Specialized Camber S-Works im Test Specialized Camber S-Works im Test Specialized Camber S-Works im Test

Test 2017 – Trailbikes: Specialized Camber S-Works

Specialized Camber S-Works im Test

  • Peter Nilges
 • Publiziert vor 4 Jahren

Was das BC für Rocky Mountain ist, ist das S-Works für Specialized. Auch das Camber ist ein ab Werk getuntes Highend-Gerät, weshalb sich unser Testbike in wenigen Details vom Serienrad unterscheidet.

Tubeless-Aufbau, Titanschrauben an den Bremsscheiben, ein kurzer Syntace-Vorbau und ein nur 153 Gramm leichter Carbon-Sattel durften es dennoch sein. Schwerer als erwartet, lautet der erste Eindruck nach einem prüfenden Anheben auf dem Parkplatz. Das sich Werkzeug, CO2-Kartuschen und Schläuche von fast 600 Gramm unauffällig im Inneren des Rahmens verbergen, relativiert den vorschnellen Schluss. Durch das SWAT-Kit (Storage-Water-Air-Tools) wird ein kleiner Rucksack oder die vollgepackte Trikottasche überflüssig. Das Mini-Tool ruht griffbereit unterm Oberrohr, der Kettennieter im Schaftrohr der Gabel und der Ersatzschlauch sowie Kartuschen im Unterrohr (Detailfoto). So präpariert kann auf der Testrunde nichts anbrennen. Mit nur 115 Millimetern Federweg hinten und 121 Millimetern vorne zählt das Camber zu den sportlichsten Bikes in diesem Vergleich, was sich in der besten Bergauf-Performance niederschlägt. Auch auf den flachen, kurvigen Abschnitten lässt es sich erstklassig beschleunigen. Bergab fährt sich das Specialized durch den steilen Lenkwinkel sehr direkt. Schnelle und ruppige Abschnitte weisen dem Bike allerdings seine Grenzen auf, wodurch es im Vergleich an Boden verliert. Um die hohe Front zu kompensieren, macht es Sinn, den Vorbau zu drehen. Der Hinterradreifen rollt zwar ausgezeichnet, besitzt aber nur wenig Grip, wenn es feucht wird. Weitere Details wie Autosag unterstreichen den Ansatz, dem Fahrer einen echten Mehrwert zu geben.

Specialized Camber S-Works: Durch das integrierte SWAT-Kit wird der Rucksack überflüssig. Während das Mini-Tool unterm Oberrohr klemmt, verbirgt sich ein Kettennieter im Steuerrohr.  

Specialized Camber S-Works: In dem Fach unterm Flaschenhalter ist Platz für Schlauch, Kartusche oder Regenjacke.

Specialized Camber S-Works

Specialized Camber S-Works


Tuning Tubeless, Titanschrauben, Carbon-Sattel: Mit unserer S-Works-Linie haben wir ja schon ab Werk top getunte Bikes. Es mag so vielleicht etwas unspektakulär klingen, aber wir bewegen uns hier ja bereits auf einem extrem hohen Niveau, was die Originalausstattung zweifellos erkennen lässt. Schlussendlich geht es um die Performance auf dem Trail und nicht auf der Waage. (Sebastian Maag, Specialized)

Sebastian Maag, Specialized


Test: Specialized Camber S-Works 29

Hersteller/Modell/Jahr
Specialized Camber S-Works 29 / 2017
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
Specialized Germany GmbHMarketing Office, www.specialized.com
Material/Grössen/Testgrösse
Carbon / H: S, M, L, XL / L
Preis
7999.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
12110.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
69.00
Vorbau-/Oberrohrlänge
60.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1166.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/121, -/115
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
-46.00/448.00/636.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Fox 34 Factory Float/Fox Float Factory Rx Trail Tune Autosag 3Pos
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
SRAM XX1 Eagle/Shimano XX1 Eagle/SRAM XX1 Eagle
Bremsanlage/Bremshebel
Shimano XTR/Shimano XTR
Laufräder/Reifen
Roval Traverse SL Carbon - - - -/Specialized Purgatory Control 29x2,3 Specialized Ground Control Control 29x2,3
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.
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