Platt und Sahm gewinnen das Cape Epic Platt und Sahm gewinnen das Cape Epic Platt und Sahm gewinnen das Cape Epic

Platt und Sahm gewinnen das Cape Epic

  • Björn Kafka
 • Publiziert vor 11 Jahren

Zum dritten Mal sichern sich Karl Platt und Stefan Sahm den Gesamtsieg beim Cape Epic. Auf der achten und letzten Etappe des Cape Epic 2010 von Oak Valley nach Lourensford holte sich Multivan-Merida mit Jose Hermida und Rudi van Houts den Tagessieg. Lesen Sie später mehr von den Siegern des Rennens - Karl Platt und Stefan Sahm.


Etappe 8. Karl Platt:  (Später mehr)






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Etappe 7. Stefan Sahm: 

Die Jungs wollen es wissen – so muss man die Fahrweise von Sauser und Stander beschreiben. Die beiden Songo-Fahrer wollen es uns richtig schwer machen, aber wir konnten heute jede Attacke bei ihnen mitgehen. Selbst auf der Abfahrt nach Oak Valley blieben wir mit unseren Hardtails an ihren Hinterrädern. Ich bin gespannt was die Jungs noch machen. Wir versuchen unsere Kräfte zu schonen – das ist auch der große Unterschied zu uns und Sauser und Stander. Rein von der Papierform sind die beiden stärker, aber nicht so Rundfahrterfahren. Erst im Ziel wird abgerechnet, und da musst man noch fit sein. Zum Rennen: Ich hatte vor der heutigen Etappe richtig Respekt. Der letzte Anstieg, der Groenlandberg, war dann aber gar nicht so schlimm. Ich hatte die ganze Zeit drauf gehofft, dass der Berg mal steiler wird. Aber vielleicht lag es heute daran, dass ich mich wirklich gut gefühlt habe. Der Berg kam mir deshalb angenehm vor. Der Berg mag mich einfach.

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Etappe 5. Karl Platt:

Was für ein krasser Tag, obwohl wir nur 27 Kilometer Zeitfahren machen mussten, blieb keine Zeit. Deshalb hab ich es auch erst jetzt geschafft zu schreiben. So, ganz kurz zum Rennen: STander und Sauser haben gestern das Ding dominiert - das war genau ihre Distanz. Ich bin aber mit unserem dritten Platz auch sehr zufrieden. Auf der Etappe heute geht es richtig hoch, da wird sich zeigen wer noch am meisten Körner hat.





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Etappe 4.  Stefan Sahm:

Heute war die Etappe wie ein Cross Country-Rennen. Es war wahnsinnig hektisch und das Sauser/Stander-Team hat von Beginn an attackiert. Meine Beine waren heute morgen “cheesy”, wie Gummi. Ich hatte ein schlechtes Gefühl. Im Rennen lief es dann aber richtig gut. Tim und Thomas unterstützen uns die ganze Zeit – das hat richtig Tour de France-Feeling. Karl fühlt sich jeden Tag besser – da muss ich mitziehen. Morgen wird es dann richtig spannend: 27 Kilometer Zeitfahren. Ich habe keine Ahnung wie gut wir das im Duo hinkriegen. Vom Start weg muss Vollgas gefahren werden. Die Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle ist: wie wirkt sich das Zeitfahren auf den nächsten Tag aus? Das kann echt sein, dass man sich hier den Stecker zieht. Naja, abwarten. Es kann noch richtig viel passieren und unser Vorsprung ist nicht wirklich groß.

Bis dann, Stefan

Platt gegen Stander: heute hatte der Südafrikaner die Nase vorn.




