Cape Epic hautnah: BIKE-Magazin-Team live aus Südafrika Cape Epic hautnah: BIKE-Magazin-Team live aus Südafrika Cape Epic hautnah: BIKE-Magazin-Team live aus Südafrika

Cape Epic hautnah: BIKE-Magazin-Team live aus Südafrika

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 7 Jahren

UPDATE: großes Finale --- Das Absa Cape Epic zählt gilt als "Tour de France der Mountainbiker". Unser BIKE-Team steht am Start und berichtet täglich live aus Südafrika.

Seit Jahren verfolge ich die staubige Hatz auf Fotos und Videos: Den Traum, einmal selbst am Start zu stehen, immer im Hinterkopf. Heuer hat es dann endlich geklappt. Ich, Stefan Loibl (Testredakteur bei BIKE) werde mit unserem Testfahrer Jochen Coconcelli nach Südafrika reisen, um am 11. Cape Epic teilzunehmen. Da dieses Etappenrennen die Begierde von vielen europäischen Marathon-Bikern weckt, werden wir täglich live vom Rennen berichten. Ihr könnt also mit uns leiden, feiern und uns beim Rennen begleiten. Vom 23.-31. März werden wir davon berichten, was wir erlebt haben und hinter die Kulissen blicken.

Die wichtigsten Fakten zum Cape Epic

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Training beendet: Am 23. März startet das Absa Cape Epic – die "Tour de France der Mountainbiker" – mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal nahe Kapstadt. In den acht Etappen werden wir als eins von 600 Zweier-Teams insgesamt 718 Kilometer und 14850 Höhenmeter zurücklegen, bevor wir hoffentlich am 30. März die Ziellinie auf dem Weingut Lourensford in Sommerset West überqueren.

Erstmals kann beim Absa Cape Epic über das Internet jeder der 1200 Fahrer auf seinem Weg begleitet werden – also auch wir. Wir haben die Startnummer 35. Die Firma Tracker Business stattet dafür alle Teilnehmer mit elektronischen Sendeeinheiten aus, die jederzeit die Position über eine Web-App abrufbar machen. Mit nur 79 Gramm Gewicht wird kein Mountainbiker zusätzlich belastet. Hier könnt Ihr uns verfolgen: Rider Tracking

Cape Epic 2014: Das BIKE-Team berichtet aus dem Feld

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Defekte, Qualen und Eindrücke: Das BIKE-Magazin-Team berichtet live vom Absa Cape Epic aus Südafrika. Vorbereitung und Anreise.

Start am Sonntag mit einem Mannschafts-Zeitfahren

Beim Prolog (Mannschafts-Zeifahren) am Sonntag mit Blick auf den Tafelberg stehen 23 Kilometer mit 700 Höhenmetern an. Die weiteren sieben Etappen, davon vier mit Streckenlängen über 100 Kilometer (!), führen uns durch die raue Landschaft um die Orte Robertson, Greyton, Elgin und ins traditionelle Ziel nach Lourensford, einem Weingut in Somerset West. Von unserer Vorbereitung findet Ihr unten in der Fotogalerie einige Bilder. Am 21. geht unser Flug nach Kapstadt. Von der Registrierung dort werden wir uns wieder melden. Daumen drücken, dass beide Bikes und unser Gepäck nicht verloren gehen!

Erste Schritte in Südafrika: Anreise und Registrierung

Nach gut zehn Stunden Flug von München nach Johannesburg betreten wir erstmals südafrikanischen Boden. Leider konnten unser Gepäck und unsere Bikes nicht bis Kapstadt durchgebucht werden. Also heißt es: Abholen, durch die Zoll-Kontrolle und wieder einchecken. Das klappt zum Glück auf Anhieb reibungslos und wir gönnen uns noch einen Cappuccino. Wenig später geht unser Flieger pünktlich in die Luft und zwei Stunden später landen wir nach einer Schleife um den Tafelberg, der sich leider in Wolken hüllt, sicher an unserem Zielort Kapstadt. Damit hat die Anreise ein Ende, endlich: Denn Jochen ist bereits seit 24 Stunden unterwegs.

Bike, Reisetasche und Handgepäck: Alles zum Glück unbeschädigt angekommen und nicht verloren gegangen.

Doch ganz zurücklegen können wir uns erst, als ein Flughafen-Mitarbeiter unsere zwei Bike-Taschen aus einer abgelegenen Tür rausschiebt. Per Shuttle erreichen wir nach 20 Minuten Fahrt den am Meer gelegenen Ortsteil V&A Waterfront, wo sich die komplette Registrierung abspielt. Als eins der allerletzten Teams holen wir unsere Startunterlagen, Reisetaschen und Sponsoren-Pakete ab. Währenddessen befinden sich die Profi-Teams bereits auf der Prolog-Strecke, wo heute zwei Stunden lang trainiert werden darf.

