Das Cape Epic ist nicht nur eins der härtesten Langstrecken-Rennen, sondern auch eins mit der schönsten Landschaft.

  • Um der Hitze zumindest teilweise zu entkommen starten die Teilnehmer in der Morgendämmerung. Das macht die brutalen Anstiege etwas erträglicher und die Bilder (hier: Blick auf Lourensford Wine Estate) noch epischer.
  • Die beiden Cape Epic-Newcomer Georg Egger und Lukas Baum fuhren voll auf Attacke und führten das Feld oftmals an.
  • Das vollständige (!) Gewinner-Team auf einem Bild. Im Gegensatz zu anderen Profi-Teams hatten Lukas Baum und Georg Egger nur den Vater von Lukas Baum zur Unterstützung dabei. Große Teams bringen zu so einem Rennen üblicherweise Mechaniker, Physiotherapeuten und sogar ein Backup-Team mit.
  • Emotionales Ende nach bangem Warten: Lukas Baum und Georg Egger konnten die letzte Etappe für sich entscheiden. Als nach zwei Minuten und 45 Sekunden die Gesamtführenden Andreas Seewald und Martin Stosek nicht in Sicht waren, realisierten die Beiden: Wir haben es geschafft! Anders als bei Straßenrennen gibt es weder Teamfunk noch eine genaue Live-Zeitmessung zwischen den Fahrern. Das garantiert Spannung bis zum Ende.
  • Typisch für die Region: Die flowigen Trails mit kleinen Sprüngen. Mehr Infos zu den Trails in Südafrika gibt´s hier .
  • In Afrika hat das Cape Epic einen wesentlich höheren Stellenwert als MTB-Rennen in Europa. Deshalb wird das Rennen von mehreren Helikoptern verfolgt, zudem begleiten Kamerafahrer mit E-Bikes die Teams bei der Hatz über die Trails und liefern so besonders spektakuläre Aufnahmen.
  • Warum reckt Lars Forster seine Faust so euphorisch in die Luft, wo doch Christopher Blewins vor den beiden Schweizern über die Ziellinie rollt? Entscheidend für die Zeitnahme ist der zweite Teamkollege. Da Matthew Beers im Sprint seinem Teampartner nicht folgen konnte, sicherten sich Nino Schurter und Lars Forster den Tagessieg der zweiten Etappe.
  • Georg Egger und Lukas Baum attackierten während des ganzen Rennens. Auf Etappe drei konnten sie mit ihrem Tagessieg den Konkurrenten wertvolle Zeit abknüpfen.
  • Gewohntes Bild: Das Team Canyon Northwave MTB mit Marathon-Weltmeister Andreas Seewald und Martin Stosek fuhr die Etappen zwei bis sieben im Führungstrikot, nachdem es die erste Etappe mit über fünf Minuten Vorsprung für sich entscheiden konnte.
  • Leider auch ein gewohntes Bild: Nino Schurter hatte mehrfach mit technischen Defekten zu kämpfen, der Gesamtsieg geriet so chon auf der ersten Etappe außer Reichweite.