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Etappe 3.  Karl Platt:

Ok Leute, es hat leider etwas länger gedauert... aber wir hatten heute Internetprobleme. Deshalb haben wir das komplette Tagebuch auf dem IPhone getippt. Hier noch mal Danke an unseren Teammanager und Mädchen für alles, Friedemann Schmude – er hat unser Diktat mit in sein Handy getippt. So viel zum Technischen. Was soll ich sagen, wir haben es – das Leadertrikot. Gerechnet hatten wir damit nicht. Die Beine waren super. Bis zur Sprintwertung kontrollierte Stefan das Tempo, danach ging die Post ab und wir verschärften die Geschwindigkeit. Nach und nach platzen die anderen Teams aus der Gruppe und am Ende des Anstiegs waren nur noch ein paar Teams dabei. Jeden Meter, den man hier fährt, muss man sich mühsam erkämpfen. Es rollt überhaupt nicht hier. Das war echt krass, die hatten heute alle das Messer zwischen den Zähnen.... am Ende waren wir nur noch vier Teams in der Führung. Den Tagessieg schnappte sich dann das Songo-Team mit Sauser und Stander. Wir wurden leider vom Führungsmotorrad fehlgeleitet und verpassten deshalb den Tagessieg. That is racing in Africa, sage ich nur dazu. Wir sicherten uns den dritten Rang auf der Etappe und liegen nun auf Platz eins in der Gesamtwertung. Unser zweites Team hatte heute leider großes Pech – drei Platten. Die Dornen bei diesem Rennen schlitzen die Decken einfach auf.

So, jetzt heißt es: das Trikot verteidigen.

Bis morgen, Karl

Team Bulls: die Sprintentscheidung brachte die Gesamtführung



Das Video zur Etappe läuft hier ->



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Etappe 2. Stefan Sahm: Der Staub am Anfang der Etappe war krass - kaum Sicht. Gott sei dank waren meine Beine heute viel besser als gestern. Das mussten sie auch sein bei so einem Partner wie Karl Platt. Der Typ ist der Wahnsinn. Der hat mit 50 km/h ein Loch zu den anderen Teams einfach zugefahren – weil wir mal wieder einen Defekt hatten. Diesmal gilt mein Dank unserem Teamfahrer Tim Böhme – er hat mir selbstlos sein Vorderrad überlassen. Aber ich kann es einfach nur noch mal betonen: Karl ist wie eine D-Lock. Der brät einfach über die Pisten als ob es Teer wäre. Wenn meine Form weiter ansteigt und Karl so ultrafit bleibt, dann wird es noch richtig spannend. Zur Etappe selber kann man nur sagen – eine verpasste Chance. Besonders Karl ärgert sich darüber, dass wir nicht um den Sieg sprinteten. Wir dachten, dass vor uns noch das Trek-Team war. Unser zweites Team (Tim Böhme/ Thomas Dietsch) haben heute leider wieder das Pech gehabt, uns mit Material auszuhelfen. Die beiden können von der Physis vorne mithalten. Ich bin gespannt, was die beiden in den nächsten Tagen noch schaffen.

Bis dann,

Stefan

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Etappe 1. Karl Platt: Ich bin wieder da. Die erste Etappe lief super. Ich hatte mich die ganze Zeit sehr gut gefühlt - vom Start bis Ziel. Keine Schwächephase und meine Schulter hat auch keinen Stress gemacht. Leider erwischte es mich 20 Kilometer vor dem Ziel mit einem Platten. An dieser Stelle noch mal Danke an meinen Teamkollegen Thomas Dietsch, der mir sein Hinterrad gab. Ein echter Champion! Ohne den Defekt wäre sicher mehr drin gewesen als der vierte Rang. Platz zwei hätte ich uns zugetraut.

Stefan hatte heute nicht so gute Beine: Sein Puls war extrem hoch aber er hat es gepackt. 35 Kilometer vor dem Ziel hat ihn dann nur noch Cola ins Ziel gerettet. Aber seien wir mal ehrlich: Wer mit schlechten Beinen und einem Defekt im Team auf Rang vier fährt, kann nicht so schlecht drauf sein. Was passiert denn, wenn Stefan gute Beine hat? Aber wir kommen eh erst ab Mitte der Rundfahrt auf Touren. Unser zweites Team mit Tim Böhme und Thomas Dietsch hat sich heute ebenfalls gut verkauft. Sie konnten bei den Besten mithalten. Egal ob Sauser, Stander oder Lakata attackierte – die Jungs gingen mit.

Bis morgen, Karl Platt


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