Marathon-Fully: Scott Contessa Spark RC 700 im Test Marathon-Fully: Scott Contessa Spark RC 700 im Test Marathon-Fully: Scott Contessa Spark RC 700 im Test

Test 2017 – Edel-Bikes für Frauen: Scott Contessa Spark RC

Marathon-Fully: Scott Contessa Spark RC 700 im Test

  • Sissi Pärsch
 • Publiziert vor 3 Jahren

Das Scott Contessa Spark ist in seiner Highend-Carbon-Version RC 700 ein blitzsauberes Racebike. Das verrät schon der erste Blick auf das makellos cleane Design und die hochwertige Ausstattung.

Und man erfährt es dann prompt, wenn das Leichtgewicht mit einem extremen Vorwärtsdrang anzieht. Rennen bin ich keines gefahren. Nicht einmal das Spark kann aus einem Ackergaul ein Rennpferd machen – aber es hat mich durchaus zu einer schnellen Stute gemacht. Jetzt weiß ich, dass man auch mit fortschreitenden Jahren noch Hausrundenrekorde aufstellen kann.

Das Fahrgefühl: Trotz Race-Geometrie lässt sich das Spark ohne Eingewöhnungszeit hervorragend steuern. Man sitzt gestreckt, aber doch überraschend ausgeglichen. Das Bike präsentiert sich extrem vortriebsstark und macht dabei richtig Laune. Dank Leichtigkeit und Srams 1x12-Eagle-Schaltung kann man die steilen Rampen souverän treten und braucht sich dabei über Schalt-Arithmetik nicht den Kopf zu zerbrechen. Das Fahrwerk lässt sich in drei Stufen einstellen, allerdings spüre sich bei meinem Gewicht auch im offenen Modus kein bedeutendes Wippen. Hier stellt sich die Gretchenfrage der Racebikes: Twinloc statt Teleskopstütze? Ich würde die Federwegs-Modi sofort gegen eine versenkbaren Sattelstütze eintauschen.

Das bringt mich zur Trail-Performance: Es überrascht, wie souverän das Spark RC 700 bergab bleibt. Mit 100 Millimetern an Gabel und Heck walzt man keine Wurzelteppiche nieder. Aber es lässt sich ruhig und präzise durch technische Passagen zirkeln. Für Trail-orientiertere Bikerinnen kommen die (preisgünstigeren) Schwestern aus der Contessa-Spark-Linie in Frage – mit mehr Federweg, Teleskopstütze und teils auch plusbereift.


Sissi Pärsch, BIKE-Testerin:
Den ausgeprägten Vorwärtsdrang und die Präzision hatte ich mir von dem Highend-Spark fast schon erwartet. Aber überrascht hat mich das angenehme Fahrgefühl und der Fahrspaß, den man mit dem schnellen Racer auf dem Trail hat.

Sissi Pärsch, BIKE-Testerin und -Autorin

Das absolute Top-Racebike Scott Contessa Spark RC 700 kommt gewichtsoptimiert ohne Teleskopstütze und ohne Schnellspanner, aber mit Twinloc-Remote-Hebel am Lenker. Das Spark 700 in der Kategorie darunter (4799 Euro) hat dagegen zusätzlich eine Fox-Transfer-Dropper Stütze verbaut.

Scott Contessa Spark RC 700: Mit dem winloc-Remote-Hebel lassen sich Dämpfer und Gabel in drei Stufen regulieren. 

Scott Contessa Spark RC 700  

Scott Contessa Spark RC 700  


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Test: Scott Contessa Spark RC 700

Hersteller/Modell/Jahr
Scott Contessa Spark RC 700 / 2017
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
Scott Sports AG, 089/898783619, www.scott-sports.com
Material/Grössen/Testgrösse
Carbon / H: S, M, L / S
Preis
6399.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
9880.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
68.50
Vorbau-/Oberrohrlänge
50.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1085.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/95, -/100
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
-36.00/403.00/562.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Fox 32 SC Float Performance Elite/Fox/Scott Nude DPS
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
SRAM X1 Eagle Carbon/SRAM XO1 Eagle/SRAM XO1 Eagle
Bremsanlage/Bremshebel
Shimano XTR/Shimano XTR
Laufräder/Reifen
Syncros XR RC CL - - - -/Schwalbe Rocket Ron Evo TL Pace Star 2.25 Schwalbe Rocket Ron Evo TL Pace Star 2.25
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. BIKE-Urteile: super (250–205 P.), sehr gut (204,75–170 P.), gut (169,75–140 P.), befriedigend (139,75–100 P.), mit Schwächen, ungenügend.
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Themen: ContessaFrauenbikeLady BikeScottSparkTest


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