Trek Remedy 2019 Trek Remedy 2019

Trek Remedy 2019

Trek Remedy: Detailverbesserungen für 2019

Adrian Kaether am 25.08.2018

Das Trek Remedy bleibt sich auch für 2019 treu. Warum auch was ändern, wenn der Erfolg dem Bike recht gibt: 27,5 Zoll, 160/150 Millimeter Federweg, Reifen jetzt bis 2,8 Zoll Breite. Noch immer teuer.

Das neue Trek Remedy ist da! Für 2019 fassen die US-Amerikaner ihr leichtes Enduro für schwere Trails nur mit Samthandschuhen an. Verständlich, schließlich gibt der Erfolg auch dem aktuellen Bike schon recht. Eine gute Nachricht vor allem für den Normal-Biker ohne Rennambitionen: Kein noch längerer Reach, kein noch flacherer Lenkwinkel, dafür einige Detailverbesserungen, die es am Ende doch notwendig machen, von einem klaren Modellupdate zu sprechen.

Trek Remedy 2019

Beim neuen Remedy setzt man wieder auf einen fest montierten Dämpfer statt einen Full-Floater. Das gibt den Ingenieuren mehr Freiheit in der Konstruktion und ist funktional mit den neuen Dämpfern auch nicht schlechter, so Trek.


Sitzwinkel, Sattelstütze, breite Reifen: Der Teufel steckt im Detail


Die deutlichste Neuerungen für 2019 sind wohl am Fuß des Bikes zu finden. Trek folgt hier dem Trend hin zu breiteren Reifen und stattet das neue Remedy ab Werk mit 2,6 Zoll breiten Schlappen aus. Sogar Reifen mit bis zu 2,8 Zoll soll der Rahmen problemlos fassen, damit dürften auch eingefleischte Plus-Bike-Liebhaber auf ihre Kosten kommen und so soll dem neuen Bike auch im steilsten und schwierigsten Terrain nie der Grip ausgehen. Die Felgen fallen bei allen Modellen mit 30 Millimeter breit genug für die neuen Reifen aus.

Trek Remedy 2019

Bis auf einen leicht steileren Sitzwinkel bleibt die Geometrie des Trek Remedy für 2019 unangetastet.


Für bessere Pedaliereffizienz wurde außerdem der Sitzwinkel leicht augesteilt, das Bike kann jetzt Variostützen mit 10 Millimetern mehr Einstecktiefe aufnehmen, so dürften auch große Fahrer mit langen Variostützen glücklich werden. Neu ist außerdem der fest verbaute Dämpfer gegenüber dem Full Floater in den alten Modellen. Trek erklärt den Wechsel zur älteren Technik mit der Weiterentwicklung der Federelemente und will so durch mehr Spielraum bei der Konstruktion den Rahmen um 100 Gramm leichter und um fünf Prozent steifer gemacht haben.

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Der Rahmen ist umfangreich geschützt. Mit einem Knock-Block am Unterrohr gegen Gabelanschlagen und mit einem Unterrohrschutz am Tretlager gegen fliegende Steine und Aufsetzen.


Schön, aber teuer: Einstiegsmodell bei 2499 Euro


Insgesamt hat der Kunde jetzt die Wahl zwischen fünf Modellen in jeweils zwei Farbvarianten, drei davon aus Carbon. Bei allen bis auf das Einstiegsmodell setzt man auf die Lyrik RC Debonair mit der Charger 2 Kartusche und auf eine Sram GX Eagle 1x12-Schaltung, nur das Einstiegsmodell kommt mit NX Eagle und Yari, das Topmodell mit X01 Eagle und Fox 36. Die Preise sollen laut Trek attraktiv gestaltet worden sein, liegen aber bereits zwischen 2499 und 6999 Euro. Mit einem Schnäppchen ist also zum Beginn der 2019er-Saison nicht zu rechnen. Das Rahmenset mit Dämpfer soll 3199 Euro (Carbon) kosten. Gewichte liegen uns aktuell noch nicht vor und werden in Kürze noch ergänzt.

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Das Topmodell des neuen Trek Remedy – das Remedy 9.9 – für 6999 Euro.


Weitere Informationen zum neuen Remedy 2019 finden Sie auch auf der Website von Trek.

Adrian Kaether am 25.08.2018