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Specialized Epic S-Works World Cup Specialized Epic S-Works World Cup
News allgemein

Specialized Neuheiten 2014: Epic, Camber, Stumpjumper Hardtail, Crave, Fatboy

Peter Nilges am 15.07.2013

In der Regel wechseln sich bei den großen US-Firmen die Schwerpunkte in der Entwicklung ab. Für die kommende Saison lag der Fokus beim 29er Experten Specialized definitiv auf dem Geländebereich. Gleich eine ganze Palette an Neuheiten konnte beim Global Press Launch in Copper Mountain, Colorado bestaunt und gefahren werden. Wer allerdings auch 27,5 Zoll bei den Kaliforniern erwartet hat, lieg weiterhin daneben.

Specialized Epic S-Works World Cup

Das Epic in der besonders leichten World Cup Variante.

Bis auf eine Plattform basieren alle neuen Specialized-Bikes auf dem gemeinsamen Nenner 29 Zoll. Die Highlights für die kommende Saison konzentrieren sich dabei auf den Marathon/Race- und Trail-Bereich.

Epic

Specialized Epic

Die Topversion des Epic bringt nur 8,9 Kilo auf die Waage und geht entsprechend gut nach vorne.

2014 rollt eine komplett neuentwickelte Epic-Modellreihe an den Start, um an die Rennerfolge der vergangenen elf Jahre anzuknüpfen. Schneller, leichter, steifer und mit einer Vielzahl an sinnvollen Details ausgestattet. Dabei wird es von dem Epic Modell erstmals zwei Ausführungen geben. Eine normale Version mit nach wie vor 100 Millimeter Federweg vorne und hinten und zusätzlich eine nochmals racigere Worldcup-Version mit strafferen 95 Millimetern und kompromissloser Single-Kettenblatt-Ausstattung. Durch den Verzicht auf eine Umwerferoption besitzt das Epic Worldcup 10 Millimeter kürzere und voluminösere Kettenstreben (439 mm) sowie einen um 0,5 Grad steileren Lenkwinkel (71°). Das Ergebnis des sündteuren Epic S-Works WC sollte Racer maximal beflügeln. Lediglich 8,89 Kilogramm wog das gezeigte Topmodell in Größe L, ohne Pedale.

Specialized Epic

Die kleine Box wird auf dem Unterrohr und mit dem Flaschenhalter verschraubt und bietet klapperfreien Platz für Schlauch, CO2-Kartusche und Reifenheber.

Neben den Hauptmerkmalen steckten die Ingenieure um Eric Schuda sehr viel Hirnschmalz in die Details. Um Racern das Leben zu erleichtern, gibt es nicht nur für das Epic ein sogenanntes SWAT-Kit (Storage, Water, Air, Tools). Mit diesem sauber integrierten Sorglospaket ist man für alle Notfälle auf dem Trail gewappnet. So lassen sich selbst beim Epic in Größe S zwei große Flaschen im Rahmendreieck verstauen, während Schlauch, CO2-Kartusche und Reifenheber in einer Box am Flaschenhalter sitzen. Ein Kettendrücker in der Steuersatz-Kappe und ein Minitool unterm Oberrohr komplettieren das Paket.

Specialized Epic

Unter dem Oberrohr verbirgt sich ein schnell einsetzbares Minitool. Der Nietendrücker im Gabelschaft komplettiert die SWAT-Ausstattung.

Camber

Specialized Camber S-Works

Das neue Camber mit 110 Millimetern wird es zum ersten Mal in einer S-Works und Evo Version geben.

Auch das Camber mit 110 Millimete Federweg wurde fleißig überarbeitet, wodurch alleine am Rahmen 250 Gramm entfallen. Innenverlegte Züge sowie eine neue Dämpferanlenkung machen das erstmals auch in einer S-Works-Version erhältliche Marathon/Trail-Bike noch attraktiver. Wer gerne etwas mehr Federweg und einen um ein Grad flacheren Lenkwinkel (69°) bevorzugt, wird sich besonders über die in Carbon und Alu erhältliche Evo-Version des Cambers mit 120 Millimetern freuen.

Specialized Camber Evo

Die Evo-Version des Camber gibt es in einer Alu (Foto) und Carbon-Variante mit 120 Millimeter Federweg und macht richtig Laune im Traileinsatz.

Stumpjumper Hardtail und Crave

Auch im Hardtail-Segment gibt Specialized für 2014 ordentlich Gas. So wurde das Weltmeister Bike von Christoph Sauser mit Steckachse, BB 30 Pressfit-Tretlager und SWAT-Kompatibilität auf den neuesten Stand gebracht. 1050 Gramm soll der neue Rahmen mit innenverlegten Zügen wiegen.

Specialized Stumpjumper Hardtail S-Works

Steckachse, innenverlegte Züge und ein BB30 Pressfit Tretlager kennzeichnen den neuen Stumpjumper Rahmen.

Ebenfalls komplett überarbeitet und mit neuem Namen versehen wurde das Carve, das neuerdings Crave heißt. Der Alurahmen wurde auf 1585 Gramm abgespeckt und bietet im Vergleich zum SJ Hardtail eine etwas entspanntere Geometrie und 100 statt 90 Millimeter Federweg an der Gabel.

Specialized Crave

Das neue Aluminium Crave bietet im Vergleich zum Stumpjumper eine etwas entspanntere Position.

Fatboy

Laut einer Specialized internen Erhebung fragen mehr Kunden nach Fatbikes mit Monsterreifen, als nach Bikes mit 27,5 Zoll Laufrädern. Grund genug, das Fatboy mit 26x4,8 Zoll breiten Mega-Schlappen aufzulegen. Das absolute Spaßgerät verfügt über eine fette Carbon-Starrgabel, 90 Millimeter breite aber nur 795 Gramm leichte Felgen und wird auf eigenen Specialized-Reifen durch unwegsames Gelände walzen. Der Joker, wenn der nächste Winter mit dem gleichem Engagement wie im letzten Jahr zuschlägt.

Weitere Infos zu den Neuheiten sowie erste Fahrberichte gibt es in BIKE 9/13, ab 6. August am Kiosk.

Specialized Fatboy

Specialized folgt dem Fattyre-Trend und bringt ein eigenes Spaßgerät mit Mega-Walzen an den Start.

Peter Nilges am 15.07.2013

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