Ibis Ripmo AF: Ripmo mit Alu-Rahmen

Ibis Ripmo AF: Günstigere Version des Edel-Enduros

  • Adrian Kaether
 • Publiziert vor einem Jahr

So schön und funktional das Ibis Ripmo bei seinem Erscheinen auch war: Mit einem Preis von über 7000 Euro war es kein Bike für die Massen. Das soll die Alu-Version des Enduros jetzt ändern.

Die kalifornische Edelschmiede Ibis ist für vieles bekannt, aber sicher nicht für Bikes, die den Geldbeutel schonen. Ein Ibis-Komplettbike liegt fast immer jenseits der 6000-Euro-Marke. Doch damit soll jetzt Schluss sein! Vorhang auf für das neue Ibis Ripmo AF. Übrigens: Das Kürzel "AF" steht für Aluminium Frame. Die Assoziation mit Sick A* F*** ist aber vermutlich beabsichtigt.

Mit 29-Zoll-Laufrädern und 160/147 Millimetern Federweg ist das Ibis Ripmo AF für grobes Geläuf gewappnet.

Alu-Ripmo: Kopie des Carbon-Enduros zum günstigeren Preis

Und was ist neu am Alu-Ripmo? Alles und nichts. Das Bike ist tatsächlich ein exakter Nachbau seines teureren, EWS-erprobten Carbon-Zwillings. Laufräder in 29 Zoll, 160 Millimeter Federweg vorne, 147 Millimeter progressiver Federweg hinten, Reifenfreigabe bis 2,6 Zoll, flacher 64,9 Grad Lenkwinkel, 44 Millimeter Gabel-Offset, steiler 76 Grad Sitzwinkel für effizientes Pedalieren, Rahmen mit Gummi-Protektoren, geschraubtes Tretlager, interne Kabelführung, Größen zwischen S und XL.

Steht Ibis drauf, ist Ibis drin. Gewisse Ansprüche an die Qualität darf man also haben.

Ibis Ripmo AF: DVO-Fahrwerk, Hinterbau wie beim Carbon-Pendant, innenverlegte Züge, Schraubtretlager.

Was natürlich neu ist, das ist das Rahmenmaterial. Aluminium drückt den Preis des Rahmensets mit DVO Topaz Dämpfer auf 1799 Dollar, Komplettbikes gibt’s ab 2999 Dollar, Preise in Euro dürften leicht höher liegen. Wir rechnen mit einer UVP für Komplettbikes ab 3299 Euro und Rahmenkits ab 1999 Euro. Der Nachteil ist das höhere Gewicht. Stattliche 3,76 Kilogramm soll der Rahmen mit DVO Topaz Dämpfer wiegen, trotz des innenliegenden Dämpfers passt aber eine 650 Milliliter Wasserflasche in den Flaschenhalter.

Soll genauso hart im Nehmen sein wie sein zweieiiger Zwilling aus Carbon - das Ibis Ripmo AF.

Ausstattung: DVO mit Shimano oder Sram

Ausstattungsseitig setzt Ibis bei den budgetfreundlicheren Alu-Bikes auf Fahrwerke des amerikanischen Herstellers DVO sowie günstige Zwölffach-Antriebe und Komponenten von Sram oder Shimano. Hier spart das günstigste Modell mit Guide T Bremse und schwerem NX Eagle Antrieb am meisten, um auf den Preis von 3000 Dollar zu kommen. Die Fahrwerke sind dagegen auch beim günstigsten Modell tadellos. Weitere Optionen sind das SLX-Modell mit der gleichnamigen Shimano-Antriebsgruppe samt Bremse für 3999 Dollar und das 4299 Dollar teure GX-Eagle-Modell mit – Überraschung – GX-Eagle-Antrieb und Shimano MT-520 Vierkolbenbremse.


Alle weiteren Informationen finden sie auf der  Website von Ibis.

Der Hinterbau ist auch für Stahldämpfer ausgelegt. Das Upgrade kostet lediglich 100 Dollar.

Breites Cockpit, starkes DVO Fahrwerk. Damit sollte das Ibis Ripmo AF auf dem Trail nicht schwächeln. Nur Gewichtsrekorde stellt das Alu-Enduro sicher nicht auf.

Themen: 29 ZollEnduroEnduro World SeriesIbisKalifornienNeuheiten 2020


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