Alle Bikes und Gepäckstücke angekommen

Für uns heißt es dagegen: Aus-, um- und einpacken. Denn alles, was wir für die Cape-Epic-Woche brauchen, muss in die Evoc-Reisetasche vom Veranstalter. Die Bike-Taschen dagegen werden heute Abend direkt in den Zielort transportiert. Was für eine Orga - sehr professionell und bis ins Detail geplant! Zum Schluss montieren wir noch die Startnummern an Lenker und Trikot, packen den GPS-Tracker ein und ölen ein letztes Mal die Kette. Denn morgen früh um 7:30 geht's per Bus raus nach Meerendal, wo der Prolog über die Bühne geht. Unsere Startzeit wird um 11:32,30 Uhr sein, nur wenige Minuten, bevor die Top-Stars Platt, Sauser, Mennen und Kaufmann auf die Strecke gehen... Alle Startzeiten findet Ihr hier: Startzeiten Prolog

Unser BIKE-Team beim Cape Epic

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Live-Bericht von der Anreise, der Registrierung und der finalen Vorbereitung.

Vom Prolog aus Meerendal

Heute morgen um 7:30 Uhr sind wir in den Bus gestiegen und eine gute halbe Stunde aus Kapstadt raus ins Weingut Meerendal getuckert. Trotz bedecktem Himmel und Temperaturen von nur 15 Grad lief die Klimaanlage im Bus mal wieder auf Hochtouren und versuchte uns auf deutsche Temperaturen herunterzukühlen. Als wir am Weingut ankommen, sehen wir bereits einzelne Teams auf der Strecke. Bereits um 6:45 Uhr ging das erste der 600 Teams auf die Strecke! Zum Glück sind wir nicht so früh dran, denn Jochen ist kein Frühstarter. Das Start- und Zielgelände liegt auf einer großen Wiese an einem Hügel vor Kapstadt, so hat man einen guten Überblick über die 6-Millionen-Metropole.

Jochen, der alte Schwabe: Neben dem Höhenprofil des Prologs klebt das Logo seines Lieblingsvereins auf dem Oberrohr.

Fahrer, Zuschauer, Betreuer und drei Helikopter: Auf dem Prolog-Gelände wimmelt es wie auf einem Volksfest. Wir holen unsere Bikes aus dem Bike Park, checken ein letztes Mal Schaltung und Luftdruck und fahren uns abseits der Strecke langsam warm. Hoffentlich wird es ab 11:30 Uhr nicht regnen, damit haben wir nämlich hier in Südafrika gar nicht gerechnet. Wir werden versuchen, die 23 Kilometer nicht zu schnell anzugehen, um genügend Körner für den "Stairway to Heaven"-Anstieg zu haben. Dann rollen wir gemütlich zur Startrampe.

Cape Epic hautnah: Der Prolog zum Auftakt

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Das Mannschafts-Zeitfahren: 23 Kilometer und 700 Höhenmeter

Motor durchblasen oder 1 1/4-Stunden Vollgas

Puhhhh, wir haben's geschafft. Aber es war das ein hartes Stück Arbeit. Jochen hat mir nichts geschenkt und mich motiviert, zu schnell anzugehen. Mit Puls 180 sind wir in den langen Anstieg ("Stairway to Heaven") gehämmert. Über unzählige Spitzkehren muss man 400 Höhenmeter erklimmen. Ab der Hälfte dachte ich, das Laktat in meinen Oberschenkeln zerfrisst meine Muskeln. Mit Schnappatmung habe ich versucht, Jochens Hinterrad zu halten - vergebens. Ich musste ihn bremsen. Die flowigen Trails mit Anliegern haben dafür für die Hetzerei entschädigt. Einige Profi-Teams haben uns von hinten überholt. Es dauerte ein wenig, bis ich Jochen klar machen konnte, dass wir bzw. ich da nicht mithalten kann und wir sie besser ziehen lassen. Am Ende sind wir dann nach 1:14 Stunden über die Ziellinie auf dem Weingut Meerendal gerollt. Da wir erst kurz vor den Profis gestartet waren, kreisten ständig Helikopter mit Kameras über uns - ein cooles Gefühl. Schließlich wurde der letzte Abschnitt des Prologs live im Internet übertragen. Jochen sah im Ziel so entspannt aus als wäre er gerade durch eine Fußgängerzone geschlendert. Ich dagegen musste mich erst einmal sammeln, einige Minuten tief durchatmen und einige Becher Cola in mich hineinschütten. Doch nach einer halben Stunde waren die Qualen vergessen, die Stimmung wieder auf dem Höhepunkt.

Auf Rang 49 mit 15 Minuten Rückstand auf die Sieger: Wir sind mit unserer Leistung beim Prolog zufrieden.

