Geismayr/Rohrbach gewinnen Prolog – Spitz Dritte Geismayr/Rohrbach gewinnen Prolog – Spitz Dritte Geismayr/Rohrbach gewinnen Prolog – Spitz Dritte

Cape Epic 2018: Prolog

Geismayr/Rohrbach gewinnen Prolog – Spitz Dritte

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 4 Jahren

Mit dem Prolog am Tafelberg ist das Cape Epic 2018 gestartet. Geismayr/Rohrbach holen sich Gelb, Fumic/Avancini landen auf Platz zwei. Bei den Damen gewinnen Langvad/Courtney, Sabine Spitz auf Rang 3.

Beim Prolog – dem Mannschaftszeitfahren zum Start – kann man das Cape Epic zwar nicht gewinnen, aber man kann ein Zeichen setzen und der Konkurrenz zeigen, dass man Siegambitionen hegt. Das haben der Schweizer Nicola Rohrbach und der Österreicher Daniel Geismayr getan. Das Team Centurion Vaude holte sich nach 45:23,3 Minuten auf dem 20 Kilometer langen Kurs im Table Mountain-Nationalpark den Sieg. Mit nur 18 Sekunden Rückstand sicherten sich Manuel Fumic und sein brasilianischer Partner Henrique Avancini den zweiten Platz. Mit dem Team Buff Scott landeten überraschend Francesc Carretero (ESP) und Luis Pinto (POR) als Dritte auf dem Podium. Auf dem vierten Platz mit 56,5 Sekunden Rückstand: die Titelverteidiger Nino Schurter und Matthias Stirnemann. „Wir haben anfangs wahrscheinlich ein wenig überpacet, deshalb hatten wir gegen Ende unsere Probleme. Aber der Abstand zur Spitze ist nicht zu groß, deshalb sind wir nicht unglücklich mit dem Ergebnis“, sagte Schurter nach dem Prolog.

Cape Epic,Sportzpics,Ewald Sadie Ein Schweizer und ein Österreicher für das deutsche Team Centurion Vaude: Rohrbach und Geismayr zeigten den Cross-Country-Spezialisten beim Prolog, dass sie auch auf 20 Kilometern extrem schnell sind.

Cape Epic,Sportzpics,Mark Sampson Bestens gelaunt: Manuel Fumic und Henrique Avancini von Cannondale Factory Racing.

Cape Epic,Sportzpics,Ewald Sadie Table Mountain rechts, Kapstadt links: Dazwischen eingebettet die Prolog-Strecke.

Dahinter reihten sich Jaroslav Kulhavy und der US-Amerikaner Howard Grotts ein, mit nur einer Sekunde Rückstand auf Schurter/Stirnemann. 1:12 Minuten Rückstand auf die Führenden haben dagegen Alban Lakata und Kristian Hynek (Canyon Topeak) bereits nach dem Prolog. Der Deutsche Marathon-Meister Markus Bauer kam mit Partner Frans Claes als 11. ins Ziel. Einen Rückschlag gab es dagegen für Karl Platt. Er litt am Hinterrad von Urs Huber und fand keinen Rhythmus. Das Ergebnis: ein 17. Platz mit 2:39 Minuten Rückstand. Besser machte es das zweite von insgesamt drei Bulls-Teams. Simon Stiebjahn und Tim Böhme reihten sich auf dem 13. Rang ein.

Cape Epic,Sportzpics,Greg Beadle Die drei schnellsten Herren-Teams: Rohrbach/Geismayr in Gelb, Fumic/Avancini auf Rang zwei und das Team Buff Scott rechts.

Screenshot Die Top 10 Herren beim Prolog des Cape Epic 2018.

Damen: Langvad vorneweg – Spitz Dritte

Die Dänin Annika Langvad machte dort weiter, wo sie beim Worldcup in Stellenbosch aufgehört hatte. Sie siegte mit ihrer amerikanischen Partnerin Kate Courtney in überlegener Manier. Auf das zweitplatzierte Damen-Team mit Ariane Lüthi und Githa Michiels konnten die Siegerinnen 1:12 Minuten herausfahren. Dahinter landeten Sabine Spitz und ihre südafrikanische Teamkollegin Robyn De Groot. 2:14 Minuten trennten sie nach 20 Kilometern vom siegreichen Team Investec Songo Specialized.

Cape Epic,Sportzpics,Mark Sampson Courtney und Langvad auf dem Weg zum Sieg.

Ralf Schäuble Sabine Spitz beim Prolog am Tafelberg oberhalb von Kapstadt.

Cape Epic,Sportzpics,Ewald Sadie Der kurze Prolog spielt Cross-Country-Spezialisten in die Karten: Kate Courtney (links) und Annika Langvad zeigten bei den Damen eindrucksvoll, wie stark sie sind.

Screenshot Die Top 10 Damen beim Prolog des Cape Epic 2018.

Cape Epic,Sportzpics,Andrew McFadden Zwei Tour de France-Veteranen beim Cape Epic: George Hincapie und Christian Van de Velde.

Cape Epic,Sportzpics,Sam Clark Abflug mit Folgen: Mit den Prellungen und Schürfwunden muss dieser Fahrer nun sieben weitere Tage im Sattel sitzen.

Cape Epic,Sportzpics,Sam Clark Der Prolog fand vor den Toren Kapstads, am Tafelberg, statt.

Themen: Cape_Epic_2018Centurion vaudeEtappenrennenKapstadtNino SchurterRennberichtSüdafrika


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