Pivot Trail 429: Trailbike für zwei Laufradgrößen

Schon gefahren: Pivot Trail 429 Carbon

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 3 Jahren

Das neue Pivot Trail 429 buhlt mit 120-Millimeter-Hinterbau, moderner Geometrie und Carbon-Rahmen um zahlungskräftige Trailbiker. Mach 429 war gestern. Alle Infos zum neuen Trail-Räuber gibt es hier.

Das Handling kann voll und ganz überzeugen: Das Pivot Trail 429 fährt sich auch mit 29er-Laufräder sehr verspielt.

Das neue Pivot Trail 429 fügt sich lückenlos in die fein abgestufte Pivot-Modellpalette unterhalb des Switchblades ein. Rein optisch und beim Hinterbausystem hält Pivot an Bewährtem fest. So besitzt auch das Trail 429 einen DW-Link-Hinterbau mit virtuellem Drehpunkt und wird mit einer vom Federweg etwas längeren Gabel gefahren. Der Name beschreibt das Einsatzgebiet, das Pivot Trail 429 ist ein klassisches Trailbike mit 120 Millimetern am Heck und kann mit Gabeln bis zu 140 Millimeter Federweg kombiniert werden. Der Fahrer hat die Wahl und kann entweder 27,5+ Laufräder mit bis zu 3,0 Zoll breiten Reifen oder 29er mit 2,6er-Reifen fahren.

In der Shimano-Pro-Ausstattung kostet das Pivot Trail 429 satte 6948 Euro und bringt 13,4 Kilo ohne Pedale auf die Waage.

Der DW-Link-Hinterbau besitzt 120 Millimeter Federweg. Der Fox Float DPX2-Dämpfer kostet 149 Euro Aufpreis.

Die Eckdaten des Pivot Trail 429 im Überblick:

  • 120 mm Federweg, für Gabeln mit 130-140 mm empfohlen
  • kompatibel mit 27,5+ und 29 Zoll
  • Rahmengewicht 2900 g mit Dämpfer
  • 430 mm kurze Kettenstreben
  • 67,3° Lenkwinkel (29 Zoll mit 130er-Gabel)
  • 460 mm Reach in Größe L
  • Super-Boost-Hinterbau mit 157 mm Breite
  • Preise von 5649 bis 10399 Euro
  • Rahmengrößen von XS - XL für Fahrer von 150 - 200 cm
  • 10 Jahre Garantie

Mehr Komfort und Verdrehsicherheit bieten die Padloc-Griffe, bei denen der Lenker angeschrägt werden muss.

Pivot geht bei der Hinterbaubreite eigene Wege und setzt auf Super-Boost mit 157 Millimeter. Das soll mehr Steifigkeit generieren und noch mehr Platz für breite Reifen bieten.

Die Geometriedaten des Pivot Trail 429 Carbon im Überblick.

Der erste Fahreindruck zum Pivot Trail 429:

Wir konnten das Pivot Trail 429 bereits mit 29er-Laufrädern in Größe L fahren. Durch die Kombination aus einem 460er-Reach mit kurzem Vorbau fällt die Sitzposition bei einer Körpergröße von 179 cm keinesfalls zu gestreckt aus. Man sitzt komfortabel, hat durch das kurze Steuerrohr aber die Möglichkeit, das Cockpit sehr tief zu wählen, wodurch jederzeit genügend Druck auf das Vorderrad ausgeübt werden kann. Insgesamt fühlt sich der Rahmen recht steif an und auch die Verbindung zum Hinterbau fällt durch die kurzen, breiten Wippen sehr solide aus.

Gerade mal 120 Millimeter Federweg, doch das Pivot Trail 429 mag Airtime und machte auch im Bikepark Winterberg eine sehr gute Figur.

Für ein 29er fährt sich das Trail 429 angenehm verspielt und geht mit nur wenig Einsatz aufs Hinterrad. Der Hinterbau arbeitet extrem feinfühlig, ist jederzeit aktiv und generiert bergauf wie bergab eine sehr gute Traktion. Im Wiegetritt pumpt der Hinterbau dafür leicht und reagiert auf die Laständerung durch den Fahrer. Bergab klebt das Hinterrad sehr gut am Boden. Selbst in gröberen Abschnitten fühlt sich der Hinterbau nach mehr als 120 Millimeter an und kann der 130er-Gabel mit Leichtigkeit folgen. Auch bei harten Landungen oder Kompressionen steht jederzeit genügend Progression zur Verfügung.

Geometrie, Fahrwerk und breite 29er-Reifen machen das Pivot Trail 429 sehr potent bergab. Bergauf und bei kurzen Zwischensprints spürt man jedoch das recht hohe Gewicht des Trailbikes. Das gefahrene Pro-Modell für 6948 Euro bringt in Größe M 13,4 Kilo ohne Pedale auf die Waage.

Themen: 29erBIKE 7/2018Neuheiten 2018PivotTrailbike


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