15 Minuten auf die Sieger verloren: Platz 49

Am Ende reichte unsere Zeit von 1:14,14 Stunden zum 49. Platz. Damit bin ich sehr zufrieden. Auf die Sieger (José Hermida/Rudi van Houts) haben wir 15 Minuten verloren, was bei der Cross-Country-lastigen Strecke durchaus gut ist. Nach der Zieleinfahrt sind wir in den Bus eingestiegen und in zwei Stunden nach Robertson gefahren. Dort haben wir jetzt unsere Zelte bezogen. Die Dimensionen des Geländes sind Wahnsinn: Auf einem riesigen Weingut findet man 1000 Zelte, Duschen, ein Bierzelt, eine Lounge und vieles mehr. Das Ganze liegt malerisch eingebettet in einem breiten Talbecken mitten in den Bergen. Noch scheint die Sonne, aber morgen soll es angeblich regnen. Morgen stehen 105 Kilometer und 2500 Höhenmeter an - eine harte Etappe.

Cape Epic, 1. Tag: Prolog und Transfer nach Robertson

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Die erste Etappe: 113 Kilometer und 2600 Höhenmeter

So schnell kann sich das Blatt wenden! Gestern war ich noch der Nachzügler bzw. die Bremse unseres Teams und musste leiden wie selten zuvor. Heute war es Jochen, dem es den Stecker zog bei der ersten Etappe rund um Robertson. Kein Wunder, denn die Eckdaten der heutigen Etappe lesen sich wie die sichere Anleitung zur absoluten Vernichtung. 113 Kilometer und 2450 Höhenmeter. Doch was dahinter steckt, ist viel brutaler und grandenloser als es sich liest. Von den über hundert Kilometern verlaufen maximal eine Hand voll auf Asphalt, der Rest auf ruppigen Schüttel-Trails, staubigen Schotterpisten und erbarmungslos steilen Rampen. Das alles hat Jochen nach der Etappe zu der Aussage verleitet: "Das heute war das Härteste, was ich mir je angetan habe auf dem Bike!" Und als Ex-Nationalkader-Fahrer im Cross Country war das in der Vergangenheit bestimmt schon einiges. Überraschend ist, wie viele Starter die Hammer-Etappe einigermaßen locker abspulen oder überstehen. Bei einer Transalp würde bei so einem Monster von Etappe eine stattliche Zahl der Teilnehmer aus dem Zeitlimit fallen. Doch das ist die Philosophie des Cape Epic: Die erste Etappe muss gleich ein richtiger Paukenschlag sein. Und das war er!

Heute hat es den ganzen Tag über geregnet. Doch bei uns in Europa wäre das Tröpfeln nicht als "Regen" durchgegangen.

Zwei Platten, eine loses Cleat und eine defekte Bremse

Mit dem ersten Sonnenlicht um sieben Uhr gingen wir aus Startblock B auf die Strecke. Die ersten Kilometer führten über Staubpisten und das bedeutete für uns und die Gruppen: Staub fressen! Bereits nach 15 Kilometern wurde die Luft in Jochens Hinterreifen immer weniger. Da er eigentlich der Stärkere von uns beiden ist, hielt er alleine an, jagte eine Druckluft-Milch-Kartusche in den Reifen und sollte wieder an mich ranfahren. Doch vor der ersten Verpflegung musste ich knapp zehn Minuten auf ihn warten. Was war passiert? Seine Vorderradbremse war defekt und hatte seine Aufholjagd zunichte gemacht. Zwischen erster und dritter Verpflegung warteten immer wieder extreme Rampen und Rüttelpisten, die Jochen mehr zusetzten als mir. Ich verdrückte alle 45 Minuten brav ein Gel und überzog nicht bei den Anstiegen. Bei Jochen dagegen war nach 70 Kilometer der Ofen aus: Sein Magen rebellierte und ihn plagten erste Krämpfe. Doch das macht ein Teamrennen eben aus, wir mussten es gemeinsam irgendwie ins Ziel schaffen. Nachdem sich mein linkes Cleat bei der ganzen Rüttelei gelöst hatte, zogen wir es im letzten langen Anstieg kurz fest. Kurz vor der letzten Verpflegung bei Kilometer 82 holte sich Jochen einen weiteren Platten vorne, den wir in der Verpflegungszone reparieren ließen. Die letzten Kilometer zum Ziel in Robertson musste Jochen dann nochmal leiden: Kurze Anstiege malträtierten seine Beine wie Nadelstiche. Nach 6:19,19 Stunden rollten wir als 83. Herren-Team über die Ziellinie. Nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten, aber bei all den Defekten und Jochens Problemen noch einigermaßen ok. Doch leider warten morgen weitere 100 erbarmungslose Kilometer und den Tag darauf nochmal und nochmal...

