Neuheit 2016: Rotwild R.X2 All Mountain aus Carbon

Rotwild: Carbon-All-Mountain für 27,5/27,5+ und 29 Zoll

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 5 Jahren

Ab 11,1 kg: Das Rotwild R.X2 ist die leichte Carbon-Variante des im letzten Jahr vorgestellten Rotwild R.X1 All Mountain mit Alu-Rahmen. Beide Modelle können mit drei Laufradgrößen gefahren werden.

Das Rotwild R.X2 zielt mit Eckdaten wie 140 Millimeter Federweg an Front und Heck und einem Lenkwinkel von 67 Grad auf den klassischen All-Mountain-Fahrer. Über eine Verstellung in den Ausfallenden lässt sich die Kettenstrebenlänge von 422,5 Millimeter auf 435 Millimeter anpassen, wodurch drei unterschiedliche Laufradgrößen im Rahmen Platz finden.

Egal, welche Laufradgröße: Die Achsen bleiben auf einer Höhe, die Tretlagerabsenkung (BB Drop) bei -20 mm.

27,5/27,5+ und 29 Zoll sind möglich, wobei die Reifenbreite in 27,5 Zoll bis zu 3,0 und in 29 Zoll bis zu 2,4 betragen darf. Die 34er Fox Float mit neuem Casting bietet entsprechend ebenfalls genügend Platz für die freie Wahl an Laufrädern. So präpariert lässt sich das R.X2 sehr flexibel und individuell aufbauen.

Extrem leicht und steif

Laut Angabe von Rotwild soll der neue in EPS-Bauweise gefertigte Vollcarbon-Rahmen nur 2080 Gramm ohne Dämpfer auf die Waage bringen. Ein sehr beeindruckender Wert in dieser Federwegsklasse, zumal die Steifigkeit sogar um 15 Prozent höher als beim Alu-Modell liegen soll. Somit kommt das Topmodell Rotwild R.X2 27,5 Team lediglich auf 11,1 Kilo.

Technik im Detail

Unabhängig von der gewählten Laufradgröße bleibt die Tretlagerabsenkung (BB-Drop) immer auf 20 Millimeter unterhalb der Radachse. Somit variiert die absolute Tretlagerhöhe von 337 Millimeter bis 350 Millimeter, je nach gewählter Laufraddimension. Rotwild verzichtet nämlich auf eine Geometrieverstellung am Hinterbau, die nach Aussage des Entwicklers negativen Einfluss auf die Kinematik hat.

Bausatz mit dem Spezial-Steuersatz für die Lenkwinkelverstellung (unten links) und den Ausfallenden-Einsätzen für wahlweise 422,5 oder 435 mm Kettenstrebenlänge (oben links).

Leitungen und Züge, farblich abgestimmt und sauber ins wuchtige Unterrohr verlegt.

Über einen Spezial-Steuersatz lässt sich jedoch der Lenkwinkel um +/- 1,5 Grad verändern. Um die kurzen Kettenstreben realisieren zu können, besitzt das R.X2 eine Hinterradnabe mit breitem Boost-Standard. Für eine lange Lebensdauer und gute Steifigkeit sorgen Vollkugellager, die am Horstlink doppelreihig eingesetzt werden. Alle Leitungen und Züge verlaufen im Rahmen.

Preise und Ausstattung

Vom Rotwild R.X2 stehen insgesamt sieben Modelle zur Auswahl. Das günstigste Modell 27,5 Comp beginnt bei 4699 Euro. Wem leicht alleine nicht reicht, hat mit dem R.X+ auch die Option eine Variante mit E-Unterstützung in Form eines Brose-Motors zu bekommen. Als Serienstart nennt Rotwild den August diesen Jahres.

Der horizontal und direkt angelenkte Shimano-XT-Umwerfer liegt nicht direkt im Schussfeld des Hinterreifens, erlaubt kurze Kettenstreben und funktioniert prima.

Die Preise für das Rotwild R.X2 All Mountian beginnen bei 4699 Euro.

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