In Holland, einen Steinwurf von der deutschen Grenze entfernt, gibt es einen der größten Indoor-Bikeparks Europas. Die Idee dafür entstand, wie könnte es auch anders sein, an einem Regentag.

  • Idee: Die Idee kam den Holländern Marc Trines und Jaap van Hoof, als sie mal wieder vom Schmuddelwetter genervt waren. Eine Indoor-Bike-Halle schien die ideale Lösung. 2014 setzten sie ihre Idee um.
  • Umsetzung: Die größte Herausforderung war es, eine geeignete Halle mit fairem Mietpreis zu finden. Der Umbau dauerte rund sieben Monate. Jeden Tag waren 5 bis 15 Mann damit beschäftigt, die Halle umzufunktionieren.
  • Kosten: "Würde man den Indoor-Park kommerziell führen, müsste man das doppelte verlangen", sagen die Inhaber. 250000 Euro wurden investiert.
  • 12 Euro kostet die Tageskarte für Erwachsene, 8 Euro für Jugendliche unter 16 Jahren. Dirtbikes können für 15 Euro ausgeliehen werden.
  • Strecken: Es stehen Pump-Tracks, Jump-Lines, BMX-Strecken, Cross-Country- und Enduro-Trails zur Auswahl. Außerdem können Tricks in eine Schaumstoffgrube (Foampit) geübt werden. Weitere Bauideen sind in Planung. 
  • 6000 m² misst das Areal der zwei alten Industriehallen. Das ist etwas weniger Fläche als ein Fußball­feld (7140 m²) hat. Bevor die Halle 2014 umfunktioniert wurde, fertigte Phillips hier Fernseher.
  • 99 Prozent des verbauten Materials ist aus Holz. Die Betreiber verwendeten nach Möglichkeit beim Bau nur ökologisch fair gehandeltes Holz.
  • 150 Fahrer fasst das Areal laut Betreiber. Im Schnitt kommen 30 bis 40 Biker pro Tag, fünf Tage die Woche. 
  • Exoten-Status: Der Indoor-Bikepark in Sittard (NL) ist einer der wenigen in Europa. Zeitweise war er sogar der größte, bis er von einem Indoor-Park in Straßburg (12000 m²) abgelöst wurde.