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Eurobike 2019: Bionicon Slye und Cody

Bionicon zeigt neues Trailbike, Enduro und Hardtail

Ludwig Döhl am 04.09.2019

2020 verpasst Bionicon seiner kompletten Modellpalette eine Frischzellenkur. Die Bayern bringen nicht nur eine neues Trailhardtail, sondern auch ein neues Enduro-MTB und ein vollgefedertes Trailbike.

Zuletzt war es ruhig geworden um Bionicon. Der Umzug des Firmensitzes vom Tegernsee nach Weiden in der Oberpfalz hat wohl einiges an Energie in Anspruch genommen. Aber mit der Produktpalette, die Bionicon auf der Eurobike zeigt, melden sich die Bayern mit einem Paukenschlag zurück. Für 2020 sollen gleich drei neue Modelle kommen. Das Cody ist ein Trailhardtail für Puristen. Auf dem Slye-Enduro will der ehemalige Deutsche Meister Leo Putzenlechner zukünftig Rennen fahren. Das Slye Trail soll mit 130 Millimeter Federweg vor allem Tourenfahrer ansprechen.

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Ex-Enduro-Meister Leonhard Putzenlechner wird zukünftig nicht nur auf Bionicon-Bikes fahren, sondern als Ingenieur auch für technische Neuentwicklungen verantworlich sein. 

Slye Enduro und Trail

Alle Bikes mit dem Vornamen Slye besitzen denselben Hauptrahmen. Die Modelle Trail und Enduro unterscheiden sich nur durch den Hinterbau. Ein längerer Umlenkhebel und andere Kettenstreben hauchen dem Slye Enduro 155 Millimeter Federweg ein. Das Slye Trail hat nur 130 Millimeter Federweg am Heck und ist für 140er-Gabeln ausgelegt. Beide Bikes rollen auf großen 29er-Laufrädern und sind, Bionicon-typisch, aus Aluminium. Ein variables Fahrwerk, das die Sitzposition verändert, ist nicht mehr vorgesehen. Gewichte konnte man uns noch nicht nennen. Die Show-Bikes auf der Eurobike 2019 waren noch Prototypen. Enduro-Racer Leonhard Putzenlechner will die Bikes nicht nur fahren, sondern ist seit Kurzem auch bei Bionicon als Ingenieur angestellt, um die neue Produktpalette über den Winter zu finalisieren. Sowohl das Slye Enduro, als auch das Slye Trail kommt in drei Ausstattungsvarianten ab nächsten Frühjahr auf den Markt. Die Preise stehen noch nicht endgültig fest. Bei der Geometrie folgt man dem allgemeinen „Lang und Flach“-Trend. Mit einem Reach von 480 Millimetern in Größe L dürften die Bikes sportlich ausfallen. Die Lenkwinkel liegen zwischen 65,5 (Trail) und 64,4 (Enduro) Grad.

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Das Slye Enduro mit 155 Millimeter Federweg hinten und einer 160-mm-Gabel rollt auf 29er-Laufrädern.

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Der Umlenkhebel beim Enduro ist deutlich größer als beim Slye Trail mit weniger Federweg. Der Hauptrahmen ist in beiden Versionen gleich.

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Das Slye Trail ist ein klassisches Trailbike mit 29er-Laufrädern.

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Der kleinere Umlenkhebel des Bionicon Slye Trail.

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Der stehende Dämpfer wird von einem klassischen Viergelenker-Hinterbau angesteuert.

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Der Dämpfer leidet nicht unter Dreckbeschuss vom Hinterrad. 

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Der Schaltzug verläuft im Inneren des Rahmens, die Bremsleitung wird für eine leichtere Montage außen verlegt.

   
Cody Trailhardtail

Im Cody Trailhardtail steckt eine 120 Millimeter Gabel. Anders als im Bild bekommt das Serienmodell noch eine Teleskopstütze. Wie das Fully soll auch das Cody im Frühjahr 2020 in zwei Ausstattungsvarianten auf dem Markt kommen. Das abgebildete Modell mit 1x12 Shimano SLX Schaltung wird 1799 Euro kosten. Das teurer Cody 1 bekommt eine Fox Gabel und einen Sram Antrieb. Das finale Gewicht ist noch unbekannt. Der Lenkwinkel fällt mit 66 Grad nicht steil, aber moderat aus.

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Das Bionicon Cody 1 Hardtail mit 120-Millimeter-Gabel für 1799 Euro.

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Der Hinterbau und das Sattelrohr haben kantige Formen.

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Das geschraubte BSA-Innenlager.

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Beim Cody laufen die Bremsleitung und der Schaltzug innen.

Ludwig Döhl am 04.09.2019

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