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Johannes Fischbach gewinnt Gesamtwertung im iXS Downhill Cup

Johannes Fischbach: Abschied von Ghost

BIKE Magazin am 21.09.2015

Deutschlands schnellster Downhiller Johannes Fischbach fährt mit einem zweiten Platz in Leogang den Gesamtsieg im iXS Downhill Cup ein. Im nächsten Jahr wird „Fischi“ nicht mehr für Ghost fahren.

Johannes Fischbach hat mit einem cleveren, sauberen Lauf in Leogang den Gesamtsieg beim iXS Downhill Cup geholt. Der Deutsche Meister konnte bereits in der Quali mit Rang zwei überzeugen und fuhr auch im Finale mit perfekter Linienwahl und guter Strategie auf den zweiten Rang. Mit diesem Ergebnis beim Finale in Leogang, konnte der „Fischi“, der für das österreichische Ghost RRP-Team fährt, auch die Gesamtwertung für sich entscheiden.

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Johannes Fischbach hat mit konstanten Leistungen die Gesamtwertung des iXS Downhill Cups gewonnen. Zweiter wurde Slawomir Lukasik, Dritter Jure Zabjek.

Fischbach und Ghost gehen getrennte Wege

Ghost und Fischbach waren seit dem Beginn von Fischbachs Karriere eine untrennbare Einheit. Fischbach stammt aus Pleussen, das nur wenige Kilometer vom Ghost-Firmensitz in Waldsassen entfert liegt. Als junger Fourcrosser mischte Fischi die Weltelite auf und sorgte regelmäßig für Spitzenergebnisse und Podestplätze im Worldcup. Auch als der Fourcross-Worldcup von der UCI eingestampft wurde und Fischbach ins Downhill-Lager wechselte, blieb Fischbach Ghost treu. Momentan fährt Deutschlands schnellster Downhill-Racer im Ghost RRP-Team. Weil Ghost ihn nicht rechtzeitig mit einem neuen Rahmen versorgen konnte, musste Fischbach improvisieren und fährt derzeit mit einem selbst gekauften Specialized Demo. Szene-Insidern zufolge sind die großen Versender Radon und Canyon an "Fischi" interessiert. Glaubt man anderen Stimmen, soll Canyon größere Kaliber ins Visier fassen und bereits Interesse am neuen Weltmeister Loïc Bruni gezeigt haben.

Ghost hingegen wird sich mit seinem Rennsport-Engagement auf das Cross Country-Team konzentrieren und will wahrscheinlich auch im Enduro-Bereich ein Team auf die Beine stellen.
 

BIKE Magazin am 21.09.2015

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