SSES 2015 #1 Treuchtlingen: Döhl verbockt Saisonstart SSES 2015 #1 Treuchtlingen: Döhl verbockt Saisonstart SSES 2015 #1 Treuchtlingen: Döhl verbockt Saisonstart

Enduro-Blog 2015 von Ludwig Döhl #02

SSES 2015 #1 Treuchtlingen: Döhl verbockt Saisonstart

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 6 Jahren

Der Auftakt der Specialized Sram Enduro Series in Treuchtlingen traf BIKE-Blogger Ludwig Döhl hart wie Thors Hammer: „Du kannst im Winter noch so hart trainieren, es ersetzt einfach keinen Wettkampf.“

Saisonauftakt in Treuchtlingen ist immer etwas Besonderes. Zum einen weil sich der RCG Weißenburg immer richtig ins Zeug legt, um eine geile Veranstaltung aus dem Ärmel zu zaubern. Zum anderen weil beim ersten Rennen der Saison immer eine besondere Stimmung herrscht. Der Enduro-Boom scheint auch 2015 nicht zu stoppen. Die Treuchtlinger verzeichneten einen neuen Teilnehmerrekord mit 570 Startern, die Renn-Teams haben über den Winter aufgerüstet, sodass die Boxengasse immer weiter wächst. Durch die zuschauerfreundliche Streckenführung wurden auch "szenefremde" Beobachter an das Flatterband gelockt. Um dem Boom eine gewisse Nachhaltigkeit zu geben, wurden in Treuchtlingen schon die unter Sechsjährigen mit einem Laufradrennen an den Rennsport herangeführt.

Zu Beginn der Saison sind alle heiß und wollen ihre Leistung auf den Prüfstand stellen und so gab die Europäische Szene im Altmühltal ihr erstes Stelldichein. Du kannst im Winter noch so hart trainieren, es ersetzt einfach keinen Wettkampf. Dieses Stück bedrucktes Plastik, welches sich in Form der  Startnummer an deinem Lenker befindet, verändert alles. Du willst alles noch perfekter machen. Du ärgerst dich noch mehr über die Fehler, die du auf dem Trail machst. Aber vor allem stehst du unter Beobachtung, falls du was verbockst.

Axel Brunst Gusti Wildhaber und Ludwig Döhl beim gemeinsamen Training.


Bei einem Starterfeld von 570 Mountainbikern und etlichen Zuschauern kannst du einfach nicht verheimlichen, wenn du auf der Strecke Mist baust – irgendjemand sieht es immer. Solltest du es doch schaffen, ungesehen zu stürzen, entlarvt dich spätestens die Ergebnisliste und straft dich für deine Fehler ab. Nichts ist so ehrlich wie die Zeit, die du im Alleingang auf einer Stage hinzimmerst. Wobei das Wort zimmern für meine Fahrkünste am vergangenen Wochenende eher unzutreffend ist. Verbasteln oder kriechen würde es wohl eher beschreiben. Denn die Ergebnisliste hatte bei mir einiges zu bestrafen und sie hat nichts ausgelassen. Kurzum: Für mich lief es leider beschissen. Aber von vorne.

Neue Saison, altes Spiel und eine scheinbar harmlose Kurve

Der Prolog und ich starteten unsere Beziehung in der neuen Saison gewohnt schlecht. Der zweite Gesamtrang in der Specialized Sram Enduro Serie 2014 brachte mir die Ehre, am Samstag als Vorletzter und somit zur Primetime um 20:15 Uhr den Prolog-Hang unter die Stollen zu nehmen. Leider fand ich beim Wiesenslalom in der Dämmerung keinen richtigen Grip. Immer wieder rutschte das Hinterrad leicht oder ich vergriff mich zu stark in der Bremse. Quer durch die Kurve rutschende Autos oder Räder sehen zwar auf Bildern in Hochglanzmagazinen immer stylisch aus, sind aber in den meisten Fällen nicht schnell. Und so holte ich mir im Prolog die ersten drei Sekunden Zeitrückstand ein. Kein Grund, nervös zu werden. Ich hatte mich in den letzten Jahren schon aus viel schlechteren Lagen wieder befreit, aber eine Stolz geschwellte Brust brauchte ich auch nicht zu zeigen.

