Neuheiten 2018: Felt Edict

Edict: das neue Race-Fully von Felt

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 3 Jahren

Mit der nächsten Generation des erfolgreichen Race-Fullys Edict stellt Felt seine Cross-Country-Flotte neu auf. Satte 450 Gramm wird der Rahmen leichter. Teamfahrer Thomas Litscher wird's freuen.

Sicherer und schneller bergab: 1,6 Grad flacher ist der Lenkwinkel beim Edict 1 im Vergleich zum Vorgängermodell. Bei den Modellen mit 120-mm-Gabel ist der Lenkwinkel sogar noch ein Grad flacher.

Dass man mit dem Felt Edict schnell fahren kann, hat Thomas Litscher mit WM-Bronze bewiesen. Dabei hat das Edict eine lange Tradition im Hause Felt und war immer Garant von guten Testurteilen. Zu Anfangszeiten rollte das Edict noch auf 26-Zoll-Laufrädern über die Trails. Auch unsere letzten BIKE-Tests haben dem Edict meist hohe Punktzahlen beschert. Trotzdem wird es den Schweizer Litscher und Hobby-Racer freuen, dass das Racefully für die nächste Saison 450 Gramm leichter wird. Mit seinem 1925 Gramm leichten Chassis soll das 10000 Euro teure FRD-Modell lediglich 10,0 Kilo auf die Waage bringen. Doch auch den vier anderen Modellen des 29er-Fullys kommt die neue Carbon-Wippe und das optimierte Faser-Layup zugute (Rahmengewicht 2125 Gramm). Den charakteristischen Knick im Sitzrohr sowie eine Umwerfer-Aufnahme gibt’s nicht mehr, dafür einen steiferen Hinterbau und Boost-Achsen. Bei der Geometrie haben die Felt-Ingenieure die Wünsche von Litscher umgesetzt: 1,6 Grad flacherer Lenkwinkel, ein steilerer Sitzwinkel und 14 Millimeter kürzere Kettenstreben. In Kombination mit einem langen Reach ergibt sich eine sehr vortriebsorientierte, sportliche Position auf dem Bike. Für ein besseres Ansprechverhalten sitzen an der oberen Aufnahme des metrischen Dämpfers Kugel- statt der üblichen Gleitlager. Edict FRD und Edict 1 (5500 Euro) sind weiterhin reinrassige Racebikes mit 100 mm Hub, die übrigen drei Edict-Modelle kommen mit 120er-Gabel. Los geht es mit dem Edict 5 für 3200 Euro.

Mehr Infos zu allen Modellen des Felt Edict 2018 gibt's auf der Felt-Website.

450 Gramm leichter rollt der neue Edict-Rahmen in den Startblock. Die FRD-Version soll inklusive Dämpfer und Achse nur 1925 Gramm wiegen, das Carbon-Chassis der anderen Edict-Modelle 2125 Gramm (im Bild: Edict 1).

Die innenverlegte Zugführung: In die abschraubbaren Leitungseingänge am Steuerrohr passen alle Arten von Leitungen, von Elektronik bis zur Stealth-Stütze.

An der oberen Aufnahme des metrischen Dämpfers sitzen Kugel- statt der üblichen Gleitlager. Das soll den Hinterbau vor allem bei feinen Schlägen besser ansprechen lassen.

Das neue Edict kann man nur noch mit Einfach-Antrieben fahren. Kompatibel ist der Rahmen mit Kettenblättern bis 38 Zähne.

Damit das Züge wechseln nicht zur Geduldsprobe wird: Die Abdeckung lässt sich abschrauben, wenn man neue Kabel durch den Rahmen fädeln muss.

In Sachen Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit die beste Lösung: ein BSA-Tretlager zum Schrauben mit 73 mm Breite.

Deutlich spritziger im Antritt: Die massive Gewichtsersparnis am Rahmen macht sich vor allem bergauf bemerkbar. Mit leichten Carbon-Laufrädern könnte man das Ganze auf die Spitze treiben.

Schlagwörter: Cross Country Edict Felt Marathon Neuheiten 2018 Race-Fully Rennsport


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