Koga Beachracer im BIKE-Test Koga Beachracer im BIKE-Test Koga Beachracer im BIKE-Test

Test Exoten-Bikes 2015: Koga Beachracer

Koga Beachracer im BIKE-Test

  • Christian Artmann
 • Publiziert vor 6 Jahren

Wenn ein 29er und ein Cyclocrosser Nachwuchs bekämen und der durch einen seltenen Gendefekt auch noch mit stollenfreien Ballonreifen zur Welt käme, sähe das Ergebnis wohl dem Koga Beachracer ähnlich.

Dabei macht das skurrile Gefährt in seiner Heimat, den Niederlanden, durchaus Sinn. Denn dort gibt es tatsächlich Mountainbike-Rennen über endlos lange Sandstrände. Und genau dafür ist das mattschwarze Bike gemacht. Wenn auch optisch ein Crosser, ähneln Geometrie und Rahmendetails doch eher denen eines 29ers. Entsprechend laufruhig und sicher fährt sich das Beachracer auch. Die Reifenfreiheit für 2,35 hinten und 2,1er vorne, mechanische Disc-Bremsen, Einfach-Kurbel mit Kettenführung sowie der spezielle Lenker – der viel Kontrolle in der Aero-Position bietet und dennoch auch oben gut zu greifen ist – sind weitere Kuriositäten.

Georg Grieshaber Der 2,25er-Thunder-Burt ist ein bemerkenswerter Anblick am Koga Beachracer Bike, in Serie kommt es sogar mit einem 2,35er-Super-Moto. 

Georg Grieshaber Auch in die Disc-Carbon-Gabel des Koga Beachracer passt ein 2,1er

Über die Brems-Schalthebel-Kombi aus der 105er-Straßengruppe ist das Bike zudem schnell auf 2x10 umgerüstet, falls gewünscht. Für unsere Wege und Trails ist der riesige Super-Moto-Slick-Reifen hinten aber doch zu extrem. Deshalb haben wir für den Test einen 2,25er-Thunder-Burt montiert. Der Erstkontakt mit dem Beachracer ist eine Mischung aus Respekt und Unglauben. Hat man sich aber erst einmal an die tiefe, schmale Lenkposition und die gestreckte Haltung gewöhnt, macht das Beachracer selbst auf heimischen Trails ungemein viel Spaß. Aus den großvolumigen Reifen und der angenehm flexenden Carbon-Gabel zieht das Bike eine Menge Komfort. Die mechanischen Disc-Stopper arbeiten zwar nicht auf Mountainbike-Niveau, verzögern das Bike aber immer sicher.

Georg Grieshaber Der Drop-Bar mit stark schrägen Bögen am Koga Beachracer ist anfangs ungewohnt, macht sich aber auch im Gelände ganz gut.

Test-Fazit zum Koga Beachracer

Eigentlich als Nischenprodukt für Strandrennen entwickelt, hat das Beach­racer mit geringen Änderungen das Potenzial, ein wunderbar komfortables Trainingsgerät für Forststraßen und flowige Trails zu werden. Mit seinem 29er-artigen Handling ist es vor allem für Biker interessant, denen der Crosser schon zu extrem ist.

BIKE Magazin Die Geometriedaten des Koga Beachracer im Überblick.


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Test: Koga Beachracer

Hersteller/Modell/Jahr
Koga Beachracer / 2015
Fachhandel/Versender
Fachhandel
Herstellerangaben
Allgemeine Infos
Koga B.V., 0031/513/63011, www.koga.com
Material/Grössen/Testgrösse
Alu / H: 50, 54, 56, 58, 60 / 56 cm
Preis
1679.00
Preis (Rahmen)
BIKE-Messdaten
Gewicht ohne Pedale
10920.00
Lenk-/Sitzrohrwinkel
71.40
Vorbau-/Oberrohrlänge
110.00
Radstand/Tretlagerhöhe
1085.00
Federweg Vo. min/max, Hi. min/max
-/-, -/-
Übersetzung
1
BB Drop/Reach/Stack
-50.00/405.00/570.00
Ausstattung
Gabel/Dämpfer
Koga Pinza DB Vollarbon/- -
Kurbel/Schaltwerk/Schalthebel
Truvativ E 400/Shimano Ultegra/Shimano 105
Bremsanlage/Bremshebel
TRP Spyre/Shimano -
Laufräder/Reifen
BIKE Urteil¹
Das BIKE-Urteil gibt die Labormesswerte und den subjektiven Eindruck der Testfahrer wieder. Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super (150-125 P.), sehr gut (124,75-110 P.), gut (109,75-90 P.), befriedigend (89,75-65 P.), mit Schwächen, ungenügend.
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Themen: BeachracerExoten-BikesKogaTest


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