Hardtails für 700 Euro Hardtails für 700 Euro Hardtails für 700 Euro

Hardtails für 700 Euro

  • Florian Haymann
 • Publiziert vor 18 Jahren

Was braucht man mehr? Geländetaugliche Spaßgeräte gibt es schon für 700 Euro. Das zeigt der Megatest mit 12 Hardtails der Einsteigerklasse.

Unser Sport gilt als elitär: Nicht wenige von uns sind dem Materialfetischismus erlegen. Schließlich ist es nicht zuletzt auch das Zusammenspiel von rauer Natur und filigraner Technik, das den Reiz am Biken ausmacht. Schnell kostet das Sportgerät mehr als 2000 Euro, die Einsteigerbikes werden nicht mehr beachtet. Zu Unrecht. Denn in puncto Preis-Leistungs- Verhältnis sind manche Billigheimer wahre Könige – und zwar gerade die Hardtails in der Billigpreisklasse. Dabei sind sie im Prinzip genauso vielseitig wie doppelt so teure Pendants. Ob Feierabend-Runde, Stadtbummel, Moser-Tour am Wochenende oder das erste Cross-Country-Rennen – alles kein Problem. Die Tester kamen mit vielen positiven Eindrücken von den Testrunden zurück


Rahmen: alle anders – und doch gleich Die Rahmen der getesteten Bikes sind so individuell wie deren Lackierungen. Dreifach konifizierte Rohre, profiliertes Unterrohr, quer ovalisiertes Oberrohr – die Hersteller in unserem Test geben sich Mühe, aus der Masse herauszustechen. Und dennoch spürt man auf dem Trail nichts davon. Nicht einmal im Wiegetritt ließen sich Unterschiede in der Steifigkeit herausfiltern. Auf die Messung der Rahmensteifigkeit verzichteten wir daher in diesem Test.

Unterschiede dagegen im Gewicht: Je nachdem, ob die Rohre zwei- oder dreimal ihre Wandstärken verändern, wiegt das ein oder andere Chassis bis zu 300 Gramm weniger. Wirklich entscheidend sind aber die Unterschiede in den Rahmengeometrien.


Überraschend: die Größenvielfalt Während Highend-Hardtails oft nur in den vier gängigsten Größen erhältlich sind, gibt es Einsteiger-Bikes in bis zu acht Rahmenhöhen. Und manchmal sogar noch in speziellen Frauenversionen. Der Grund: Die Spar-Hardtails sind der Verkaufsrenner in den Bikeshops. Und deshalb lohnt es sich für den Hersteller, die verschiedensten Größen zu produzieren. Sparen muss also nicht immer verzichten heißen. Federgabel: das HerzstückViel mehr als der selbst entwickelte Rahmen entscheidet ein Zulieferer-Teil über die Fahreigenschaften der Hardtails: die Federgabel. Ohne sie wäre ein Mountainbike schließlich nur bedingt geländetauglich. Manche Gabeln erzeugten jedoch einen nie zuvor gekannten Klangteppich. Unser FazitGeringer Klau-Faktor in der Stadt, robuster beim Transport als ein hochgezüchtetes Racebike und leichter als ein Freerider – die Spar-Hardtails überzeugen mit diesen Qualitäten. Und auch der Spaß bleibt mit ihnen nicht auf der Strecke. Alle Bikes in diesem TestBergamont Virus, Canyon Big Bear , Centurion Backfire 500, Cube Acid, Felt Epo, Gary Fisher Marlin, Ghost Special Edition, Herkelmann Jago Light , Maxx Pacemaxx, Scott Tampico, Specialized Hardrock Pro, Steppenwolf Timber

Themen: CarbonHardtail

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    Megatest: Hardtails für 700 Euro

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