Der Pivot Feuervogel kommt 2019 in 29 Zoll Der Pivot Feuervogel kommt 2019 in 29 Zoll Der Pivot Feuervogel kommt 2019 in 29 Zoll

Eurobike 2018: Pivot Firebird 29

Der Pivot Feuervogel kommt 2019 in 29 Zoll

  • Adrian Kaether
 • Publiziert vor 3 Jahren

Für 2019 rollt das Pivot Firebird potenter denn je auf die Trails. 29-Zoll-Laufräder, viel Federweg, flacher Lenkwinkel, langer Reach und kurze Kettenstreben sollen für Abfahrtsspaß ohne Ende sorgen.

Das Pivot Firebird war seit seinem Erscheinen Ende des Jahres 2016 eines der edelsten und besten Bikes, wenn es darum ging, eine anständige Pedalierbarkeit bergauf mit bikeparktauglichen und sicheren Fahreigenschaften bergab zu verbinden. Für 2019 legt Pivot das Firebird neu auf und setzt jetzt auf 29-Zoll-Laufräder und eine noch abfahrtslastigere Geometrie. Das neue Pivot-Bike wird erstmals auf der Eurobike 2018 in Friedrichshafen (8.-10. Juli 2018) zu sehen sein. Wer nicht auf 29er steht, kann aber das neue Firebird auch mit 27,5-Zoll-Plusreifen fahren, der Geometrieverstellung sei Dank.

Potenter bergauf und bergab: 29 Zoll Laufräder

Bewährtes und Gutes noch besser machen. Mehr Abfahrtsperformance bei jedenfalls nicht höherem Gewicht, gleichzeitig mehr Leistung bergauf, das stand im Lastenheft der Pivot-Entwickler. Wie viele Hersteller aktuell folgen die Amerikaner auch bei ihrem Super-Enduro einem bewährten Muster, um alle diese Forderungen zu erfüllen. Die Lösung heißt: 29 Zoll.

Pivot Auch im Bikepark und bei massig Air-Time soll das Firebird nicht aus der Ruhe kommen.

Pivot Eddie Masters gibt dem Firebird die Sporen.

Bergab wie bergauf haben sich die großen Laufräder inzwischen ihren Platz auch im Gravity-Segment verdient, selbst im Downhillworldcup setzen mittlerweile viele Teams auf die großen Walzen mit dem satten Rollverhalten. Gut 160 Millimeter Federweg stellt das neue Pivot Firebird im Heck bereit, 170 Millimeter an der Front. Der Reach wächst beim neuen Bike auf stattliche 475 Millimeter in Rahmengröße L, auch der Lenkwinkel fällt mit 65 Grad in der flachen Einstellung tatsächlich für ein 29er ziemlich flach aus. (In der "High"-Einstellung wächst der Lenkwinkel um ein halbes Grad, der Reach um fünf Millimeter).

Wendiges Handling dank Superboost

Pivot Die Anstiege soll das Firebird mit den großen Laufrädern und einem effektiven Sitzwinkel von 74,5 Grad jetzt noch besser bewältigen.

Damit das Bike trotzdem mit einem verspielten Handling punkten kann, greift Pivot zu einem kleinen Trick: dem Superboost-Nabenstandard. Dabei wird eine 157 Millimeter breite Nabe im Heck verbaut, die noch einmal deutlich breiter ausfällt als die "normale" Boost-Version mit 148 Millimetern und so noch mehr Freiheiten sowohl bei der Laufrad- als auch bei der Hinterbaukonstruktion ermöglicht. Die Kettenstreben messen so nur 431 Millimeter, ein Top-Wert für ein Bike, dass Reifen in 29 Zoll bis zu 2,6 Zoll Breite, in 27,5 Zoll sogar bis zu 3 Zoll Breite aufnehmen soll.

Pivot Das breite Renthal-Cockpit und der kurze Vorbau sorgen in Kombination mit der neuen Fox 36 Factory für viel Kontrolle.

Skeptiker beruhigt Pivot mit der Nachricht, dass der Q-Faktor des Bikes trotzdem nicht höher ausfällt als bei Boost-Bikes üblich, und auch die Fersenfreiheit soll durch die Konstruktion nicht beeinträchtigt sein. Pivot verspricht sogar mehr Fersenfreiheit als bei den hauseigenen Cross-Country-Bikes ohne Boost. Der Wert von 168-177 Millimeter beim Q-Faktor, je nach Kurbel, entspricht jedenfalls exakt dem Boost-Standard. Außerdem wurde die Verbindung zwischen Hinterbau und Hauptrahmen nach dem Vorbild des Downhill-Boliden Phoenix neu designt, Steifigkeit und Langlebigkeit standen hier im Fokus.

27,5 Zoll Plus als Option

Jens Staudt 27,5 Zoll Plus ist die zweite Option neben 29 Zoll: bis 3,0 Zoll Reifenfreiheit, und Geometrieanpassung durch verschiedene Steuersatzschalen.

Für alle die lieber auf 27,5 Zoll setzen, liefert Pivot eine spezielle Headset-Schale mit, die den Lenkwinkel noch etwas abflacht und so die Tretlagerhöhe sowie andere Parameter an die kleinen Laufräder anpasst. Das Gewicht von 3,3 Kilo für den Rahmen mit Dämpfer und ab etwa 13,5 Kilo für das komplette Bike geht für diese Federwegsklasse ebenfalls in Ordnung.

Preise und Ausstattungen

Pivot Pivot-typisch ist das Firebird kein Schnäppchen. Schon das Einstiegsmodell kostet in Europa jenseits der 6000 Euro, das hier gezeigte Topmodell ist im fünfstelligen Eurobereich.

Ein Schnäppchen ist das Pivot Firebird natürlich nicht. Los geht es erst bei 6099 Euro UVP für das Einstiegsmodell Race XT 1x mit Fox 36 und Float DPX2, beide in der Performance-Variante, Shimano XT 1x11-Schaltung und SLX Bremsen, dazu Sun Ringle Duroc-Laufräder. Das obere Ende der Fahnenstange ist erst bei 10999 Euro für das Modell Team XX1 erreicht. Das Bike mit Sram XX1 Eagle-Antrieb, Float X2-Dämpfer und Fox 36 Factory-Gabel, Guide Ultimate-Bremsen und Carbonlaufrädern von Reynolds. Insgesamt stehen drei Ausstattungslinien zur Auswahl, jeweils mit Sram oder Shimano bei Bremsen und Antrieb als Option.

Jens Staudt Das Pivot Firebird 29 gibt's auch in Blau.

Alle Informationen zum neuen Pivot Firebird 29 finden Sie auch auf der Website des Herstellers.

Themen: CarbonEnduroEurobike_2018Neuheiten 2019PivotSanta Cruz


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