Cape Epic erste Etappe: 113 Kilometer und 2450 Höhenmeter

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Die zweite Etappe: 100 Kilometer und 1550 Höhenmeter

Als es abends zu regnen begann, befürchteten viele Starter das Schlimmste: Dass ihre Zelte dem Regen nicht standhalten würden und alles darin nass wird. Diese Tatsache veranlasste viele zu spontanen Planen-Konstruktionen, andere verlegten ihre Zelte unter eins der großen Aufenthalts-Tipis. Auch Jochen sorgte vor und verpackte wichtige Dinge in Müllbeutel. Am Morgen war dann im Zelt alles klamm und leicht feucht. Viel schlimmer allerdings war, dass es am Start um 7:00 Uhr immer noch regnete. Doch wie sich nach den ersten 500 Metern herausstellte, waren die paar Tropfen von oben egal. Denn von unten, der Seite und vorne wurden alle Fahrer von einer zähen, braunen Schlammbrühe beschossen, die Schaltung, Brillen und Schuhen mächtig zusetzte. Bereits nach wenigen Kilometern wartete eine Fluss-Durchquerung auf das Feld. Die klappte reibungslos und das Beste: Das Wasser, das unsere Schuhe flutete, war wärmer als die Luft und dadurch angenehm. Die Strecke heute war deutlich weniger rumplig als gestern, dafür verlangten fiese Schlammrillen eine genaue Spurwahl und Gleichgewicht. Hier hätte ich mir ein 29er gewünscht, das im tiefen Matsch einfach spurtreuer und berechenbarer bleibt. Aber egal, mein Scott Spark 700 RC ließ mich nicht im Stich und brachte mich einmal mehr defektfrei ins Ziel. Jochens Centurion Numinis Carbon Ult. Race.29 hat die zwei langen Tage dagegen nicht so unbeschadet überstanden. Besser gesagt die Formula-Bremsen, die dran sind. Weil die Vorderbremse Luft gezogen hatte, musste Jochen sie gestern entlüften lassen. Heute haben beide Bremsen dann unsäglich und dauerhaft geschleift und bremsen kann man das Verzögern auch nicht mehr nennen.

Material-Schändung und Schlamm-Packung

So wird das nichts mit braun gebäunten Beinen: Die Schlammschicht ist dafür gut für die Haut...


Bis zur dritten Verpflegung lief es heute wie am Schnürchen. Jochen und ich hatten ein gutes Tempo gefunden und gut harmoniert. Platz für Platz machten wir bis dahin gut. Das Wichtigste an den Verpflegungs-Stationen war heute nicht das Essen und Auffüllen der Trinkflaschen, sondern die Pflege des Antriebs. Die perfekt ausgestatteten "Waterpoints" hielten Wasser zum Abwaschen von Umwerfer, Kette und Schaltwerk bereit. Danach steht eine Hand voll Helfer bereit, die die Kette neu schmieren. Würde man das nicht machen, hätte man spätestens nach 20 Kilometern einen Chainsuck oder eine streikende Schaltung. Nach der dritten Verpflegung kam eine kurze, aber steile Rampe. Dort riss bei Jochen doch die Kette. Das Fixieren mit Kettenschloss kostete uns eine gute Viertelstunde. Nach 100 harten, matschigen Kilometern rollten wir in eine dicke Schlamm-Packung gehüllt nach 5:26,15 Stunden ins Ziel in Robertson. Das hat für einen 53. Rang bei den Herren gereicht. Im Gesamtklassement sind wir bei den Herren nun auf Platz 66. Am Nachmittag kam endlich die Sonne heraus und wir nutzten die Zeit, um unsere Schlafsäcke zu trocknen und die Ausrüstung zu waschen. Der Wetterbericht sagt für morgen leider auch wieder ein wenig Regen voraus. Noch so eine Matsch-Etappe wäre wirklich hart. Wir werden sehen.

Cape Epic: Schlammschlacht auf der zweiten Etappe

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Die dritte Etappe: 134 Kilometer und 1800 Höhenmeter


Nach der Schlammschlacht gestern wartete heute die längste Etappe auf uns. Satte 134 Kilometer sind eine Ansage, die man nicht mal schnell auf einer A….backe runterkurbelt. Versüßt sollte das Ganze mal wieder von ein paar örtlichen Schauern werden, wie der Wetterbericht von sich gab. Nach der Matsch-Einlage hatten wir beide unseren Bikes ein wenig Pflege gegönnt. Jochen hat seine schleifenden, nicht bremsenden Formula-Bremsen durch Magura-Stopper ersetzt und war heute während der Etappe begeistert: "Endlich schleift nichts mehr. Das spart mir dauerhaft 30 Watt." Ich musste an der XTR-Bremse hinten neue Beläge einbauen, die alten waren bis auf die Trägerplatte runtergeschliffen. Schon Wahnsinn, was ein verregneter Tag und 100 Kilometer südafrikanischer Schlammbeschuss ausmachen: Verschleiß im Zeitraffer sozusagen.

