Cape Epic 2015 Cape Epic 2015

Rennbericht vom Absa Cape Epic 2015

Cape Epic 2015: Sauser holt fünften Gesamtsieg

Adrian Kaether am 26.03.2015

Beim Absa Cape Epic 2015 ging es hoch her. Christoph Sauser holte mit einem bärenstarken Jaroslav Kulhavy seinen fünften Titel, Annika Langvad und Ariane Kleinhans blieben unangefochten.

Das Absa Cape Epic wird gerne als die „Tour de France des Mountainbikens“ bezeichnet. Ein ziemlicher Unfug, denn das Cape Epic ist etwas völlig anderes. „Nur“ sieben Etappen plus Prolog lang ist das Etappenrennen in Südafrika – doch die haben es dafür in sich. Der rote Sand und die staubigen Rüttelpisten Südafrikas durch atemberaubenden Landschaften fordern in diesem Rennen, wie in keinem anderen, ihren Tribut. Zerfressene Ketten und Lager, zermürbte Knochen und Gemüter sind noch die kleineren Übel. Hinzu kommen extreme Temperaturen von 40 Grad Celsius gepaart mit härtesten Anstiegen. Kein Vergleich also, selbst zu den gefürchteten Pyrenäen-Passen der Tour de France. Nur die Reputationen der beiden Rennen sind vergleichbar. Denn wer das Cape Epic gewinnt, darf sich getrost „König der Etappenrennen“ nennen.

Cape Epic 2015

Das man beim Cape Epic auch Spaß haben kann, demonstriert der Fahrer auf diesem Bild.

Nun ist es wieder Mal Geschichte, das Cape Epic 2015, und an seinem Ende steht wie fast jedes Jahr ein neuer Rekord: Christoph Sauser aus der Schweiz hat sich mit seinem Sieg endgültig unsterblich gemacht, denn er ist der Erste, der das Cape Epic ganze fünf Mal für sich entscheiden konnte. Doch das war keineswegs von vornherein klar. Gleich im Prolog sorgte ein Schweizer Duo, mit dem niemand so wirklich gerechnet hatte, für eine kleine Überraschung. Die Cross Country-Spezialisten Martin Gujan und Fabian Giger setzten sich auf der kurzen Strecke gegen die Marathon-Elite durch. Dichtauf folgten die Favoriten-Teams Platt/Huber und Sauser/Kulhavy. Bei den Damen sicherte sich das Favoriten- und Vorjahres-Siegerteam Ariane Kleinhans und Annika Langvad den Sieg.

Etappe 1: Materialverschleiß, Drama und Regen rund um den Groenlandberg

Gleich der erste Renntag hatte es richtig in sich. 112 Kilometer und 2800 Höhenmeter mussten die Teilnehmer bei widrigen Bedingungen bewältigen. Highlight der Etappe war der Groenlandberg mit einem 600 Höhenmeter langen Anstieg. Der gefürchtete Berg machte seinem Ruf als Reifenschlitzer und Schaltwerk-Fresser wieder alle Ehre. Auch die Führungsriege blieb davon nicht verschont. Sauser und Kulhavy (Investec Songo Specialized) verloren durch eine aufgeschlitzte Reifenflanke zwei Minuten, was das Bulls-Team um Urs Huber und Karl Platt zu einer Attacke anspornte. Doch sie hatten keine Chance. Kulhavy und Sauser parierten die Attacke und so musste sich Bulls mit 45 Sekunden Rückstand geschlagen geben.

Mit Materialproblemen kämpfte auch das Team Topeak Ergon mit Marathon-Weltmeister Alban Lakata und Kristian Hynek. Sie lagen bis zum Gipfel des Groenlandberges vorne, wurden dann aber durch einen Platten und einen Laufradwechsel nach hinten geworfen. „Vier Minuten Rückstand holt man bei den Topfahrern nicht mehr auf“, sagte  Lakata hinterher. „Dass wir am Hotspot vorne waren, zeigt aber, dass wir um den Sieg hätten mitfahren können.“  Immerhin der vierte Platz war trotzdem möglich. Auf Rang drei landete das Team Multivan Merida mit José Hermida und Rudi van Houts, Rang fünf belegten die Sieger des Vortages, Martin Gujan und Fabian Giger.

