Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.

  • Trailbikes schließen die Lücke zwischen Racefullys und All Mountains. So war das zumindest bisher. Doch die neue Generation verweigert sich plötzlich den gewohnten Schubladen. Im Test: acht Trailbikes mit überraschend unterschiedlichen Charakteren.
  • Um die 130 Millimeter Federweg bieten Trailbikes am Heck. Das Neuron von Canyon kommt sogar auf satte 143.
  • Im Testfeld rollen agile Sprinter und potente Abfahrer. Das Scott läuft bergauf noch besser als bergab.
  • Canyon Neuron CF 9.0 SL
  • Canyon Neuron CF 9.0 SL: Der Lenkanschlagsbegrenzer hält zur Not die Armaturen auf Abstand zum Carbon-Oberrohr.
  • Canyon Neuron CF 9.0 SL: Unter den Deckeln sitzen die gedichteten Hinterbaulager sicher vor Schmodderbeschuss und Dampfstrahlergetöse.
  • Cube Stereo 120 HPC SLT 29
  • Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Als einziger Hersteller im Test verbaut Cube leichte Carbon Kurbeln. Sie stammen von eThirteen.
  • Cube Stereo 120 HPC SLT 29: Die Fox-Factory-Federelemente und die Sattelstütze gleiten sanft auf Kashima-beschichteten Rohren.
  • Giant Trance Advanced Pro 2
  • Giant Trance Advanced Pro 2: Carbon-Felgen kompensieren das hohe Gewicht der potenten Maxxis-Minion-Reifen.
  • Giant Trance Advanced Pro 2: Mit der Sram-NX-Gruppe lassen sich die Gänge nicht so präzise wechseln, und die Bandbreite ist kleiner. 
  • Merida One-Twenty 9.7000
  • Merida One-Twenty 9.7000: Das Hinterrad wurde nicht ganz mittig zentriert und steht zu weit links. Hier wäre mehr Sorgfalt angebracht.
  • Merida One-Twenty 9.7000: Bissige vier Kolben sorgen am Vorderrad für Verzögerung. Die Shimano-XT-Bremse macht eine gute Figur.
  • Scott Spark 920
  • Scott Spark 920: Nach kurzer Eingewöhnung trifft der linke Daumen die richtigen Hebel zur Verstellung der Sattelhöhe oder zur Beruhigung des Fahrwerks.
  • Scott Spark 920: Im vorderen Rahmendreieck verschwindet die Remote-Anlenkung des Dämpfers aufgeräumt im Rahmen.
  • Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon
  • Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Durch das lange Steuerrohr in Kombination mit der starken Kröpfung des Lenkers wandert die Front sehr weit nach oben.
  • Specialized Stumpjumper ST Comp Carbon: Mini-Tool und Stauraum unter dem Flaschenhalter – praktische Specialized-Features.
  • Trek Top Fuel 9.7
  • Trek Top Fuel 9.7: Der Drehgriff für das Lockout der Gabel funktioniert intuitiv und ist angenehm zu bedienen.
  • Trek Top Fuel 9.7: Der Zug zur Verstellung des Dämpfers läuft im Rahmen. Leider schleifen die äußeren Züge beim Einfedern am Dämpfer.
  • Whyte T-130C RS V2
  • Whyte T-130C RS V2: Um die hohe Front zu kompensieren, wanderten alle Spacer nach oben über den sehr kurzen Stummelvorbau.
  • Whyte T-130C RS V2: Warum Whyte den Flat-Mount-Brems-Standard verwendet, erschließt sich nicht. So benötigt der Bremssattel zusätzlich einen großen Adapter.