Vom Pech verfolgt: Der vierfache-Plattmacher

Nach dem schnellen Start warteten einige knackige Anstiege auf den 134 Kilometern der heutigen Etappe.


Vom Start weg rollte es heute richtig gut und so machten wir in einer großen Gruppe schnell Kilometer. Immer wieder forderten kurze Anstiege unsere angeschlagenen Oberschenkel. Aber den vielen anderen Teams geht es am vierten Tag eines Etappenrennens nicht anders. Als wir nach zwei Stunden genau 50 Kilometer auf dem Tacho stehen hatten, konnten wir es fast nicht glauben. Bei der ersten Etappe hatten wir für diese Strecke eine Stunde mehr gebraucht. Doch es sollte noch anders werden. Nachdem wir bei Kilometer 51 die Verpflegung genutzt und hinter uns gelassen hatten, wurde es zunehmend steiler, steiniger und ruppiger. Bei einer holprigen Abfahrt, die einem "Rock Garden" im CC-Worldcup glich, hauchte es dem Hinterreifen in meinem Scott schließlich die Luft aus. Wir zogen einen Schlauch ein und füllten ihn mit Schaum gegen die fiesen Dornen. Als zehn Kilometer später der Schlauch auch platt war, durchsuchten wir den Reifen nach Dornen, bevor wir einen neuen Schlauch einzogen. Drei stattliche Exemplare zog ich – teils mit den Zähnen – heraus. Neuer Schlauch, gleiches Spiel: Kurz vor der zweiten Verpflegung verlor auch der neue Schlauch zunehmend Luft. Wir entschlossen uns, den Reifen neu mit Latexmilch zu füllen, da Schläuche hier absolut fehl am Platz sind.

Wie die Salami-Taktik gescheitert ist


Schnell entfernten wir den dahinpfeifenden Schlauch und füllten neue Milch ein. Doch beim Aufpumpen dann der Schock: Durch ein drei Millimeter großes Loch spritzte die Milch munter heraus. Nun sollte unsere Geheimwaffe kommen: Die Maxalami-Sticks, die Löcher in Tubeless-Reifen abdichten. Doch die Dinger stellten sich als totaler Reinfall heraus, neben den Maxalami-Paste schoss die Milch heraus wie aus der Wasserpistole. Schließlich blieb uns keine andere Wahl als einen neuen Reifen aufzuziehen – danke an die Sram-Jungs – und ihn neu mit Milch zu füllen. Die ganze Flickerei an diesem Tag kostete uns insgesamt sicher eine Stunde. Schade, denn die Form hätte heute bei uns beiden gestimmt. Aber das ist eben das Cape Epic, irgendwann erwischt es jeden. Am Ende wurden wir 121. bei den Herren. Ein langer Tag, leider ohne Lohn für unsere Mühen. Aber egal, wir nehmen’s sportlich und werden morgen wieder unser Bestes geben.

Die dritte Etappe: 134 Kilometer und 1800 Höhenmeter

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Die vierte Etappe: 88 Kilometer und 1850 Höhenmeter


Nach dem Katastrophen-Tag gestern hofften wir, heute endlich mal ohne Geschraube und Gepumpe durchzukommen. Die Voraussetzungen dafür waren gut: Die Etappe war "nur" 88 Kilometer lang und es sollten einige flowige, nicht zu grobe Singletrails auf uns warten. An unsere Bikes hatten wir am Abend zuvor auch nochmal Hand angelegt: Bei Jochens Centurion genügte es, alle Lager, die Federelemente und die Kette ordentlich zu schmieren. Bei meinem Scott war ein größeres Service nötig. Den übernahm zum Glück das Profi-Team von Scott. Danach konnte ich endlich wieder schnell aufs große Blatt schalten, Gabel und Dämpfer arbeiteten auch wieder ordentlich. Nur der Twinlock-Hebel am Lenker entsperrte den Dämpfer nicht mehr, ein kompletter Service wäre aber zu aufwendig gewesen. Da unsere Hintern bei dem ganzen Gerüttel ganz schön gelitten haben, schmierte ich eine dicke Packung Sitzcreme ins Hosenpolster. Wie jeden Tag starteten wir um Punkt 7:00 Uhr aus Startblock B auf die Strecke.

Trail-Feuerwerk mit Stau-Gefahr

Ein Profil wie ein Sägeblatt: Auf steilen Rampen folgten flowige Singletrails rund um Greyton. Fahrtechnisch bisher die genussvollste Etappe.


