Wer Deutschland mit dem Bike durchqueren will, braucht Sitzfleisch und muss bestens vernetzt sein. Das hat BIKE-Redakteur Stefan Loibl bereits auf dem ersten Teilstück durch Bayern gelernt. Im zweiten Teil durch den Norden wird die Interaktion mit der BIKE-Community noch wichtiger. Eine Abenteuer-Tour, wie sie vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre.

  • Auf Trails durch die Republik. Der zweite Teil der Deutschland-Trail-Serie führt in den Norden.
  • Am Großen Beerberg, der höchsten Erhebung im Thüringer Wald, sind wir plötzlich zu dritt. Tim hatte uns per Live-Tracking am Schneekopf abgefangen.
  • Der Schlenker über die Trails von Elgersburg, Thomas’ alter Heimat, lohnt sich, wie man sieht.
  • Bei Bratwurst und Spezi am Grenzadler scheint noch die Sonne...
  • ...wenige Stunden später wärmen wir unsere nass-tauben Zehen im Hüllrod in Finsterbergen. Vier Grad hatte der Computer am Rennsteig angezeigt.
  • Top of Rennsteig: Zwischen Schneekopf und Großem Beerberg überzieht ein Wurzelteppich die ausgetretenen Pfade des Kammwegs.
  • Die Brocken-Abfahrt beginnt auf der Platten-Direttissima des Hirtenstiegs. Der ist ein Relikt der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Wie der Grenzpfahl mitten auf der Staumauer der Eckertalsperre. 
  • Fahrtechnik statt Bremspower fordert wenig später der Trail in einem ausgewaschenen Bachbett nach Bad Harzburg.
  • Erinnerung an damals....
  • Stefan (rechts) von der MTB-Schule Trailtech hätte mich am liebsten noch zwei Tage über die Hometrails von Christoph (links) und Martin gescheucht. Doch das erlaubt mein Zeitplan nicht.
  • Am Ende zog sich meine Route statt den 199 Kilometern Luftlinie vom Brockengipfel mehr als doppelt so lang.
  • Ein paar Liter Regen können den Trails durch die Heide nicht viel anhaben.
  • In den Harburger Bergen und der Fischbeker Heide existieren so viele Pfade, dass selbst erfahrene Locals wie Matthias nicht alle kennen.
  • Aber zum Glück war Thies dabei. Er überraschte uns am Treffpunkt am Karlstein mit frischen Franzbrötchen. 
  • Mit der Fähre zum Ziel: Nach 890 Kilometern in zehn Tagen schmeckt die Fischsemmel in Hamburg besonders gut.