Cape Epic 2015

Nach der ersten Etappe: Noch scheint Christoph Sauser eher skeptisch.

Ein Fels in der Brandung war das Damen-Team um Ariane Kleinhans und Annika Langvad. Sie bauten trotz eines Sturzes ihre Führung weiter aus und ließen keine Angriffe von Seiten anderer Teams zu. Ganze 22 Minuten trennten sie nach der ersten Etappe bereits von den Zweitplatzierten Robyn de Groot und Jennie Stenerhag. Auf Rang drei hielt sich das Team Meerendal Wheeler mit Esther Süß und Alice Pirard.

Etappe 2: Extremer Wind und ein Quartett an der Spitze

Cape Epic 2015

Kristian Hynek (l.) und Alban Lakata erreichen das Ziel der zweiten Etappe.

Nach extremer Hitze am Prolog-Tag und einer kühlen, regnerischen ersten Etappe, erlebten die Fahrer am dritten Tag des Cape Epic das dritte Phänomen, für das das Rennen so berühmt und berüchtigt ist: den Wind. Er rüttelte schon lange vor dem Start an den Zelten der Teilnehmer und erschwerte so das erholsame Schlafen. Die Helikopter mussten kurz nach dem Start wieder landen, doch die Fahrer-Kolonne walzte tapfer weiter. Immerhin 92 Kilometer standen für die zweite Etappe auf dem Programm.

Doch schnell wurde klar, wer den Bedingungen am besten trotzen konnte. Nachdem sich die anfängliche Führungsgruppe aus Huber/Platt, Giger/Gujan und Sauser/Kulhavy dadurch aufgelöst hatte, dass das Specialized-Team sich immer weiter von den anderen beiden absetzte, begann bald Topeak Ergon, die es zunächst langsamer hatten angehen lassen, nach vorne zu drängen. Lakata und Hynek schlossen sich bald Sauser und Kulhavy an und so flogen die vier in Formation fast die gesamte Etappe über die Strecke. Erst auf den letzten Kilometern, als Kulhavy seine legendäre Sprintstärke zeigte und Sauser mitzog, konnte Topeak Ergon nicht mehr mithalten.

Cape Epic 2015

Die malerische Landschaft Südafrikas hat ihre Tücken – vorne Alban Lakata.

Bei den Frauen ein bekanntes Bild: Langvad und Kleinhans vom Team RECM konnten die Führung weiter ausbauen und lagen nach der zweiten Etappe bereits mit fast einer Dreiviertelstunde vorne. Auf zwei in der Gesamtwertung blieben weiter Jennie Stenerhag und Robyn de Groot, auf drei Esther Süß und Alice Pirard. Gut lief es aber am diesem Tag für Sally Bigham und Christina Kollmann. Sie holten trotz Rückenschmerzen den dritten Platz in der Tageswertung und rückten auf den vierten Gesamtrang vor.

Etappe 3: Ein Schock und Erleichterung für Kleinhans und Langvad

126 Kilometer bei über 30 Grad Celsius zog sich die dritte Etappe durch die Landschaft Südafrikas. Doch Kulhavy und Sauser bewiesen Klasse und ließen sich nicht vom Erfolgskurs abdrängen. Wie schon am Vortag preschten sie gemeinsam mit Alban Lakata und Kristian Hynek (Topeak Ergon) vorneweg, konnten sich am Ende aber doch wieder absetzen. Mit 26 Sekunden Vorsprung auf das Verfolgerteam erreichten sie das Ziel.

Weiter vom Pech verfolgt blieb das Team Bulls um Karl Platt: Nachdem der viermalige Cape Epic-Sieger vier Kilometer lang auf seiner Hinterradfelge zur nächsten Verpflegungsstation gerumpelt war, wurde das Team auf den fünften Platz durchgereicht. Auch im weiteren Verlauf der Etappe boten sich keine Chancen mehr, den Rückstand auf das zweite Topeak Ergon-Team mit Robert Mennen und Jeremiah Bishop und Jose Hermida und Rudi van Houts (Multivan Merida) noch aufzuholen. So rutschte Bulls auf Rang vier in der Gesamtwertung, hinter Multivan Merida und Topeak Ergon mit Lakata und Hynek.