Direkt nach dem Startschuss ging mächtig die Post ab. Auf einer breiten Straße – die bei uns als holpriger Feldweg durchgehen würde – rollten wir in großen Gruppen bis zum Einstieg in den ersten Trail. Dort stockte es dann ein wenig, bis sind alle Fahrer wie auf einer Perlenkette hintereinander aufgereiht hatten und Rad an Rad über die Hügel pressten. Überholen: Fehlanzeige. Als sich mein Cleat am linken Schuh durch das Gerumpel abermals löste, mussten wir kurz anhalten und es festziehen. Schließlich wollte ich es nicht verlieren. Das dauerte zwar nur zwei Minuten, warf uns aber 50 Plätze zurück. Kurz vor der ersten Verpflegung bei Kilometer 29 zwang uns mein Hinterreifen erneut zum Anhalten. Aus irgendeinem Grund verlor er beständig Luft. Wir pumpten kurz nach und fuhren weiter. An der Verpflegungstelle nutzte ich die Standpumpe um erneut nachzupumpen. Ich suchte den Reifen ab und zog das Ventil nach, aber fand keine Stelle, aus der Luft oder Milch austrat. Verflixt! Dasselbe Spiel wiederholte sich im Laufe der Etappe noch drei Mal. Das Nachpumpen kostet zwar nur rund zwei Minuten, aber reiht einen sofort einige Plätze weiter hinten ein. Danach machten wir wieder einige Plätze gut, ehe der Hinterreifen erneut nach Luft rief.

Schnelle Regeneration für die morgige Königsetappe

Nicht nur hinunter ging es auf schmalen Trails: Auch im Anstieg warteten steile Singletrails wie dieser.


Der Puls streikt und dümpelt irgendwo im mittleren Drehzahlbereich, die Beine sind schwer und die Handballen brennen: Nach vier Etappen und dem Prolog hat uns das Cape Epic schon mächtig Körner gekostet. Aber die Organisatoren tun alles, damit man nach der Zieldurchfahrt perfekt regenerieren kann. Es gibt Protein-Shakes, Kohlenhydrat-reiche Snacks und ein Eisbad für die Beine. Zudem gibt es große Tipi-Zelte zum Entspannen und Schlafen. Um am nächsten Tag nicht in die verschwitzten Trikots und Hosen schlüpfen zu müssen, kann man jeden Tag seine Bike-Klamotten zum Waschen abgeben. Als wir heute nach 5:07,24 Stunden als insgesamt 142. über die Ziellinie (95. bei den Herren) rollten, standen noch etwa 450 Teams aus. Um morgen für die Königsetappe (110 km, 2900 hm) gerüstet zu sein, müssen wir heute Abend an meinem Scott den Hinterreifen wechseln und dicht bekommen. Drückt uns die Daumen, dass morgen alles nach Plan läuft. Wir melden uns aus dem Ziel in Elgin wieder.

Die vierte Etappe: 88 Kilometer und 1850 Höhenmeter

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Die Königsetappe: 115 Kilometer und 2900 Höhenmeter

aStatt vom traditionellen schottischen Dudelsack-Spieler, der täglich um 5:30 Uhr durch die Zeltreihen schlendert, wurden wir heute mit Elektro-Beats geweckt. Die Jungs vom Taschendienst hatten ihre Anlage ab 5:20 Uhr voll aufgedreht und wollten uns damit wohl sagen: Bringt uns eure Taschen. Denn der ganze Tross verließ heute früh Greyton und machte sich auf den Weg in den letzten Etappenort nach Elgin. Gestern Abend hatten wir noch meinen undichten Hinterreifen gewechselt. Zum Glück bekommen die Scott-Profis um Nino Schurter jeden zweiten Tag neue Reifen aufgezogen. So hat uns der Mechaniker einfach einen der gefahrenen und aussortierten Maxxis Ikon in 27,5-Zoll überlassen. Milch rein und auf der Suche nach einem Kompressor wurden wir bei "Mr. African" Mannie Heymans fündig. Der schraubte gerade an seinem Fatbike, überließ uns kurz seinen Kompressor und wir bedankten uns mit einem kühlen Bier dafür. Der Reifen war damit erstmal dicht. Für die ersten 35 Kilometer, die sehr schnell werden sollten, gab Jochen abends noch die Ansage: "Wir müssen in die erste Gruppe. Dann können wir mitrollen."

Schurters Hinterreifen zündet den Turbo

Der dicke Brocken in der Mitte zieht sich über 600 Höhenmeter. Aber nicht auf Teer, sondern auf losem, tiefem Schotter.


