondern auch noch wartungsfreundlicher und sogar ein bisschen leichter. Gleichzeitig gelang es den Konstrukteuren, jetzt 170 mm Hub in die Stütze zu integrieren und gleichzeitig ihre Gesamtlänge zu verringern.

Das neue Innenleben der E-Thirteen TRS+. Den Service soll man ohne Spezialwerkzeug erledigen können.

Die 170-mm-Variante der Stütze misst nun insgesamt 490 mm, also 15 mm weniger als die alte Variante mit 150 mm Weg. Damit kommen auch kleinere Fahrer in den Genuss von mehr Hub. Nur die Rockshox Reverb ist in der 170-mm-Variante noch einen Zentimeter kürzer. Wie bei der Reve http://eu.bythehive.com rb müssen auch von der TRS-Teleskop-Stütze mindestens 125 mm bei vollem Auszug noch im Rahmen stecken.

Übersicht über Hub und Einbaulängen der E-Thirteen-Variostützen im Konkurrenzumfeld.

Der Preis bleibt bei 299 Euro, das Gewicht der TRS+ sinkt leicht auf 693 g mit dem ergonomischen Einfach-Hebel und allen Kabeln. Einziges Manko: Aufgrund der mechanischen Konstruktion wird die Stütze in der Höhe wahrscheinlich nicht frei verstellbar sein. Zur neuen TRS+ liegen uns noch keine Daten vor, die alte 150-mm-Variante Raststufen bei 0, 80, 110 und natürlich 150 mm Absenkung. Ab Mitte März soll die neue E-Thirteen TRS+ Variostütze in den Handel kommen. Infos: eu.bythehive.com

Schlagwörter: e-thirteen Teleskop-Sattelstütze


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