Neues Bike-Paradies am Monte Tamaro im Tessin Neues Bike-Paradies am Monte Tamaro im Tessin Neues Bike-Paradies am Monte Tamaro im Tessin

Neues Bike-Paradies am Monte Tamaro im Tessin

  • Martin Platter
 • Publiziert vor 13 Jahren

Mitte Juni ist am Monte Tamaro im Tessin, da, wo 2003 die Mountainbike-Weltmeisterschaften stattgefunden hatten, eine neue Downhill-Strecke und ein Bike Park eröffnet worden. Für den Streckenbau verantwortlich zeichneten der vierfache Downhill-Schweizermeister Claudio Caluori, beziehungsweise Ben Walker für den Bike Park.

Eine phantastische Aussicht auf Bellinzona zeigt sich dem Betrachter von den neu gebauten Bikeanlagen aus. «Wir hofften seit Jahren auf eine permanente Downhill-Strecke am Monte Tamaro. Nun ist sie endlich Realität», schwärmt Caluori. Die Strecke in der Südschweiz mit perfekter Bahninfrastruktur und Autobahnanschluss ist in rund 1:45 Stunden von Zürich aus erreicht. Sogar nur 75 Minuten sind`s von Luzern. Das ermöglicht (nicht nur) Schweizer Abfahrtscracks, bereits im März praxisgerecht zu trainieren – ohne eine zeitaufwendige und teure Reise ins Ausland in Kauf nehmen zu müssen.

Downhill-Strecke und Bikepark bieten alles, was des Bike-Technikers Herz begehrt. Schnelle Kurven mit Anliegern, offene Kehren mit Drift, langsame und schnelle Passagen sowie 25 Sprünge unterschiedlichsten Layouts. Und auch der Bike Park mit Northshore-Elementen, Wallriding und Kickern mit unterschiedlichen Höhen und Radien lassen allerlei Akrobatik zu.


Breites touristisches Angebot

Gemäss Verwaltungsratspräsident Cattaneo, der 2003 auch OK-Präsident der Bike-WM war, sind Downhill-Strecke und Bike Park ein weiterer Meilenstein in der touristischen Entwicklung des Monte Tamaro. In den 1970er Jahren für den Skisport erschlossen, litt das Resort bald darauf öfters an Schneemangel. Man beschloss deshalb, den Berg touristisch umzunutzen, was gemäss Cattaneo «einem Kulturwandel» gleichkam. Die Skilifte wurden zurückgebaut. Entstanden ist eine abwechslungsreiche Freizeitanlage für Sommertouristen aller Art, die, wenn es das Wetter erlaubt, während neun Monaten im Jahr geöffnet hat.

Das Angebot ist vielseitig mit einem Kunstpark, einer Sommerrodelbahn, einem Abenteuer-Kletterpark, einer 200 Meter langen Seilrutsche und einer beeindruckenden Kirche, erbaut von Stararchitekt Mario Botta. «Die neuen Bike-Bauten sprechen wieder ein anderes Zielpublikum an, was genau unserer Strategie entspricht. Bei uns soll wirklich die ganze Familie auf ihre Kosten kommen», erklärt Cattaneo das Konzept.

Weitere Informationen: montetamaro.ch


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