Die Etappe begann episch: Wir schossen als riesiges Feld inklusive Staubwolke aus dem Nebel in die Sonne. Die ersten 20 Kilometer konnten wir im großen Feld bleiben, was Körner sparte. Als dann aber der erste Anstieg kam, ging vorne die Post ab und das Feld wurde in viele kleinere Gruppen zersplittert. Wir fanden uns schließlich in einer mit Udo Bölts und Lothar Leder wieder. Das Tempo stimmte und wir kämpften uns die Anstiege hinauf. Kurz vor der ersten Verpflegung passierten wir noch Markus Kaufmann und Jochen Käß, den ein defektes Hinterrad zum Laufen zwang. Auch Jochens Hinterreifen sah kurz vor der Verpflegung bedrohlich plattgedrückt aus. Wir pumpten an der Verpflegungstation nach und jagten zur Sicherheit noch eine Dose Schaum hinterher. Wenig später zwangen mich zwei ultrasteile Rampen kurz zum Schieben. Aber das ist zwischendurch gar nicht so schlecht, denn es belastet andere Muskeln und entlastet den Rücken. Wenig später stellte sich uns der längste Anstieg des Tages zum Dach des Cape Epic in den Weg. Satte 600 Höhenmeter auf losem Schotter mussten wir uns aufs "Rusty Gate" erkämpfen. Zusätzlich knallte die Sonne bei 30 Grad ohne Erbarmen vom Himmel, aber wir fanden unseren Rhythmus und kurbelten einfach.

Sechs Tage Südafrika: Aber wo verstecken sich die wilden Tiere?

Trotz fast sechs Stunden im Sattel noch ein Lächeln auf den Lippen: das BIKE-Magazin-Team nach der Königsetappe im Ziel.


Nach der dritten Verpflegung bei Kilometer 95 führte die Route in unberührtes Hinterland auf einen Pass hinauf. Fünf Kilometer loser Sand und Gehoppel über Steine zog uns die letzten Kräfte aus den Oberschenkeln. Die letzten Kilometer entschädigten uns mit gebauten, netten Trails und so rollten wir nach 5:59,25 Stunden als 39. über die Ziellinie. Endlich! Endlich waren wir mal defektfrei durchgekommen und hatten keine Zeit verloren. Schurters alter Hinterreifen hatte uns Glück gebracht und gehalten. Das spült uns in der Gesamtwertung auf Rang 68 nach vorne. Nun warten noch zwei auf dem Papier einfachere Tage. Aber die sollte man hier beim Cape Epic nicht unterschätzen. Hoffentlich sehen wir mal eine Antilope oder irgendein anderes wildes Tier. Denn bisher blieb uns das verwehrt. Wir werden das Beste daraus machen. In diesem Sinne: À demain!

Die Königsetappe von Greyton nach Elgin: 115 Kilometer und 2900 Höhenmeter

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Die sechste Etappe: 85 Kilometer und 1800 Höhenmeter


Im Camp sieht man jeden Morgen, dass wir schon fast eine Woche durchgehend im Sattel sitzen. Denn immer mehr Starter schleppen sich humpelnd, mit Tapes zugepflastert oder mit riesigen Augenringen gegen 6:00 Uhr ins Frühstückszelt. Am deftigen Menü aus Rührei, Kartoffeln und Würstchen gibt es zwar nichts auszusetzen, doch nach sechs Tagen haben wir schön langsam trotzdem genug davon. Täglich träume i

ch mehr von meinem Crunchy-Müsli mit frischem Obst im Büro. Doch noch heißt es jeden Morgen: So viel Essen wie geht! Denn die Kohlenhydrate braucht man für die langen Etappen. Über die komplette Woche wird jeder Fahrer so etwa 35.000 Kalorien verbrannt haben. Und das muss man erst mal wieder reinfuttern. Ob man Appetit hat oder nicht.

Hinter den Abfahrten des Profils verbergen sich viele Singletrails der Extraklasse.

Trail-Feuerwerk der Extraklasse


Bei zähem Nebel verließen wir mit dem Feld das Startgelände in Elgin. Bereits nach wenigen Kilometer zersprengten steile Forststraßen das Feld in kleine Gruppen. Besser so, denn wenig später ging es in die ersten Singletrails des Tages. Prompt blieb vor uns ein Fahrer mit seinem Lenker an einem Baum hängen und ging über den Lenker. Zum Glück hatten wir genügend Abstand gehalten und konnten rechtzeitig bremsen. Jochen machte sein Knie zu schaffen: An einer Rampe über einen Weidezaun war er gestern kurz vor dem Ziel hängen geblieben und hatte einen Schlag aufs rechte Knie bekommen. Das schmerzte nun übel, sobald er Druck aufs Pedal brachte. Aber wir sind hier schließlich nicht bei irgendeinem Wald-und-Wiesen-Marahton, sondern beim Cape Epic. Deshalb musste Jochen auf die Zähne beißen und kämpfen. Zwischen der zweiten und dritten Verpflegung versüßten sensationelle Trails Jochens Schmerzen. Super flowig angelegt und gebaute Singletrails – wie ich es nur aus Kalifornien kenne. Mit knackigen Gegenanstiegen kamen wir trotz der vielen Trails auf 1800 Höhenmeter. Dort musste Jochen ein wenig rausnehmen, um sein Knie nicht komplett zu zerstören. Aber am Ende reichte es einmal mehr für die Top50 bei den Herren. Als 46. überquerten wir nach 4:30,35 Stunden die Ziellinie in Elgin. Das schiebt uns gesamt auf den 63. Rang nach vorne. Jetzt heißt es Jochens Knie kühlen und hoffen, dass wir die letzte Etappe nach Lourensford morgen auch noch einigermaßen überstehen. Zumindest die Bikes scheinen nun zu halten.

