USA: Enduro-Etappenrennen Trans Cascadia

Mitgefahren: Enduro-Rennen im Urwald Oregons

  • Henri Lesewitz
 • Publiziert vor 10 Monaten

In den wilden Wäldern Oregons herrschen andere Gesetze. Hier, in der Nähe der kanadischen Grenze, feiert das Enduro-Etappen-Abenteuer Trans Cascadia das Biken in seiner archaischen Form.


Die Reportage "Nahe Null" über das Enduro-Rennen Trans Cascadia lesen Sie in BIKE 3/2020 – ab 4. Februar in Handel. Unsere Bilderstrecke und das Video lassen Ihnen schon mal das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wer am Abend seine Sachen im Trockenzelt versorgt, hat am nächsten Tag sogar trockene Schuhe. Für den angenehmen Start in den Tag.

Ring of Fire: Bei den winterlichen Temperaturen lodert am Start jeder Zeitprüfung ein wärmendes Feuer.

Das spaßige Alternativprogramm am letzten Tag: eine gemeinsame Ausfahrt im Neuschnee mit großem Lagerfeuer am Gipfel.

Das Trans Cascadia zieht auch die Freeride-Prominenz an. Das Basecamp liegt idyllisch mitten im Wald und direkt am See. Die Harten gingen morgens sogar zum Baden ins eiskalte Wasser. Autorin Karen Eller verkroch sich da lieber nochmal im Expeditionsschlafsack.

Die Cascade Mountain Range liegt in unmittelbarer Nähe zu Kanada. Sobald man aus dem Wald nach oben kommt, geben die Gipfel das Panorama frei.

Der Hot Toddy ist das Universalgetränk der Oreganos. Das Rezept ist einfach: heißes Wasser und Whiskey, etwas Ahornsirup und ein paar Tropfen Zitronensaft.

Matt Hunter (Mitte) und Thomas Vanderham im Gespräch mit Adam Craig (rechts), einem der Trailbuilder des Events.

Das Grundprinzip des Trans Cascadia: gemeinsam Radfahren und Spaß haben – zwar auf Zeit, aber ohne Hektik. Der Streckenposten, der wie aus dem Nichts plötzlich mit Stoppuhr dasteht, beruhigt dich nach dem Schreck gleich wieder: "Whenever you are ready, go!"

Die Mitstreiter schauen wohlwollend und feuern kräftig an. Der Start in eine Stage ist meist spektakulär.

Trockene, warme Füsse sind einfach besser. Das Feuer wärmt Starter und Zeitnehmer gleichermaßen.

Hike-a-bike-Passagen stehen beim Trans Cascadia auf der Tagesordnung.

Auch ein Wintereinbruch kann den Teilnehmern den Trailtag nicht versauern. Kurzfristige Planänderungen ergeben neuen Spielraum für Spaß im Schnee.

Fünfzehn Zentimeter Neuschnee waren dann doch zu viel Winter. Die Rennen des letzten Tages wurden gecancelt. Gebikt wurde natürlich trotzdem.

Die Trails verlaufen oft mitten durch den Urwald. Mit Schnee können sie ganz schön schmierig sein.

Schiebepassage de luxe: Ein paar hundert Metern weiter scheint uns die Herbstsonne ins Gesicht und gibt den Blick frei.

Stimmungsvoll: Flowtrail schlängelt sich durch mystischen Winterwald – und man kommt sich vor wie im Märchen.

Themen: BIKE 3/2020EnduroFotostreckeRennenUSA


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