Cape Epic 2015

Die dritte Etappe gewannen Sauser und Kulhavy souverän.

Ein Drama gab es bei den Damen an diesem Tag. Nachdem Ariane Kleinhans und Annika Langvad am Vortag ihren Vorsprung auf fast eine Dreiviertelstunde ausgebaut hatten, wurde ihr Abkommen von der Strecke vom Vortag nun mit einer Zeitstrafe von einer ganzen Stunde geahndet. Doch das weckte ihren Kampfgeist erst recht. Hochmotiviert fuhren die beiden sich auf der Rolle warm, bevor sie in die Etappe starteten. Wieder setzten sie sich ab und fuhren Minute für Minute auf ihre Verfolger heraus. Als sie im Ziel waren und die Stoppuhr 27 Minuten und sechs Sekunden erreicht hatte, ohne das ein weiteres Damenteam in Sicht war, lagen sich die beiden mit Freudentränen in den Armen.

Cape Epic 2015

So muss das Cape Epic sein: Von Nebel bis zu brennender Hitze war 2015 alles dabei. Hier auf der dritten Etappe.

Auf Rang zwei landete diesmal das Team World Bicycle Relief mit Gunn-Rita Dahle Flesjå und Kathrin Stirnemann. Rang drei ging an Esther Süß und Alice Pirard. Christina Kollmann, Teampartnerin von Sally Bigham konnte nicht an den Erfolg des Vortages anknüpfen, da sie wegen der extremen Temperaturen und eines Hitzschlages die Etappe nicht beenden konnte.

Etappe 4: Eine kleine Überraschung

Wozu sie fähig sind, zeigte das südafrikanische Scott-Team mit Phillip Buys und Matthys Beukes auf der vierten Etappe. Von Anfang an zogen die Südafrikaner vorneweg und dominierten die gesamte Etappe, die sie am Ende mit mehr als dreineinhalb Minuten Vorsprung gewannen. Mit einem deutlichen Abstand folgte dann die Gruppe der Gesamtführenden mit den Teams Bulls, Merida, Investec Songo und den beiden Topeak Ergon-Teams. Doch da Scott  in der Gesamtwertung 50 Minuten Rückstand hatte, machte niemand Anstalten sie einzuholen.

Nicht umsonst zählt das Cape Epic zu den Material- und Fahrer-zermürbendsten Rennen überhaupt. Urs Huber musste trotz reichlich Dichtmittel in den Tubeless-Reifen das Hinterrad wechseln, was Bulls noch weiter in der Gesamtwertung zurückwarf. Kathrin Stirnemann, Teampartnerin von Gunn-Rita Dahle Flesjå, musste mit Atemproblemen aufgeben und konnte die Etappe nicht beenden. Auch Robert Mennen von Topeak Ergon 2 hatte mit Reifenproblemen zu kämpfen, konnte aber trotzdem bis zuletzt mit der Führungsgruppe mithalten.

Cape Epic 2015

Die vierte Etappe war 2015 so staubig, dass man kaum die Kolonne sehen konnte. Da heißt es Mund zu, sonst knirschts.

Verschont blieben mal wieder Ariane Kleinhans und Annika Langvad, die ihren vierten souveränen Etappensieg einfuhren. Es scheint wohl, als seien die beiden beim Cape Epic einfach unangreifbar. „Wir haben extra dicke Reifen und bis jetzt auch keinen Platten gehabt“, sagte Ariane Kleinhans im Ziel. Auch in diesem Jahr spielen die beiden ihre jahrelange Erfahrung beim Cape Epic voll aus.

