Fumic/Avancini wieder vorne – Kulhavy mit Platten Fumic/Avancini wieder vorne – Kulhavy mit Platten Fumic/Avancini wieder vorne – Kulhavy mit Platten

Cape Epic 2018: 2. Etappe

Fumic/Avancini wieder vorne – Kulhavy mit Platten

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 3 Jahren

Fumic/Avancini haben mit dem zweiten Etappensieg ihre Gesamtführung beim Cape Epic 2018 verteidigt. Zwei Platten bremsen Kulhavy/Grotts aus. Bei den Damen fahren Langvad/Courtney souverän vorneweg.

Der zweite Streich von Manuel Fumic und Henrique Avancini: Die beiden Cannondale-Profis haben sich auf der zweiten Etappe beim Cape Epic 2018 erneut den Tagessieg gesichert. Ein bisschen war das Finish wie ein Déjà-vu von gestern: Denn die Etappe endete auf dem Arabella-Weingut auf derselben Strecke wie gestern, deshalb waren die letzten Meter allen Fahrern bekannt. Dieses Mal setzte sich das Cannondale-Duo nach 110 Kilometern und 2000 Höhenmetern gegen drei Teams durch. Als Zweite rollten Daniel Geismayr und Nicola Rohrbach (Centurion Vaude) über die Ziellinie, gefolgt von Alban Lakata und Kristian Hynek (Canyon Topeak) und dem spanisch-portugisischen Scott-Buff-Team. Profitiert hatten diese vier Zweier-Teams von einem Platten von Jaroslav Kulhavy. Durch den Defekt verloren Kulhavy/Grotts den Anschluss zur Spitzengruppe und kassierten am Ende 1:42 Minuten Rückstand. Wieder eine starke Leistung zeigte der Deutsche Marathon-Meister Markus Bauer. Er kam mit seinem belgischen Partner auf Rang sechs ins Ziel (+1:42 min). Vor ihnen die jungen Scott-Sram-Fahrer Andri Frischknecht und Michiel Van Der Heijden (+ 1:40 min). Karl Platt und Urs Huber mussten dem zweiten Team Bulls den Vortritt lassen. Simon Stiebjahn und Tim Böhme landeten mit 2:44 Minuten Rückstand auf Platz acht. Platt/Huber wurden Zwölfte.

Cape Epic,Sportzpics,Nick Muzik Gelbes Trikot verteidigt und wieder ein Etappensieg. Ein perfekter Tag für Manuel Fumic. Team Cannondale führt nun in der Gesamtwertung 2:23 Minuten vor Investec Songo Specialized.

Cape Epic,Sportzpics,Greg Beadle

Cape Epic,Sportzpics,Nick Muzik

Cape Epic,Sportzpics,Sam Clark

Cape Epic,Sportzpics,Nina Zimolong Gezeichnet nach 110 Kilometern: Daniel Geismayr.

Igor Schifris Ex-BIKE Junior Team-Fahrer Simon Schneller schlägt sich wacker bei seinem ersten Cape Epic. Heute wurde er mit Martin Frey 26.

Platten von Rohrbach und zwei bei Kulhavy

Früher im Rennen hatte Nicola Rohrbach mit einem Platten zu kämpfen. Doch das Backup-Team mit Markus Kaufmann war zu Stelle und gab Rohrbach ein Hinterrad. „Den Platten hatte ich nach fünf Kilometern, das Feld war noch sehr groß. Deshalb haben wir danach einfach aufs Tempo gedrückt und es geschafft, wieder ran zu fahren“, sagte Rohrbach. Das Team Investec Songo Specialized attackierte auf dem steilen, steinigen „One-Two-Three“-Anstieg, nur Canyon Topeak und Centurion Vaude konnten folgen. In der folgenden Abfahrt bremste ein Platten Jaroslav Kulhavy aus. Damit war die Führung dahin. Nachdem sich die Specialized-Piloten wieder an die Spitzengruppe herangekämpft hatten, griffen sie in einem technischen Abschnitt 15 Kilometer vor dem Ziel sofort wieder an. Doch dann zerstörte ein weiterer platter Reifen alle Siegambitionen. „Heute wurden wir nur von den Defekten ausgebremst“, sagte Grotts.

Cape Epic,Sportzpics,Greg Beadle Stefan Sahm fährt wieder mit einem E-MTB und Kamera-Equipment mit und liefert atemberaubende Bilder aus der Mitte des Feldes.

Cape Epic,Sportzpics,Shaun Roy Die drei schnellsten Teams heute: Centurion Vaude, Cannondale Factory Racing und Canyon Topeak (von links).

Screenshot Die Top 10 Herren-Teams auf der zweiten Etappe des Cape Epic 2018.

Langvad/Courtney eine Klasse für sich – Spitz weiter angeschlagen

Mit einer Attacke 30 Kilometer vor dem Ziel machten Annika Langvad und Kate Courtney ihren zweiten Etappensieg perfekt und bauten ihren Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Sabine Spitz und ihre Teamkollegin Robyn de Groot kassierten heute erneut 12:35 Minuten Rückstand, da Sabine Spitz weiter nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ist.

Igor Schifris Nach ihrer Attacke 30 Kilometer vor dem Ziel fuhren Annika Langvad und Kate Courtney noch 4:26 Minuten auf das zweitplatzierte Team heraus.

Igor Schifris Ist nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte: die Deutsche Meisterin Sabine Spitz.

Cape Epic,Sportzpics,Sam Clark

Igor Schifris Sabine Spitz muss kämpfen: Die vorderen drei Teams anzugreifen, scheint derzeit nicht möglich.

Cape Epic,Sportzpics,Andrew McFadden Bei den Damen setzt sich die Dominanz von Annika Langvad und Kate Courtney (Investec Songo Specialized) fort. Sie siegten mit 4:26 Minuten Vorsprung vor Team Spur (links) und Mariske Strauss/Annie Last.

Screenshot Die Top 10 Damen-Teams auf der zweiten Etappe beim Cape Epic 2018.

Themen: Cannondale Factory RacingCape_Epic_2018Centurion vaudeEtappenrennenJaroslav KulhavyManuel FumicRennberichtSabine SpitzSüdafrika


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