Die sechste Etappe: 85 Kilometer und 1800 Höhenmeter

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+++ NEU: Update +++

Das große Finale: 69 Kilometer und 1800 Höhenmeter

Pünktlich zum Aufstehen hatte heute Morgen wieder diese fiese Nieselregen eingesetzt. Trotz der entschärften Startzeit um 8:00 statt 7:00 Uhr kam keine große Freude auf. Denn langes Warten im Startblock hieß: völlig durchnässt losfahren. Das schenkten wir uns und starteten ein weiteres Mal von ganz hinten aus dem B-Block. Jochens Knie fühlte sich wieder besser an und so rollten wir das Feld von hinten auf. Wir machten Platz für Platz gut und passierten die erste Verpflegung bei Kilometer 27. Der Untergrund wurde zunehmend sandiger, aber zwischendurch lauerten einige spitze Steine, die uns die Luft aus den Reifen hauchen wollten. Doch wir kamen ein drittes Mal Defekt- und Platten-frei durch die Etappe und konnten unsere Minitools, Schläuche und Schaum-Sprays in Jochens Camelbag lassen. Der lohnt sich übrigens fürs Cape Epic in jedem Fall: Denn auf ein Mindestmaß an Werkzeug und Reparatur-Material kann man nicht verzichten und eine Flasche ist auch fast zu wenig. Aber an Fullys lässt sich ja meist nur eine montieren.

Wie ein riesiges Volksfest: Das Zielgelände in Lourensford nutzen viele Leute aus Kapstadt für einen Sonntagsausflug.

Happy End und die berühmte neunte Etappe


Auch am letzten großen Berg, dem Gamtouw Pass, verschenkten wir keine Zeit in der Tragepassage und so rollten wir nach 3:44,12 Stunden als 40. Herren-Team über die bejubelte Ziellinie in Lourensford. Schon beeindruckend so eine Kulisse, das ist für Hobby-Biker einmalig! Zumal wenn man dann auf die Bühne hinaufsteigt und vom Cape Epic-Gründer Kevin Vermaak die Finisher-Medaille überreicht bekommt. Spätestens dann begreift man: Wir haben es geschafft! Mehr als 700 harte Kilometer und 14850 Höhenmeter durch Südafrika beim härtesten Etappenrennen der Welt! Der Tour de France der Mountainbiker! Nach dem Zieldurchlauf standen einige Dinge an: Duschen, Taschen abholen, Rad einpacken, umpacken und den Shuttle nach Kapstadt finden. Nach einem delikaten Beef-Burger erledigten wir diese Dinge und gönnten uns auf der Fahrt nach Kapstadt erst mal unser verdientes Nickerchen. Morgen Nachmittag steigen wir in den Flieger nach Johannesburg, von dort nach München. Aber vorher wartet heute Abend "Stage 9" auf uns: die fette Finisher-Party. Schließlich müssen wir unseren 61. Platz in der Gesamtwertung und die mehr als 39 Stunden Fahrzeit feiern.

Unsere Biketaschen wurden ins Ziel transportiert. Dort packten wir die Bikes gewaschen sofort ein, da es morgen bereits heim geht.

Fazit vom Cape Epic


Für Jochen und mich ging ein Traum in Erfüllung. Das Cape Epic liefert jährlich atemberaubende Bilder und Videos in die ganze Welt. Aber dabei zu sein, ist nochmal eine andere Nummer. Das Cape Epic ist härter, länger und Material-intensiver als jedes andere Etappenrennen, das wir bisher gefahren sind. Im Vergleich zur BIKE Transalp sind die Anstiege zwar nicht so lang, dafür der Untergrund viel rauer, rumpliger und erbarmungsloser. Die Organisation ist bis ins letzte Detail perfektioniert, die Trails sind teils einmalig und das Niveau ist Weltklasse. Allerdings darf man den Zeitpunkt nicht unterschätzen: Ende März hat man als Europäer einfach noch nicht die Kilometer abgespult wie im Juli oder August.

Das große Finale: 69 Kilometer und 1800 Höhenmeter

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Danke fürs Mitfiebern und Lesen!


Jochen und Stefan

Themen: 2014BIKE-TeamCape EpicEtappenrennenLive-TickerSüdafrikaTagebuch


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