Etappe 5: Ein ruppiger Start, Specialized weiter vorne

Auch auf der fünften Etappe ließen sich Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy trotz Hitze, Staub und Gegenwind den Sieg nicht nehmen. Auch ein verbogenes Schaltwerk, verursacht durch einen Ast im Hinterrad Kulhavys, konnte das Specialized-Team nicht aufhalten. Bulls blieb diesmal von Pannen verschont und fuhr souverän auf den zweiten Platz. Dafür erwischte es Alban Lakata, der erst nach einem Platten sein Hinterrad, und später sogar seine Kette tauschen musste.

Cape Epic 2015

Im Ziel der fünften Etappe sind einige Fahrer schon ganz schön abgekämpft.

Für Wirbel sorgte auch der Start. Eine Massenkarambolage im Männerfeld sorgte für Aufregung. Wirklich ernsthaft verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Glück hatte auch für die beiden führenden Damen, die aufgrund ihrer hohen Pace mitten im Männerfeld starteten. Doch sie konnten eine Kollision vermeiden und absolvierten eine weitere souveräne Etappe. Fast eine halbe Stunde trennten sie vom nächstplatzierten Damen-Team. Nur Gunn-Rita Dahle Flesjå, die nach dem Ausfall ihrer Teampartnerin nun allein und außerhalb der Wertung mitfuhr, konnte sich noch zwischen Lanvad/Kleinhans und Stenerhag/de Groot schieben. Trotzdem: So langsam machten sich die vielen Höhenmeter und Kilometer der letzten Tage auch in den Profi-Teams bemerkbar. „Ich kann immer noch Druck machen in der Ebene, aber ich merke schon die Höhenmeter der letzten Tage“, sagte Annika Langvad nach dem fünften Teilstück.

Cape Epic 2015

Nach der fünften Etappe brauchte auch Langstrecken-Titan Christoph Sauser eine Abkühlung.

6. Etappe: Sprinten wie echte Männer

Noch einmal spannend wurde es, als sich die sechste Etappe ihrem Ende näherte. Wie in einigen Etappen zuvor hatte sich das Quartett aus Lakata/Hynek und Sauser/Kulhavy deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt. Doch statt sich abzusprechen entschied man sich für ein echtes Kräftemessen. Bis zum Schluss blieben die vier beieinander. Lediglich eine schlechtere Linienwahl Hyneks in der allerletzten Kurve kostete Topeak Ergon den Sieg. Zeitabstand: drei Zehntel Sekunden.

Weiter hinten begann sich die Erschöpfung breit zu machen. Karl Platt, der sich für 2015 wie Christoph Sauser vorgenommen hatte, das Cape Epic zum fünften Mal zu gewinnen, musste auf seinen Partner Urs Huber warten. Der kämpfte mit einem Leistungseinbruch. 13 Minuten nach dem Sieger-Team erreichte Bulls die Ziellinie. Auch José Hermida hatte mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Krampfartige Magenschmerzen bremsten den Spanier ein. Den vierten Platz in der Gesamtwertung konnte er trotzdem verteidigen.

Cape Epic 2015

Das spektakuläre Sprint-Duell am Ende der sechsten Etappe. Christoph Sauser, Alban Lakata und Jaroslav Kulhavy (v. l. n. r.).

Bei den Damen ein gewohntes Bild: Annika Langvad und Ariane Kleinhans zogen vorneweg und konnten sich sogar den Luxus erlauben, ein gemäßigteres Tempo anzuschlagen. „Endlich eine Etappe, bei der wir unseren eigenen Rhythmus fahren konnten und nicht an anderen Hinterrädern dranhängen mussten. So konnten wir unsere eigene Pace fahren. Das habe ich schon genossen“, sagte Kleinhans.

Cape Epic 2015

Manchmal rollte es auch beim Cape Epic gut und man kann Kilometer abspulen.

Letzte Etappe: Ein Traum wird wahr

Das man das Cape Epic niemals unterschätzen sollte, zeigte noch einmal der siebte Abschnitt, also die Schlussetappe. Auf den letzten 92 Kilometern bis ins Ziel wurden die Karten noch einmal neu gemischt. Statt den erwarteten Siegern Kulhavy/Sauser oder Lakata/Hynek drängte Centurion Vaude mit Jochen Käß und Daniel Geismayer an die Spitze des Feldes. Trotz der Magenprobleme des Vortages konnte sich Multivan Merida mit José Hermida und Rudi van Houts direkt dahinter setzen und verteidigte souverän den dritten Platz. Die Prolog-Sieger Fabian Giger und Martin Gujan besetzten den letzten Podestplatz des Cape Epic 2015.

