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Buch: Bike-Philosophie

Tomek am 23.06.2006

Michael Klonovsky ist Radfahrer, vielleicht sogar ein Philosoph. Zumindest hat er eine kleine Philosophie des Radfahrens geschrieben. Für den Autor ist Radfahren nicht nur eine Tätigkeit der Muskeln, sondern mindestens genauso eine Beschäftigung des Kopfes.

Michael Klonovsky ist Radfahrer, vielleicht sogar ein Philosoph. Zumindest hat er eine kleine Philosophie des Radfahrens geschrieben. Für den Autor ist Radfahren nicht nur eine Tätigkeit der Muskeln, sondern mindestens genauso eine Beschäftigung des Kopfes. Wer sich auf einen Pass quält, kann erleben, was Klonovsky „meditativ-schädelausspülend“ und „geistig-inspirierend“ nennt. Ob man dafür eine philosophische Abhandlung braucht? Geschmackssache. Auf jeden Fall ist „Radfahren“ (DTV, Kleine Philosophie der Passionen, 128 Seiten, 10 Euro) eine unterhaltsame Analyse der Passion auf zwei Rädern, von Aristoteles bis Armstrong, von Bergauffahren bis Beinrasur, von Wiegetritt bis Wagner. Klonovsky schreibt: „Radfahren wird grüblerischen Naturen die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht beantworten, aber stundenweise beglückend von ihr wegführen.“ Im Idealfall gilt das auch für sein Buch.

Tomek am 23.06.2006
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