Neu 2020: Specialized Epic Hardtail

Das neue Epic: Vielseitige Vollgas-Race-Maschine

  • Laurin Lehner
 • Publiziert vor einem Jahr

Das Specialized Epic Hardtail des Jahrgangs 2020 lässt die Handflächen von Racern vor Aufregung feucht werden, gibt sich jedoch dank breiter Reifen und optionaler Tele-Stütze sehr vielseitig.

Die größte Schlagzeile zuerst: Das neue Specialized Epic Hardtail ist das leichteste Serien-Hardtail überhaupt. Trotzdem soll es die härtesten Teststandards erfüllen. Doch Specialized-Entwickler Peter Denk hat sein Baby im Vergleich zum Vorjahresmodell nicht nur abgespeckt (70 Gramm leichter), sondern auch die Geometrie aufgehübscht.

Stolz präsentiert Specialized-Frontmann Vernon Felton das neue Epic. Sensationelle 740 Gramm bringt dieser Epic-S-Works-Rahmen auf die Waage. Offiziell gibt Specialized beim S-Works-Rahmen 760 Gramm an. Fertigungstoleranzen sollen für die leichten Gewichts-Schwankungen sorgen.

Neben dem verbreiteten "länger und flacher" glänzt das neue Epic Hardtail mit sinnvollen Details. So lassen sich eine 30,9er-Teleskopstütze oder breitere Reifen (2,3–2,4 Zoll) verbauen. Auch der unschöne Gabelanschlag am Unterrohr des Vorgängermodells ist verschwunden.

Braaaap! Das neue Epic ist länger und flacher aber trotzdem noch flink und wendig genug, um über kurvige Trails zu flitzen. 

Kurzum: Das neue Epic Hardtail ist wie sein Vorgänger eine Vollgas-Race-Maschine auf höchstem Niveau. Das Geometrie-Update hat ihm fühlbar gutgetan. Der Innovationssprung zum Vorjahresmodell ist geringer, als es noch vor zehn Jahren üblich war. Doch wir waren begeistert, wie schnell das Epic beschleunigt – und überrascht, wie viel Spaß es in Downhills machen kann.

Macht nicht nur auf Worldcup-Strecken Spaß. Hier kippen wir das neue Epic in die Steilabfahrt. Bei dem Rekord-Gewicht hätten die Specialized-Mannen dem Epic ruhig eine Variostütze gönnen können, finden wir. Der 2020er-Rahmen ist mit 30,9er-Sitzrohr jedenfalls für allerhand Modelle ausgelegt.

Fazit: Specialized Epic HT – Traum für Racer mit vielen Facetten

Die Änderungen zum Vorjahresmodell liegen in den Details. Dennoch lässt das neue Specialized Epic Hardtail die Handflächen von Racern vor Aufregung feucht werden. Ein heißer Kandidat fürs Podium. Dank breiter Reifen und optionaler Tele-Stütze sehr vielseitig.

Schick, schlicht, sexy: Specialized bietet sieben Modelle an. Alle in 29-Zoll. Los geht’s ab 2099 Euro. Für das Topmodell (S-Works Epic HT AXS) muss man ganze 9500 Euro auf den Tisch legen.

Die 430-mm-Kettenstreben sorgen für ein wendiges Handling. Mit der Elektro-Schaltung Sram XX1 Eagle AXS ist das Epic exklusiv ausgestattet. Der Quarq Powermeter misst an der Kurbel die Leistung.

In der Rockshox-Gabel sitzt die Specialized-eigene Brain-Technik.

Sssssss. Natürlich kommt das Top-Modell mit elektronischer Schaltung daher. Das spart Gewicht und verpasst dem Cockpit eine cleane Optik, treibt den Preis jedoch deutlich in die Höhe.

Länger und flacher: Die Geometrietabelle zum Specialized Epic HT, Jahrgang 2020. Das Bike gibt's in vier Rahmengrößen, das Einstiegsmodell zusätzlich noch in XS.

Specialized Epic HT 2020 – die Modelle

Pink-blaue Lackierung und Skinwall-Reifen: Das Epic HT Pro ist der Hingucker in der neuen 2020er-Hardtail-Palette von Specialized.

Das S-Works Epic Hardtail Ultralight ist das leichteste Modell im Lineup, aber nicht das teuerste. Preis: 8500 Euro.

915 Gramm soll der Rahmen beim Epic HT Expert wiegen. Das abgebildete Komplettbike liegt bei 4200 Euro mit Sram GX Eagle und Carbon-Laufrädern.

Auch bei der Comp-Version des Epic HT kommt der 915-Gramm-Rahmen zum Einsatz. Preis für das Bike mit NX Eagle: 2700 Euro.

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