Cube 2020: Modelloffensive vom Hardtail bis zum Enduro Cube 2020: Modelloffensive vom Hardtail bis zum Enduro Cube 2020: Modelloffensive vom Hardtail bis zum Enduro

Neue Cube Bikes für 2020

Cube 2020: Modelloffensive vom Hardtail bis zum Enduro

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 2 Jahren

Auf der diesjährigen Hausmesse zeigte Cube einige neue Leckerbissen für 2020. Neben dem längst erwartetem Update für das Hardtail Elite gesellt sich ein neues Stereo 120 und 170 zum Programm hinzu.

Lars Scharl Auch für Kids gibt es Neues von Cube: Das Stereo 120 Youth * ist optisch an die Enduros des Action-Teams angelehnt und kostet 1799 Euro. Das Fully mit 120-Millimeter-Federweg rollt auf 27,5-Zöllern und ist in Größe 13,5 und 16 Zoll erhältlich. 13,9 Kilo soll es auf die Waage bringen.

Lars Scharl Wir konnten bereits eine kurze Runde auf dem neuen Cube Elite C:68X drehen. Das Bike hängt gut am Gas und besaß einen spürbar hohen Komfort.

Cube Elite C:68X: mehr Komfort und neue Standards

Lars Scharl Die optisch auffälligste Variante des neuen Cube C:68X kommt mit Skinwall-Reifen und dreifarbiger Lackierung. Sie kostet 4599 Euro *. Das Topmodell für 5199 Euro soll nur 8,6 Kilo wiegen.

Mit dem neuen C:68X präsentiert Cube den lang ersehnten Nachfolger seines Race-Klassikers Elite C:68. Bei dem Projekt war Axel Schnura federführend, der einst mit seiner Firma AX-Lightness für leichte Carbon-Teile aus Deutschland sorgte. Der Rahmen des neuen Elite C:68X besitzt jetzt nicht nur einen Boost-Hinterbau, sondern wurde auch leichter und komfortabler. Cube spricht von 12 Prozent weniger Gewicht und 25 Prozent mehr Komfort und das bei einer unveränderten Steifigkeit. Drei Modelle von 3999 bis 5199 Euro sind geplant.
Das Topmodell des Elite C:68X soll nur 8,6 Kilo wiegen.



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Lars Scharl In der Vergangenheit hatten wir mehrfach die hohen Toleranzen an der hinteren Achsaufnahme kritisiert. Cube reagierte und stattet alle neu entwickelten Bikes mit neuen Einsätzen (rechts) aus, die passgenauer sitzen sollen.

Lars Scharl Elite C:68 X: Durch den Lenkanschlag des Acros-Steuersatzes soll das Oberrohr im Falle eines Sturzes geschont werden.

Cube Stereo HPC 120: hart kalkuliert und mit Carbon-Hauptrahmen noch leichter

Bereits die aktuelle Alu-Version des Stereo 120 konnte in Ausgabe 7/19 mit einem BIKE-Tipp überzeugen. Nun stellen die Oberpfälzer ihr Nachfolgemodell mit Carbon-Hauptrahmen vor.
Das Stereo 120 HPC TM
* soll durch diese Maßnahme rund 800 Gramm leichter werden. Es wird 2799 Euro kosten (nur 300 Euro mehr als das Alu-Modell). In Größe 20 Zoll wiegt das neue Trailbike somit leichte 13,16 Kilo ohne Pedale (BIKE-Messung). Bei der Geometrie hat sich Cube am Alu-Modell orientiert. Damit liegt der Lenkwinkel bei 66,2 Grad, die Kettenstreben sind 433 Millimeter lang. Neben dem TM-Modell wird es auch eine 3699 Euro teure SLT-Version mit gleichem Federweg, aber leichteren Teilen geben. Das SLT protzt mit einem Fox-Factory-Fahrwerk und leichten E-Thirteen-Carbon-Kurbeln und soll so nur gut zwölf Kilo wiegen.  Den ersten Test des neuen Cube-Trailbikes gibt es BIKE 11/19.

Lars Scharl Das Stereo 120 HPC SLT * ist die Topversion des neuen 2020er-Trailbikes von Cube. Für nur 3699 Euro soll es gerade mal 11,9 Kilo auf die Waage bringen.

Stereo 170: grobes Gerät auf 29-Zöllern

Lars Scharl Das mittlere Stereo 170 kostet 2999 Euro. Alle Stereos sind in drei Rahmenhöhen (18, 20, 22 Zoll) erhältlich.

Mit dem neuen Stereo 170 stellt Cube eine potente Abfahrtsmaschine auf 29-Zoll-Reifen. Der Prototyp des Stereo 170 wurde von Gusti Wildhaber bereits zweimal bei der EWS in die Top Ten chauffiert. Über einen Winkelsteuersatz lässt sich der Lenkwinkel von 64,4 auf 65 Grad verstellen. Am Heck stehen 170 Millimeter Federweg bereit, die entweder über einen Stahl- oder einen Luftdämpfer realisiert werden können. Zum Ausgleich der dabei unterschiedlichen Progression hat der Rahmen zwei verschiedene Dämpferaufhängungen. Den Alu-Rahmen wird es in drei Rahmengrößen von 16 bis 22 Zoll zu Preisen ab 2999 Euro geben. Das Top-Modell mit Luftdämpfer soll 14,4 Kilo wiegen, das mittlere Modell kommt mit einer Stahlfeder.



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Lars Scharl Das Stereo 170 kann mit einem Luft- oder Stahldämpfer gefahren werden. Für jeden Dämpfertyp gibt es eine eigene Aufnahme, mit unterschiedlicher Progression.

Lars Scharl Der Winkelsteuersatz am Stereo 170 ermöglicht einen Lenwinkel von 64,4 oder 65 Grad. 


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