European Enduro Series #2 in Flims – Thoma und Wildhaber vorne

  • Adrian Kaether
 • Publiziert vor 6 Jahren

Schweizer dominieren Herren-Konkurrenz im zweiten Lauf der European Enduro Series 2014. Ines Thoma setzt sich bei den Frauen durch.

Am vergangenen Wochenende fand in Flims, im schweizerischen Kanton Graubünden das zweite Rennen der European Enduro Series 2014 statt. Enduro-typisch setzte sich die Strecke aus einem nicht wertungsrelevanten Uphill von etwa 800 Höhenmetern und fünf gezeiteten Downhill-Etappen (Stages) mit insgesamt 1900 Tiefenmetern zusammen. Per Gondel konnten die etwa 260 Enduristen die restlichen Höhenmeter überwinden.

Auch flache Passagen müssen überwunden werden. Hier ist Kondition gefragt.

Aber schon die erste Stage hatte es in sich. Technisch anspruchsvolles, teils zerfurchtes aber auch extrem steiles Terrain ließen keine Fehler bei der Fahrtechnik zu. Gut für Lokalmatador René Wildhaber, der schon auf der ersten Stage 20 Sekunden Vorsprung auf seine Verfolger herausfahren konnte.

Die Stages zwei und drei waren vor allem durch Wurzeln geprägt. Die vierte Stage, ein Flowtrail, forderte mit einigen flachen Tretpassagen aber auch die Kondition der Rennfahrer. Die letzte Stage führte großteilig über frischen Waldboden und lockeren Untergrund, bevor sie inmitten des Trailfox Festivals ihr Ende fand.

Ines Thoma (GER) vom Canyon Factory Team ist wie mittlerweile beinahe alle in der European Enduro Series mit Einfachkurbel und versenkbarer Sattelstütze unterwegs.

21:16.52 Minuten benötigte Wildhaber (SUI – Trek, Dakine), um die 1900 Tiefenmeter hinter sich zu bringen. Ganze 40 Sekunden weniger als der zweite Ludovic May (SUI – Canyon Factory Enduro). Dritter wurde Lukas Anrig (SUI – Norco World Team).

Bei den Frauen war das Ergebnis wesentlich knapper. Nach 25:34.24 Minuten fuhr Ines Thoma (GER - Canyon Factory Enduro) durchs Ziel, dicht gefolgt von Anita Gehrig (SUI – Specialized Twins Racing) und Meggie Bichard (NZL – Specialized NZ).

Awards Ceremony Pro Men: (v. l. n. r.) Hayden Zee (NZL), Ludovic May (SUI), René Wildhaber, Lukas Anrig (SUI), Lorraine Truong (SUI).

Auch die Zeiten der Amateure konnten sich sehen lassen. Nur etwa eine Minute mehr als René Wildhaber benötigte Armin Beeli (SUI – Suisse). Mit mehr als 30 Sekunden Abstand auf Beeli folgten dann mit Ueli Guntli (SUI – all in) und Gia Ragettli (SUI) noch zwei weitere Flimser.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Die European Enduro Series #3 findet vom 25. bis 27. Juli rund um den Kronplatz in Südtirol statt.

Mehr Informationen unter: http://enduroseries.eu/

Themen: EESEuropean Enduro SeriesFlimsRaceSchweiz


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