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Specialized Epic FSR Comp 29 2013 Specialized Epic FSR Comp 29 2013
Marathon

Specialized Epic FSR Comp 29

Christoph Listmann am 19.06.2013

Das Epic Comp ist eine Langstreckenwaffe. Es besitzt die Qualitäten der teuren Modelle, wird durch günstige Ausstattung jedoch bezahlbar. Die erste Wahl für Marathonisti.

Olympiasieg, Weltmeistertitel und kürzlich der Triumph beim Cape Epic: Das Specialized Epic 29 hat schon alle wichtigen Rennen gewonnen. Selbst beim preisgünstigsten Modell für 2799 Euro schimmern die Anlagen von Jaroslav Kulhavy und Christoph Sauser durch – die sitzen schließlich auf identischer Geometrie. Das leichteste Bike des Tests rollt mit "mitdenkendem" Brain-Fahrwerk und leichten Laufrädern an die Startlinie. Man wird das Epic lieben oder hassen – wer Gas geben will, schließt es ins Herz: Wiegetritt, schneller, schneller, die Zeit läuft. Leser George lobt das schnelle Fahrgefühl auf festem Untergrund. Die konsequente Ausrichtung gefällt und da drückt man sogar bei der mageren Ausstattung ein Auge zu: "Schaltung und Bremsen sind ein schlechter Witz" – Zitat Bernd. Die Dämpferabstimmung mit Autosag funktioniert nicht immer korrekt, aber der Federweg ist da, wenn man ihn braucht. Das Limit setzen bergab die schmalen Reifen.

Fazit: Das Epic Comp ist eine Langstreckenwaffe. Es besitzt die Qualitäten der teuren Modelle, wird durch günstige Ausstattung jedoch bezahlbar. Die erste Wahl für Marathonisti.

PLUS Kein Gewichts-Limit, konsequent sportliches Handling, leichtes Bike, Type-2-Schaltwerk
MINUS Kleine Bremsscheibe hinten, schwache Bremskraft, unpräzise SRAM-X7-Schalthebel

Die Alternative
Für 900 Euro mehr kriegt man beim Modell Epic Comp Carbon einen Kohlefaser-Hauptrahmen mit Alu- Hinterbau (leichter). Die Shimano-SLX/XT-Schaltgruppe mit Shadow Plus ist ein Gewinn an Präzision.

Specialized Epic FSR Comp 29 2013 Fahrwerk

Das automatische Brain-Fahrwerk passt für den (Renn-) sportlichen Einsatz sehr gut. Beim Autosag muss man präzise vorgehen.

Specialized Epic FSR Comp 29 2013  Federkennlinien

Den Federweg am Heck nutzten wir beim Test nicht aus, den an der Gabel dagegen schon. Das Konzept mit dem Brain-Dämpfer geht auf.

Legende Federkennlinien

Testbrief: Specialized Epic FSR Comp 29 2013

Hersteller/Modell/Jahr Specialized Epic FSR Comp 29 2013/2013
Fachhandel/Versender Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos Specialized Germany GmbHMarketing Office,
www.specialized.com
Material/Grössen/Testgrösse Alu/H: S, M, L, XL / L
Preis 2.799,00 Euro
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale 12,15 kg
Lenk-/Sitzrohrwinkel 70,3 °/73,8 °
Vorbau-/Oberrohrlänge 100,0 mm/619,0 mm
Radstand/Tretlagerhöhe 1.140,0 mm/323,0 mm
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max -/100,0 mm, -/101,0 mm
Übersetzung 2-fach
BB Drop/Reach/Stack -45 mm/435 mm/619 mm
Ausstattung
Gabel/Dämpfer Rock Shox Reba RL 29/Fox/Specialized Future Shock Mini Brain
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel SRAM S1250/SRAM X9/SRAM X7
Bremsanlage/Bremshebel Magura MT S/Magura MT S
Laufräder/Reifen Specialized HiLo Disc, Roval 29, Specialized HiLo Disc, Roval 29/Specialized Fast Trak 2,0, Specialized Fast Trak 2,0
BIKE Urteil1 sehr gut
1 Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super (150-125 P.), sehr gut (124,75-110 P.), gut (109,75-90 P.), befriedigend (89,75-65 P.), mit Schwächen, ungenügend.
Christoph Listmann am 19.06.2013