Doch das änderte nichts mehr am Gesamtergebnis. Mit gut zehn Minuten Vorsprung auf die Rivalen Lakata/Hynek (Topeak Ergon) sicherte sich das Team Investec Songo Specialized den Sieg beim Cape Epic 2015. Damit ist Christoph Sauser der einzige Biker, der das Cape Epic ganze fünf Mal für sich entscheiden konnte. Ein gelungener Ausstand, denn Sauser wird wohl 2015 seine letzte Saison als Profi fahren. Rang drei ging trotz Materialpech und einem Leistungseinbruch an Urs Huber und Karl Platt (Team Bulls).

Mit einer großen Schokoladentorte und dem Gesamtsieg beschenkte sich Annika Langvad zu ihrem Geburtstag. Schon drei Kilometer vor dem Ziel begannen Langvad und Kleinhans die Zuschauer an der Strecke abzuklatschen. Ein verdienter, souveräner Sieg, dem sogar eine massive Zeitstrafe von einer Stunde nicht aufhalten konnte. Auf Rang zwei in der Damenwertung landete das Ascendis Health-Team mit Robyn de Groot und Jennie Stenerhag, Rang drei ging an Sasol Racing mit Yolande de Villiers und Janka Kesek Stevkova.

Fazit: Cape Epic 2015

Mit einer konstant starken Leistung und fünf Etappensiegen auf 748 Kilometern und 16000 Höhenmetern ist der Sieg von Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy mehr als verdient. Immer vorne dabei war auch das Topeak Ergon-Team um Alban Lakata und Kristian Hynek. Häufig fuhren sie komplette Etappen nahezu auf Augenhöhe mit Kulhavy und Sauser. Eine etwas andere Strategie, etwas Pech und ein Tick weniger Sprintkraft in den Beinen ließ ihren Rückstand zustande kommen.

Cape Epic 2015

Annika Langvad (l.) und Ariane Kleinhans ließen sich die Führung nie streitig machen. Ein souveräner Sieg trotz Zeitstrafe. Hier auf der letzten Etappe.

Wie Christoph Sauser hatte Karl Platt eigentlich das Ziel, das Cape Epic zum fünften Mal zu gewinnen. Doch Materialpech – insbesondere Platten und undichte Reifen – und Urs Hubers Leistungseinbruch auf der sechsten Etappe  verhinderten, dass Platt seinen Traum wahr machen konnte. José Hermida und Rudi van Houts (Multivan Merida) kämpften mit Magenkrämpfen, Robert Mennen und Jeremiah Bishop (Topeak Ergon 2) waren meist stark dabei, allerdings als Backup-Team für Lakata/Hynek nicht unbedingt auf Sieg gepolt.

Cape Epic 2015

Endlich im Ziel: Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy sind die Gewinner des Cape Epic 2015. Für Sauser ist es bereits der fünfte Titel. 

Wesentlich eindeutiger war der Sieg bei den Damen mal wieder. Mit über einer Stunde Abstand auf das zweitplatzierte Team überquerten Annika Langvad und Ariane Kleinhans die Ziellinie. Lediglich ein Etappensieg ging nicht an sie und das auch nur wegen einer Zeitstrafe. Gunn-Rita Dahle Flesjå war mit Kathrin Stirnemann auch vorne dabei, bis Stirnemann mit Atemproblemen ausfiel. Sally Bigham und Christina Kollmann mussten nach einem Hitzeschlag deutlich zurückstecken, Esther Süß und Alice Pirard landeten auf dem fünften Platz.

cape epic 2015 top 10 damen

Die Gesamtwertung der Top 10-Damen beim Cape Epic 2015.

cape epic 2015 top 10 herren

Die Gesamtwertung der Top 10-Herren beim Cape Epic 2015.

Adrian Kaether am 26.03.2015
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