PROTOTYP: Downhiller von Ghost PROTOTYP: Downhiller von Ghost PROTOTYP: Downhiller von Ghost

PROTOTYP: Downhiller von Ghost

  • Matthias Dreuw
 • Publiziert vor 12 Jahren

Ghost hat den ersten Prototypen seines neuen DH Northshore-Downhillers fertig. Wir haben die ersten Bilder!

Das GHOST A.T.G. Pro Team wird mit der Downhill-Waffe in der kommenden Saison an den Start gehen. Mit einem Federweg von 200mm ist das Bike für alle Bergattacken gewappnet. Hauptvorteile sollen folgende Punkte sein:

  • Das durchschnittliche Übersetzungsverhältnis ist mit 2,25 :1 (Dämpferlänge 267mm mit 89mm Hub) sehr gering. Das sorgt für ein feinfühligen, linearen Federungsverlauf.
  • Der Dämpfer ist mit einer Ghost-eigenen Nadellagertechnologie ausgerüstet und soll dadurch besonders fein ansprechen.
  • Desweiteren ist ein “Pedal-Kickback” eliminierendes Umlenkrollen-System integriert worden um den Pedalrückschlag beim Einfedern zu minimieren.

Diese Dreierkombination soll eine erstklassige Hinterbauperformance garantieren. Durch das niedrige Übersetzungsverhältnis steht mehr Hub pro Federweg zur Verfügung. Ein größer bewegtes Ölvolumen hat eine besser kontrollierbare Ölflusssteuerung zur Folge. Dadurch soll einerseits eine wesentlich präzisere Dämpfungsabstimmung möglich sein, andererseits kann das größere Ölvolumen die entstehende Wärme besser aufnehmen und besser über eine entsprechend größere Kühlfläche ableiten. Dadurch soll die Einstellung über die gesamte Abfahrt weitgehend konstant bleiben.

Durch die Verwendung eines Nadellagers im Dämpferauge (GHOST Needle Bearing System) sollen die Reibungskräfte in der Dämpferaufhängung auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Die Reibungswerte in der Dämpferaufhängung sind hauptsächlich für das hohe Losbrechmoment verantwortlich. Weil diese Losbrechmomente im Fahrbetrieb etliche Male pro Sekunde überwunden werden müssen, ist soll hier enorm viel Gewinn zu verbuchen sein. Das eliminieren dieser Kräfte durch Einsatz eines Nadellagers soll ein enorm sensibles und feinfühliges Ansprechverhalten zur Folge haben.

Das sogenannte „Bogey-Roll“ ist ein ingeniöses Umlenkrollensystem und verantwortlich dafür, dass die Pedalrückschlagskräfte vom Federsystem entkoppelt werden. Das heißt, dass der Federvorgang nicht länger durch das Gewicht des Fahrers, welches auf die Pedale wirkt, beeinträchtigt werden soll. Durch den Einsatz des „Bogey-Roll“ soll die Kettenverlängerung beim einfedern gegen Null gehen und den Federvorgang nicht weiter behindern. Desweiteren ist ein hoher Schwingendrehpunkt möglich, welcher eine optimale Raderhebungskurve sicherstellen soll.

Die Aufstellmomente sind bei einem hohen Schwingenlagerdrehpunkt viel größer, was wiederum eine viel höhere Antriebsneutralität bei einer absolut einflussfrei arbeitenden Federung garantiert. Der große Unterschied zu herkömmlichen Hinterbausystemen soll dadurch stark spürbar sein.

Mehr zum neuen Bike gibt es demnächst bei
www.ghost-bikes.de

Ein Hinterbau mit kleines Übersetzungsverhältnis soll perfekte Fedeurngsperformance bieten

Spezielle NAdellager am Dämpfer sollen für ein optimales Ansprechverhalten sorgen

Themen: DownhillerGhost


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