Axel Brunst Fährste quer, biste wer – nur leider langsam.

Sonntags ging es für uns erst gegen Mittag los, da die Elite-Fahrer als letzte Gruppe auf die Strecken geschickt wurden. Kurz nach Mittag war für mich eigentlich auch schon wieder alles vorbei. Es war diese verfluchte erste Kurve auf Stage eins, welche mich zu Boden drückte und mit mir jede Hoffnung auf ein gutes Ergebnis in den Staub fallen ließ. Ich gehe vor dem Start immer nochmal die schwierigen Stellen der bevorstehenden Stage im Kopf durch. Die erste Kurve befand sich nicht in den von mir als schwierig eingeschätzten Streckenteilen und wurde somit im Kopfkino vernachlässigt.

Als ich dann in der scheinbar harmlosen Kurve völlig unverhofft zu Boden ging, schaltete mein Kopf um. Es schien, als hätte mich dieser Sturz alle meine Fähigkeiten auf dem Rad gekostet. Denn die nachfolgenden sechs Stages verbockte ich alle. Ich bog links ab, wo es eigentlich rechts ging, vergaß meine Linien oder verhaspelte mich auf den kurzen aber sehr technischen Trails. Ich fand einfach keinen Fluss mehr. Bei einem dermaßen hochkarätigen Starterfeld wurde mir auch früh klar, dass diese Leistung für keine gute Platzierung reichen würde.

Axel Brunst Technische Strecken erfordern Akrobatrik auf dem Bike.


Der 20. Rang schlug vernichtend wie Thors Hammer auf mich ein. Ich kann nur betonen, dass die Ergebnisliste mit ihren aufsummierten Zeiten fairer ist als jedes Landesgericht. Du kannst die Schuld keinem anderen oder deinem Material in die Schuhe schieben. Für die Leistung, die ich an diesem Rennsonntag gezeigt habe, ist der 20. Rang nur gerechtfertigt. Als Sportler musst du einfach hart im Nehmen sein, solche Niederlagen wegstecken und wieder nach vorne blicken.

Wer könnte ein besseres Lied davon singen als der Tagessieger Michal Prokop, der nach einem Bandscheibenvorfall im letzten Jahr zum 2015er-Saisonauftakt stärker denn je zurückkam. Oder mein Teamkollege Gusti Wildhaber, der nach einer schweren Knieverletzung und einem Jahr Pause mit dem zweiten Rang zeigte, dass man nie aufgeben sollte. Der Schweizer Noel Niederberger komplettierte das internationale Podium mit dem dritten Rang. Mir zeigen gerade die Geschichten der Leute auf dem Podium, dass es sich immer lohnt zu kämpfen. Also schüttele ich meinen Frust vom Wochenende ab und konzentriere mich auf die weiteren Rennen der Saison. Denn dieses Wochenende steht schon der Start der European Enduro Series in Punta Ala an.

Ride on, Ludwig

Axel Brunst Podium der Herren (v. l. n. r.): Wildhaber, Prokop, Niederberger.

Zur Person: Ludwig Döhl (25)

Der ehemalige BIKE-Junior-Teamfahrer hat 2011 vom Cross-Country- ins Enduro-Lager zum Cube-Action-Team gewechselt und zählte schnell zu Deutschlands besten Enduro-Piloten. International hat er noch nichts gerissen, doch das kann sich ändern. Wir wissen: Döhl ist fit und enorm ehrgeizig. Er will 2015 bei vielen Rennen starten. Ludwig kennt die Szene und berichtet in seinem Race-Blog, was sich im Enduro-Fahrerlager tut.

Ronny Kiaulehn Ludwig Döhl vom Cube Action Team ist heiß auf die Saison 2015 – und liefert exklusive Hintergrundberichte aus dem Enduro-Rennsport.

Gehört zur Artikelstrecke:

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