Bulls-Rennfeile im Kurz-Check Bulls-Rennfeile im Kurz-Check Bulls-Rennfeile im Kurz-Check

Erster Fahrtest: Bulls Wild Edge Team

Bulls-Rennfeile im Kurz-Check

  • Tobias Brehler
 • Publiziert vor 4 Jahren

Das Race-Fully von Bulls hat für nächstes Jahr einen neuen Carbon-Rahmen mit 110 Millimeter Fahrwerk bekommen. Wir hatten bereits die Möglichkeit, es auf den Trails von Alicante kurz zu testen.

Das Bulls Wild Edge Team mit mechanischer XTR kostet 5799 Euro. Gewicht: 10,4 Kilo.

Mit dem Vorgänger konnten Karl Platt und Urs Huber das Cape Epic 2016 gewinnen. Der neue Rahmen ist nicht nur leichter geworden, sondern hat auch einen neuen Hinterbau und eine modernere Geometrie erhalten. Wir haben das 5799 Euro teure Team Modell mit mechanischer Shimano XTR-Schaltung getestet.

Beim Losfahren erfreut die Leichtigkeit des Bikes: Die Carbon-Felgen und der Semi-Slick am Hinterrad lassen sich spielend leicht beschleunigen. Dazu trägt auch der straffe Hinterbau bei: Dieser ist trotz 25 Prozent Sag sehr antriebsneutral und (fast) nicht aus der Ruhe zu bringen. Biegt man auf den Trail, kann die Fahrt komfortabel fortgesetzt werden, denn die ovale Duroflex-Sattelstütze gibt spürbar nach.

Die ovale Duroflex-Stütze erhöht den Komfort spürbar.

Im Rahmendreieck finden zwei Flaschen Platz.

Neigt sich der Trail talwärts, überrascht das Wild Edge mit guter Laufruhe. Diese kann unter anderem durch einen längeren Reach – auf Wunsch von Karl Platt – generiert werden. Die RS1-Forke von Rock Shox arbeitet sensibel und verdaut selbst härtere Schläge problemlos. Aufgrund kürzerer Kettenstreben lässt sich die Rennfeile nun auch besser um enge Kurven zirkeln.

Fazit zum ersten Fahrtest des Bulls Wild Edge Team

Edle Rennfeile zum guten Kurs. Die neue Geometrie kann überzeugen und das Bike macht auch auf technischen Trails viel Spaß. Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen.

Wir konnten das Bulls Wild Edge zusammen mit Karl Platt in Alicante testen.

Themen: 29 ZollBullsCape EpicCarbonKarl PlattRace FullysWild Edge


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