Elke Rabeder Schnee Downhill Elke Rabeder Schnee Downhill

LINES Schneefräsn DH-Cup

Winter-Downhill-Serie 2017

BIKE Magazin am 13.01.2017

Im Moment rollt die nächste Schneefront über die Alpen. Auch Abfahrts-Biker haben was davon. Der österreichische Winter-Downhill-Cup geht in seine zweite Saison – mit fünf Stopps im ganzen Land.

Fünf Mal kann man sich im Jahr 2017 im Rahmen des LINES schneefräsn Winter-Downhill-Cups auf rutschigem Untergrund messen, damit ein Mal mehr als im Premierenjahr 2016. Zwei alte Bekannte und drei neue Rennen umfasst die Winterserie auf Eis und Schnee. Der Highlight-Wettbewerb "Ride Hard on Snow" in Lienz und das Gaudi-Event "White Down" am Semmering sind erneut mit von der Partie. Neu aufgenommen in die Serie wurden das Schneerennen der "Petzen Bike Trophy" in Kärnten, das "Bike'n'Snow" im Bikepark Innsbruck/Muttereralmpark und der "GlemmRide Snow DH" in Saalbach Hinterglemm.

Das Spektrum reicht von der eisigen Weltcup-Skipiste bis zum schneeweichen Bike-Parcours. Alle Events werden im K.O.-Modus ausgetragen. Also Fahrer gegen Fahrer, wie im Boardercross. Punkte für die Gesamtwertung gibt's bei jedem Rennen bis Platz 30. Ein Streichresultat kann man sich leisten. Der Sieger und die Siegerin werden im Rahmen des "White Down" am Semmering geehrt.

Die Termine im Überblick

21.01.2017: Petzen Bike Trophy, Kärnten
28.01.2017: Ride Hard on Snow, Lienz
24.02.2017: Bike'n'Snow, Bikepark Innsbruck/Muttereralmpark
11.03.2017: GlemmRide Snow DH, Saalbach Hinterglemm
18.03.2017: White Down, Semmering

Ride hard on snow Winter Downhill

Rutschpartie: Nur dank Spike-Reifen kann man die Bikes über die rutschigen Pisten lenken – wie hier beim Ride Hard on Snow in Lienz.

Wer kann Vali Höll und Fabio Wibmer Paroli bieten?

In den heimischen Garagen werden Spike-Reifen präpariert und Rodelstrecken als Trainingspisten genutzt. Vali Höll und Fabio Wibmer holten sich die Gesamtsiege der Downhill-Serie 2016. Beide sind auch 2017 wieder heiß auf den Titel. Doch Favoritenrolle ist nicht gleich Sieggarantie. Denn Österreichs schnellste Downhiller Elke Rabeder und Markus Pekoll waren ihnen im vergangenen Jahr dicht auf den Fersen und konnten sich Einzelsiege sichern. Dazu kommen Downhill-Veteranen wie Christian Altendorfer, der beim Snow-Downhill Virgen auf den Geschmack kam, oder Weltcup-Racer wie Andreas Kolb, welcher die schneefräsn-Rennen nutzt, um in Rennstimmung zu bleiben.

BIKE Magazin am 13.01.2017