Absa Cape Epic: Bulls-Team unterstreicht Siegambitionen

  • Thomas Roegner
 • Publiziert vor 7 Jahren

Platt und Huber gewinnen Vorbereitungsrennen in Tulbagh. Auch in Europa wird im TV live vom Finaltag des südafrikanischen Mountainbike-Rennens.

Kapstadt – Das deutsch-schweizerische Team Bulls, Karl Platt und Urs Huber, hat kurz vor dem Start des Absa Cape Epic 2014 seine Favoritenrolle untermauert. Der viermalige Epic-Sieger Platt gewann das Rennen der nationalen MTN Serie in Tulbagh vor seinem Teampartner Urs Huber. Die Siegerzeit über die 105 Kilometer und 2630 Höhenmeter betrug 4:34:27 Stunden. Die stärksten Rivalen, Christoph Sauser (SUI) und Frantisek Rabon (CZR) vom Team Meerendal Songo Specialized nahmen nicht daran teil.

Die Gesamtsieger des Cape Epic 2009 Karl Platt und Stefan Sahm (Team Bulle) gemeinsam mit den mehrfachen Etappensiegern Christoph Sauser und Burry Stander vom Team Songo.info auf der Ziellinie der Schlussetappe zwischen Oak Valley (Elgin/Grabouw) und Lourensford.

Der mehrmalige Marathon-Weltmeister Sauser unterstrich auf der Pressekonferenz des Absa Cape Epic drei Tage vor dem Start seine Ambitionen auf einen fünften Sieg. "Könnte ich wählen, ob ich die letzten vier Siege haben könnte, oder nur diesen Fünften, würde ich nur 2014 gewinnen wollen. Für mich ist das Cape Epic das wichtigste Rennen, und es zählt dieses Jahr und die Zukunft", sagte der Schweizer im Interview. Mit dem ehemaligen Straßenprofi Frantisek Rabon aus der Tschechischen Republik hat Sauser einen konditionell starken Partner an seiner Seite. Dessen Offroad-Qualitäten muss er aber noch unter Beweis stellen.

Christoph Sauser nach dem Sieg der vierten Etappe 2013. Gemeinsam mit Jaroslav Kulhavy gewann er zum vierten Mal das Absa Cape Epic.

Der Deutsche Robert Mennen wurde Dritter in Tulbagh. Mit seinem neuen Partner Kristian Hynek (Topeak Ergon) ist er einer der Favoriten für einen Podiumsplatz beim Absa Cape Epic, das am Sonntag mit dem Prolog auf dem Weingut Meerendal bei Kapstadt beginnt. Weiterer Podiumsanwärter ist das Scott-Odlo-Team mit Cross-Country Weltmeister Nino Schurter (SUI), der nach einer Verletzung seines Schweizer Teamgefährten Florian Vogel mit einem südafrikanischen Partner, Philip Buys an den Start gehen wird.

Wo der Schweizer Weltmeister an den Start geht, zählt er automatisch zu den Top-Favoriten – wenn er es ernst meint: Nino Schurter, hier beim Weltcup-Auftakt 2013 in Albstadt.

Erstmals wird das Absa Cape Epic, auch genannt die "Tour de France der Mountainbiker" live im Fernsehen in Europa zu sehen sein. Sieben Sender, darunter der Schweizer Kanal Teleclub, übertragen am Finaltag, dem 30. März, zwei Stunden live vom Rennen. In Südafrika wird das Cape Epic täglich zwei Stunden live übertragen – ein Novum im Mountainbike-Sport.

Auch Robert Mennen (Team Topeak-Ergon) zählt zu den Top-Favoriten aus deutscher Sicht. Gemeinsam mit Alban Lakata gewann er die Transalp. Der "Albanator" ist nach einer gerissenen Achillessehne noch nicht top-fit und wird von Kristian Hynek vertreten.

"Wir sind sehr froh darüber, dass unser Rennen und damit unser Land Südafrika noch mehr internationale Zuschauer erreicht", sagte Kevin Vermaak, Gründer und Leiter des Absa Cape Epic. Das achttägige Etappenrennen, an dem 600 Zweierteams aus 32 Nationen teilnehmen, ist das Bike-Rennen mit den meisten TV-Stunden und höchsten Zuschauerzahlen der Welt. Die Veranstaltung 2013 brachte es auf über 6000 internationale Sendestunden, 132 Millionen Menschen verfolgten das Absa Cape Epic am Bildschirm.

Zusätzlich zu den TV-Ausstrahlungen – jeden Abend wird ein 30-minütiger Highlight-Film produziert – gibt es 2014 auch ein Live Streaming auf der Website www.cape-epic.com

Gehört zur Artikelstrecke:

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Schlagwörter: Absa Cape Epic Etappenrennen Marathon Südafrika


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