Conway WME: Das Enduro jetzt in zwei Varianten Conway WME: Das Enduro jetzt in zwei Varianten Conway WME: Das Enduro jetzt in zwei Varianten

Eurobike 2019: Conway WME in 27,5 und 29 Zoll

Conway WME: Das Enduro jetzt in zwei Varianten

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 2 Jahren

Conways legt sein Enduro komplett neu auf. Das WME gibt es demnächst als 27,5-Zöller mit 170 Millimetern Federweg oder als 150-Millimeter-29er – jeweils mit einigen schicken Details.

2015 stellte Conway mit dem WME (We Make Enduro) sein erstes Enduro-MTB vor. Nach vier Jahren auf dem Markt wird es Zeit für eine gründliche Renovierung. Conway-Entwickler Tom Farbacher sagte uns auf den Eurobike Media Days: „Die letzten vier Jahre hat sich im Enduro-Segment verdammt viel getan. Unsere neuen WME-Modelle werden den aktuellsten Entwicklungen im Markt gerecht.” Sein Kollege Andreas Banse ergänzt im Eurobike-Video, das WME sein ein top fahrbares Enduro, aber auch ein Rad, mit dem man einen Alpencross fahren kann.

Wolfgang Watzke Das Conway WME in der 29er-Variante wog bei den Eurobike Mediadays 12,7 Kilo ohne Pedale. Allerdings entsprachen Hinterbau und die Ausstattung des 150-Millimeter-Bikes noch nicht ganz der Serie.

Conway WME: Zukünftig mit 27,5 und 29 Zoll Rädern

Zukünftig haben Conway-Kunden die Wahl zwischen einem Bike mit 27,5-Zoll-Laufrädern und 170 Millimeter Federweg oder einem 29er mit 150 Millimeter Federweg. Der Carbon-Hauptrahmen bleibt bei beiden Modellen gleich. Die unterschiedlichen Geometrien und Federwege ergeben sich durch andere Hinterbauten, einem höher bauenden Steuersatz und unterschiedlich langen Dämpfern.

Wolfgang Watzke Die 27,5-Zoll-Version des 2020er-Conway WME bekommt einen eigenen Carbon-Hinterbau und einen Dämpfer mit anderem Einbaumaß als der 29-Zoll-Bruder. So wollen die Entwickler 170 Millimeter Federweg aus dem Fahrwerk kitzeln. Außerdem wird die Geometrie mit einem Adaptersteuersatz (hohe untere Schale) an die kleineren Laufräder angeglichen.

Wolfgang Watzke Optisch aufgeräumt: Die Drehpunkte am Carbon-Hinterbau des neuen Conway WME sind von außen kaum mehr zu erkennen.

Besonderen Wert bei der Entwicklung und Spezifizierung der neuen WMEs hat Conway auf ein geringes Gesamtgewicht gelegt. Ein fahrfertiger 29-Zoll-Prototyp auf den Eurobike Mediadays wog ohne Pedale nur 12,7 Kilo. Ein exzellenter Wert. Darüber hinaus hat man die Geomtrie mit einem 65 Grad Lenkwinkel 467 Millimeter Reach (in Größe L) und 440 Millimeter langen (430 Millimeter beim 27,5er) Kettenstreben gegenüber dem Vorgängermodell deutlich modernisiert.

Wolfgang Watzke Die hintere Bremse wird mit einem großen Alu-Adapter am Rahmen montiert.

Wolfgang Watzke Kofferraum: Unterm Tretlager befindet sich ein kleiner Hohlraum, der mit einer Kunststoffabdeckung verschlossen werden kann. Hier können Ersatzschlauch und Minitool verstaut werden.

Alle Züge verlaufen in Zukunft schick im Inneren des Hauptrahmens, unterm Tretlager befindet sich ein Kofferraum, um Ersatzschlauch und Minitool zu verstauen. Die Vollcarbonrahmen kommen in den Größem S, M, L und XL. Ab Dezember 2019 soll es drei 29er-Modelle zwischen 2900 und 4300 Euro geben. Bei den 27,5-Zoll-Bikes werden es sogar vier Ausstattunsvarianten sein, die Preise liegen hier zwischen 3000 und 6500 Euro.

Wolfgang Watzke Schon gefahren: Bei den Eurobike Mediadays weckte das 2020er-Conway WME eine gewisse Erwartungshaltung des Redakteurs an die Serienmodelle. Das Test-Bike war noch ein Prototyp, 

Wir konnten am Kronplatz schon einen ersten 29er-Prototypen fahren. Allerdings stehen speziell am Hinterbau noch einige Änderungen für die finalen Rahmen aus, so dass wir uns kein Urteil über das neue Rad erlauben wollen. Aber die kurze Testfahrt hat eine gewisse Spannung in uns geweckt. Wie sich die Serienräder im Test schlagen, lesen Sie demnächst in der Printausgabe der BIKE.

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